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- Kategorie: USA Oktober 10 mit Thomas
Wieder auf Meereshöhe - jedoch weit weg vom Ozean
Genau auf Meereshöhe übernachten wir heute - nicht am Ozean sondern mitten im Death Valley! Unsere Lodge, das Stove Pipe Wells Inn verfügt zwar momentan über kein Restaurant, da im September die Küche bei einer Rennovation Feuer fing, aber dies hielt uns nicht vom Einchecken ab. Im nebenan liegenden Geschäft kauften wir einige Sandwiches, Yoghurts und natürlich Bier. Bei noch angenehmen 25 Grad nach Sonnenuntergang ernährten wir uns auf diese Art. OK für einen Abend, solange dies nicht zur Norm wird.

Nach dem Frühstück fuhren wir am Morgen noch an den Mono Lake, der seit den 40er Jahren stark gelitten hat. Los Angeles bezieht aus dieser Gegend viel Wasser, was dazu führt, dass der Wasserpegel im See um gute 14 m fiel. Seit einigen Jahren muss wieder viel Wasser in den Zuflüssen gelassen werden, bis sich der Wasserpegel wieder auf etwa 7 m über dem heutigen Stand einpegelt. Dies wird sicher noch sehr lange dauern, aber immerhin ist ein Anfang gemacht!

Die Tuff-Formationen im See sind einzigartig. Ursprünglich bildeten sie sich durch Wasser, welches unter der Wasseroberfläche in den See strömte. Das im Wasser enthaltene Kalk lagerte sich ab und durch das Absinken des Pegels wurden diese Säulen exponiert.

Hinter dieser Tuffburg zeigt sich die Sierra Nevada, über welche wir gestern hier anreisten. Im Osten des Gebirges liegt noch etwas Schnee, der aber auch bald geschmolzen sein wird. Hoffentlich fliesst einiges Wasser auch in den Mono-Lake.

Der Herbst hat unübersehbar Einzug gehalten. Viele Bäume haben schon das ganze Laub abgeworden, doch immer noch zeigt sich viel Gelb. Ich musste mich stark beherrschen, damit ich nicht den ganzen Chip mit gelben Bildern füllte.

Die Sierra Nevada liegt schon weit hinter uns, der Himmel hat sich glücklicherweise tiefblau eingefärbt. Die Temperatur war heute Morgen bei nur gerade 5 Grad, am frühen Nachmittag waren es dann gute 27 Grad.

Der erste Blick ins Death Valley durch einen schmalen Spalt im Gebirge. Die intensiven Farben zeugen von starker geologischer Aktivität in der Vergangenheit. Zum Glück waren wir damals nicht hier, es wäre mit Sicherheit viel zu heiss gewesen.

Der nördliche Teil des Death Valleys, welches wir in den nächsten beiden Tagen erkunden wollen. Das Wetter sollte gemäss den Vorhersagen mitspielen.
