- Details
- Kategorie: Vietnam 25
Erster Schritt: Anreise nach Beijing
Um 04:50 ging für mich heute der Wecker los. Nach einer Dusche und der Schlusskontrolle des Gepäcks wartete schon der am Vorabend vorbestellte UBER, der Paul und mich nach Birmensdorf an den Bahnhof brachte.
Mit dem Zug ging es dann von Birmensdorf über Zug nach Lugano und von da mit einem Regionalzug direkt nach Milano Malpensa, wo wir entspannt ankamen und genügend Zeit für die Flugvorbereitungen hatten.

Wir flogen mit Air China in einer modernen A350-900 die Langstrecke nach Beijing und dann später am Tag weiter nach Hoh-Chi-Minh-City. Dieses Routing ermöglichte es uns, auf dem Hinweg noch eine längere Tour in der Gegend der Stadt zu unternehmen. Auf dem Rückweg werden wir das nochmals machen. Davon hier mehr.

Da die Maschine nicht an einem Gate stand, durften wir über eine Treppe einsteigen. Das gab für einmal eine gute Gelegenheit, das Riesenteil aus der Nähe zu sehen. Die Treiber sind so gross, dass ich im Einlass problemlos stehen könnte. Allerdings nur, wenn das Maschineli nicht läuft …

Da der Flug insgesamt mehr als 9:45 dauerte, liess ich mir noch ein Essen servieren, bevor ich mich schlafen legte. Die Vorspeise bestand aus einem Gemüseplättli mit etwas Rohschinken und als Hauptgang gekochtes Rindfleisch in einer leicht scharfen Sauce begleitet von gekochtem weissem Reis. Ein chinesisches Bier passte sehr gut dazu. Hierzu noch eine Anekdote: In der Business werden Heinecken und Corona serviert, in der Economy hingegen chinesisches Bier. Als ich ein lokales bestellte, war die Saftschubse ganz erstaunt, brachte mir aber doch ein solches.

Hübsch assortierte saisonale Früchte bilden das leichte Dessert.

Im Gegensatz zu den allermeisten Fluggesellschaften fliegt Air China noch die kürzere Route über Russland und spart so mehr als eine Stunde Flugzeit und entsprechend viel Sprit. Der Orange im Weisse Haus will deshalb Air China das Recht des Überfluges streichen. Ob er damit angesichts der Grösse Chinas wohl Erfolg hat?

Kurz vor der Landung in Beijing sah ich eine Ortschaft, deren Namen mich an einen Spruch in meiner Jugend erinnerte: Wir hatten damals Namen für verschiedene Dinge:
Dieb: Langfing
Polizist: Langfingfang
Polizeihund: Langfingfangwau

Den Namen dieser Stadt würde man in English wohl für den aktuellen Bewohner des Weissen Hauses benützen. Dann aber ohne Umlaute.
Bei der Landung erwartete und ein wolkenloser Himmel und 12°, nach den Zollformalitäten wurden wir für unsere Privattour abgeholt. Davon später mehr.
