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- Kategorie: Canarias 20
Auf kurviger Strasse nach Masca
Die kleine Ortschaft Masca liegt auf etwas über 650 m.ü.M. im Gebirge und ist nur über eine sehr, sehr kurvige Strasse erreichbar. Zu „normalen“ Zeiten ist diese kaum mit dem PW zu schaffen, da unzählige Reisebusse die Touristenhorden dorthin bringen. Heute war dies anders, nur wenige Autos verirrten sich auf die Strecke und die Fahrt war recht entspannt.

Auf dem Weg dorthin liegt Santiago del Teide mit seiner schmucken Kirche. Beim heutigen schönen Wetter strahlte sie in vollem Glanz.

Von Santiago aus steigt die revht steil Strasse an, bis sie nach unzähligen Kurven auf einem Pass ankommt.

Dort angekommen öffnet sich der Blick auf die andere Seite hinunter zum Atlantik und die Strasse führt dann nochmals knappe 5 km hinunter bis zum Dorf Masca. Nochmals unzählige Haarnadel-Kurven mit sehr engem Radius. Mit wenig Verkehr sind diese gut zu fahren, mit den Bussen wäre es aber eher mühsam. Mein kleiner Toyota Yaris hatte kein Problem damit.

Das Dörfchen mit seinen nicht einmal 100 Einwohnern liegt auf einem Bergrücken und besteht aus nur wenigen Häusern. Dazu ein kleines Kirchlein sowie 3 Restaurants, von denen heute allerdings nur eines geöffnet hatte. Und auch dort gab es genügend freie Tische. Am Ende der Schlucht ist der Atlantik auszumachen. Vom Dorf aus führt ein Wanderweg hinunter zum Meer, der für mich allerdings unmöglich zu begehen war. Wir zogen es vor, dieselbe Streck wieder mit dem Auto zurück zu fahren.

Vor der Touristenzeit legten die Bauern steinerne Terrassen an, auf welchen sie unter grossen Mühen Gemüse zogen. Heute bringt der Fremdenverkehr offenbar mit weniger Mühe mehr Geld ein, sodass die Terrassen weitgehend dem Verfall preisgegeben werden.
Im Laufe der Nachmittags zogen Wolken auf, die aber keinen Niederschlag brachten. Sobald wir wieder in unserem Hotel waren, klarte der Himmel wieder auf und wir verbrachten den späteren Nachmittag noch am Pool mit Lesen.
