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- Kategorie: USA Oktober 10 mit Thomas
Ein stachliger Tag
Im Westen und Osten von Tuscon liegt je ein Teil des Saguaro National Park, der wichtige Teile der Sonora Desert in Arizona schützt. Hier ist noch viel der ursprünglichen Vegetation zu sehen, neben Saguaros auch Barrel Kakteen, Chorals und noch viele andere Arten. Deshalb gibt es heute viele stachlige Kollegen zu sehen.

Wie der Name des Nationalparks schon andeutet, sind die Saguaros die Hauptattraktion. Nicht alle sind so gross, viele junge wachsen hier. Erst nach etwa 60 Jahren treiben sie die ersten Arme aus, mit etwa 200 Jahren erreichen sie ihr maximales Alter.

Die Chainfruit Chollas bilden lange Ketten von Früchten, jedes Jahr wachst eine neue Frucht am Ende der Kette. Irgendwann fällt die ganze Fruchtkette zu Boden und im darauffolgenden Jahr beginnt die Kette von neuem.

Diese Cholla ist rötlich, offensichtlich kann sie auch mit dieser Farbe ihre Fotosynthese durchführen und somit überleben.

Dieser Fishhook Barrel trägt seine reifen Früchte ähnlich einer Tonsur der Mönche auf seinem "Kopf". Die Früchte werden gerne von den unterschiedlichsten Tieren gegessen, die auf diese Art auch die Samen verbreiten.

Den Namen erhielten diese Kakteen dank ihren eindrücklichen Stacheln, die an Fischerhacken erinnern.

Unter allen Kakteen versteckte sich ein Hase, vielleicht sogar der Osterhase, der sich hier für seinen nächsten Auftritt vorbereitet. Zuerst tritt ja noch der Samichlaus auf, den wir hier schon nicht mehr an, er ist gerade anderswo am Üben.

Der Mond ist noch nicht ganz voll, doch auch so verziert er die Landschaft. Der Saguarowald ist typisch für diese Gegend beim Nationalpark.
Für unser Nachtessen entdeckten wir heute ein aussergewöhnliches Restaurant. Hier kann der Gast seinen Salat selber zusammenstellen. Choice Greens gehört nicht zu einer Kette, sondern wurde von innovativen jungen Leuten erfunden.

Beim Eingang stehen Bestellformulare zur Verfügung, auf denen der Wunschsalat zusammengestellt wird. Auch Sandwiches können so bestellt werden. Selbstverständlich sind alle Zutaten frisch und sehr schmackhaft. Im Land der Industrialisierung funktioniert natürlich auch ein Restaurant nach dieser Logik. An jeder Station werden dem Salat die jeweiligen Zutaten beigefügt, am Schluss kommt noch die Sauce, bevor der Salat an die Tische serviert werden.
Eine gute Idee, die in der Schweiz sicher auch Anklang finden würde!
