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Unterschiedliche Bau- und Wohnformen in Oaxaca
Ein Tag in und um Oaxaca zeigte uns die unterschiedlichen Baustile, die in dieser Gegend bestehen. Den Anfang in geschichtlicher Zeit machten die Zapoteken, welche die Stadt Monte Alban auf einem Hügel über der heutigen Stadt Oaxaca anlegten. Ihren Anfang nahm Monte Alban - so meint man heute zu wissen - etwa um 800 v. Chr. und zwischen 300 und 900 n.Chr. erlebte die Stadt ihre Blütezeit.

Heute sind davon nur mehr wenige Bauruinen zu sehen, diese zeugen aber noch jetzt von ihrer einstigen Grösse.

Der Hauptplatz, wo einst Zeremonien stattfanden, ist von eindrücklichen Ausmassen.

Eine Tempelstruktur, welche über teilweise runde Wände verfügt. Eine eher unübliche Bauform in Mexico.

Von der Höhe der Anlage Monte Alban zeigt sich die Talkessel, auf dessen Grund Oaxaca angelegt ist. Das Stadtzentrum liegt auf 1'500 m, Monte Alban auf gut 2'000 m. Ein leichter Wind macht die Temperatur sehr gut verträglich.

Auf der Rückfahrt vom Berg hinunter in die Stadt zeigten sich die einfacheren Häuser der ärmeren Einwohner von Oaxaca. Diese Siedlung ist weit von einem Slum entfernt, nur möchten wir nicht wirklich in dieser Gegend wohnen. Die Farben der Häuser sind auch hier eher mutig.

Eine Strassenzeile in der Stadt, in welcher die Häuser gut restauriert sind. Farben sind auch in dieser Strasse nicht von der dezenten Sorte. Hier wohnten schon früher keine einfachen Leute und heute sind in diesen Häusern oft Hotels und Restaurants untergebracht.

Die Einheimischen verbringen ihre frühen Morgenstunden gerne im Park. Die Temperatur steigt hier im Schatten selten über die aktuell angenehmen 25 Grad.

In der Stadt bewegen sich die meisten Leute zu Fuss und nicht per Auto. Parkplätze sind ohnehin rar und leider ist der Verkehr trotz der vielen Fussgänger immer noch sehr dicht. In der Fussgängerzone liess sich ein Phänomen ausgezeichnet beobachten. Jede Strasse verfügt über zwei Seiten: El lado Gringo und El lado Oaxaqueno. Die einheimischen Fussgänger gehen im Schatten auf der Seite der Leute von Oaxaca. Dort ist der Verkehr eher stark, auf der Besucherseite gehen hingegen fast nur Gringos. Die pralle Sonne bräunt die Bleichgesichter, zuerst werden sie jedoch krebsrot, denn in dieser Höhe ist die Sonne auch im "Winter" sehr stark.
