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- Kategorie: Thailand 25 / 26
Rückreise verschoben, ungeplante Verlängerung in Thailand
Als wir noch in Hua Hin erfuhren, dass unser Flug vom 2. März 26 annuliert wurde, buchte ich einen neuen Flug am 5. März 26 und ein Hotel in Bangkok für die drei Nächte bis zum geplanten Abflug.

Unser Hotel lag direkt am Chao Praya, dem grossen Fluss, der die Stadt durchquert. Noch am ersten Abend genossen wir den Blick aus dem Zimmer direkt auf den Fluss kurz nach Sonnenuntergang.
Kaum waren wir eingecheckt, erfuhr ich, dass auch der gebuchte Flug am 5. März annuliert wurde. Nach langem Suchen fand ich schliesslich einen einfachen Flug von Bangkok nach Mailand. Allerdings nicht direkt, sondern über eine Stadt in China. Und auch nicht gerade in den nächsten Tagen, sondern erst am 11. März 26. Sämtliche anderen Flüge waren prohibitiv teuer. Bangkok nach Zürich mit Swiss oder Thai hätte 2300 CHF pro Person in Economy gekostet. Meine Variante war dann doch günstiger, ich bezahlte 1300 pro Person in der Business. Die meisten Airlines nutzten die Situation am Golf für Wucher-Preise.
Wir entschlossen uns, für die verbleibenden Tage ein Auto zu mieten und von Bangkok nach Ayutthaya zu fahren, wo wir noch einige Sehenswürdigkeiten erkunden wollten.

Auf dem Weg nach Ayutthaya liegt eine kleine Stadt, in welcher ein alter Königspalast liegt, den ich schon lange auf dem Radar hatte. Bang Pa-In wurde im 19. Jhdt. vom damaligen König als Sommerresidenz erbaut und genutzt. Auf einer Insel im Chao Praya errichtete er zudem einen Tempel, der mit einer Seilbahn erreichbar ist.

Die kleinen Kabinen fahren über den Fluss, sobald einige Personen darin Platz genommen haben.

Auf der Insel liegt das Wat Niwet Thammaprawat Ratchaworawihan, ein buddhistischer Tempel. Auf den ersten Blick sieht er allerdings wie eine christiliche Kirche aus.

Im Innern wird aber die buddhistische Religion sichtbar. Buddha Statuen prägen das Bild.

Zurück auf dem Festland besuchten wir den Sommerpalast. Für die langen Wege im weitläufigen Gelände kann man einen elektrischen Golfcart mieten, mit dem man die einzelnen Teile angenehm besuchen kann. Sehr praktisch und weniger anstrengend.

Mit dem Golfcart konnten wir auch näher an die einzelnen Gebäude hinfahren, so dass auch mit dem iPhone noch bessere Bilder gelangen.

Eine grosse Echse, ein sogenannter Water-Monitor kam gerade aus dem Wasser ans Ufer und liess sich fotografieren. Das Tier misst vom Kopf bis zur Schwanzspitze gut und gerne 120 cm. Seine Artgenossen lagen schon an einigen Stellen im Park an der Sonne.

Ein Teil des Palast ist chinesisch inspiriert. Leider war er, wie die meisten anderen Gebäude auch, nicht zugänglich.

Eines letzten Gebäude, welches wir auf dem Palastgelände sahen, war wiederum französisch inspiriert.

Noch vor dem Nachtessen kamen wir in unserem Hotel in Ayuttaya an. Dieses lag direkt am Chao Phraya, demselben Fluss, der auch durch Bangkok fliesst. Auf dem gegenüberliegenden Ufer befand sich eine grosse Tempelanlage, die wir an einem der folgenden Tage besuchten.

Ayuttaya ist eine der älteren Hauptstädte Thailands, dementsprechend viele Tempelanlagen gibt es in der Stadt. Wir besuchten nicht die bekannten, grossen Anlagen, die wir von früheren Besuchen kennen, sondern kleinere. Zuerst war das Wat Yai Chaya Mongkol auf unserem Programm. In der Anlage steht ein grosser Chedi, der bestiegen werden kann. Allerdings ist das in der Hitze nicht ganz schweissfrei!

Von oben bot sich als Belohnung ein spezieller Anblick auf Teile der Gärten und natürlich eine Buddha-Figur.

Auf der gegenüberliegenden Seite des grossen Chedi stand ein weiterer, kleinerer Chedi und versteckt zwischen den Bäumen viele Tempelgebäude.

Im Vorhof des Chedi stehen dutzende von Buddha-Figuren, alle mit goldenen Roben versehen.

Als ob wir nicht schon sehr viele Figuren gesehen hätten, sassen hier noch viel mehr in einer Reihe, alle im Schneidersitz.

Dieser Teil des Tempels wiederum war chinesich inspiriert. Ein doppelter Happy Buddha mit seinem dicken Bauch und seligem Lächeln.

Den Abschluss in Ayutthaya machte dann ein grosser liegender (reclining) Buddha.
