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- Kategorie: Canarias 20
Nun ist der ganze Weg geschafft
Heute nahmen wir uns die Umrundung der Düne von Maspalomas vor. Dieses Stück ist das letzte des Wanderwegs von Meloneras bis nach San Augustin, alles entlang der Küste. Der grösste Teil des Weges ist befestigt, nur die Umrundung der Landspitze vor der Düne von Maspalomas ist naturbelassen.
Von Maspalomas aus kann man auf dem Strand in knapp 5 km bis nach Playa del Inglés wandern. Der Weg folgt dabei der Wasserlinie entlang der Düne. Der stahlblaue Himmel wurde auch durch den starken Wind aus nord-östlicher Richtung von Wolken freigehalten, die starke Sonne sorgte trotzdem auch am Wasser für 28 Grad.

Vom Ausgangspunkt her sieht man nur den Beginn der Strecke. Diese führt zuerst mal runter an den Strand und dann entlang der Wasserlinie um die Landspitze in der Ferne. Als wir losgingen, war der Strand hier noch nahezu menschenleer. Das sollte sich aber im Verlauf des Tages ändern. Dazu später mehr.

Der Blick zurück auf den Ausgangspunkt zeigt den Faro de Maspalomas und die Zeile von Restaurants und Bars entlang des dortigen Strandabschnitts.

Kurz bevor die Landspitze erreicht ist, liegt der Leuchtturm schon gut 2 km weiter hinten.

Nach dem Umrunden der Spitze, der Punta de Maspalomas, kommt schon Playa del Inglés in Sicht. Es sind aber immer noch gute 2.5 km bis zum Ziel. Kurz nach der Umrundung der Spitze ist ein Teilabschnitt des Strandes mit vielen Steinen übersät, ohne Schuhe ist hier das Gehen sehr mühsam. Meine Ledischiffe hatte ich zum Glück dabei.
Wir erreichten den Umkehrpunkt unserer Wanderung bei einem grossen Parkplatz am Strand von Playa. Von hier aus hätten wir entweder mit einem Bus oder mit einem Taxi nach Maspalomas zurückfahren können, entschieden uns aber dann doch, den Rückweg wieder zu Fuss anzugehen.
Zuerst aber genehmigten wir uns die schon beinahe rituellen Cortados sowie ein kurze Toilettenpause, bevor wir den Rückweg antraten.

Die meisten Dünen waren stark zertrampelt, nur einige wenige hatten keine oder kaum Fussspuren, was ich natürlich sofort für eine Aufnahme benützte.
Der Rückweg war völlig anders. Wo auf dem Hinweg kaum Personen am Strand waren, war nun alles voll. Ich verzichtete auf Fotos, da diese nicht jedermanns Geschmack wären: Viele ältere Blüttler beiderlei Geschlechts, die ihre unterschiedlichen, häufig eher unvorteilhaften Physiognomien schamlos ausstellten, wären auf den Fotos zu sehen. Dazu an einigen Stellen ganze Horden von einzeln, in Paaren oder gar in grösseren Gruppen badenden, meist blutten Männern. Ich konnte mich von früheren Besuchen noch an diese Szenen erinnern, allerdings waren diese damals auf einige wenige Stellen entlang der Düne begrenzt, während sich diese jetzt entlang der ganzen Wanderung ausdehnt. Playa wird zu einem wichtigen Treffpunkt dieser Szene.
