- Details
- Kategorie: Panama 21 / 22
Flug nach Panama-City
Am heutigen Mittwoch war es soweit, wir flogen mit Iberia pünktlich um 11:55 von Zürich nach der Umsteigedestination Madrid los. Unser UBER holte uns schon um 09:30 zu Hause ab und brachte uns ohne Verkehr sehr schnell zum Flughafen. Zum UBER-Erlebnis später noch mehr.
Vor der Reise gab es aber noch einiges zu erledigen, denn das Reisen in Zeiten von Corona ist alles andere als leicht. Ich verbrachte den ganzen Montag mit dem Bereitstellen der notwendigen Unterlagen. Panama verlangt ein sogenanntes Affidavit, eine eidesstattliche Erklärung zu Corona. Darin muss man bestätigen, dass man mit einem der im Land zugelassenen Impfstoffen geimpft ist, keine Symptome aufweist und auch angeben, wo man übernachtet. Das Impfzertifikat und eine Kopie des Passes sowie die Bestätigung der Airline wollen auch hochgeladen werden. Als Quittung für das erfolgreiche Hochladen gibt es dann einen QR-Code, den man bei der Einreise in Panama dabei haben muss.
Der spanische Staat verlangt fürs Umsteigen in Madrid ebenfalls Impfdokumente und alle Infos zu den Flügen. Der Pass muss auch hochgeladen werden. Auch hier gibt es wiederum einen QR-Code als Bestätigung.
Schliesslich will natürlich auch die Airline ihre Dokumente sehen. Alle Impfdokumente müssen nochmals hochgeladen werden. Die entsprechenden QR-Codes für die besuchten Länder sowie die Pässe werden ebenfalls verlangt. Hier gibt es dann keinen QR-Code sondern lediglich eine Mail als Bestätigung, dass die Dokumente vollständig und alles korrekt sei.
Bei allen Webseiten gab es leider wiederholt Probleme mit der Übermittlung der Daten. Mehrfach hatte ich alles ausgefüllt, alle Anhänge beigefügt und schliesslich den Sende-Knopf gedrückt. Ich erhielt dann eine Fehlermeldung, die Seite sei nicht erreichbar. Selbstverständlich war dann alles weg und ich durfte weiter üben. Mit der Zeit ging mir beinahe die Geduld aus und ich war nicht sehr erfreut, ab und zu liess ich meinem Unmut auch freien Lauf.
Irgendwann im Tagesverlauf war es dann aber soweit und ich hatte sämtliche Bestätigungen und eine ganze Sammlung von QR-Codes.

Unsere kleine Maschine für den Flug nach Madrid stand im strömenden Regen und wartete auf die Passagiere.

Die Piste vom Seitenfenster aus gesehen, tiefhängende Wolken hinterliessen einen eher betrüblichen Eindruck von der Schweiz. Es kann ja nur besser werden!

In Madrid schien dann die Sonne vom wolkenlosen Himmel. Zwar war es hier auch bloss 14 Grad warm, doch unsere Stimmung hellte sich mit der Sonne sofort auf. Wir hatten in Madrid knapp 2 Stunden Zeit für den Umstieg, doch da die Wege vom einen zum anderen Terminal weit sind, blieb nur noch wenig Zeit für einen Besuch in der Lounge.

Ein letzter Blick auf Europa bot sich, als wir etwas südlich von Porto in Portugal den Kontinent verliessen und uns auf den langen Weg über den Atlantik nach Panama City machten.

Ein leichtes Nachtessen mit einem Glas feinem Ribero del Duero stillte den Hunger, der sich langsam meldete. Wir sollten um 20:40 in Panama City landen, etwa 20 Minuten früher als geplant.
Der Flug verlief soweit ereignislos und dank den bequemen Sitzen in der Business liess er sich auch gut ertragen. Nach 10:55 Minuten landeten wir in Panama City wo uns ein Taxi ins Hotel brachte.
Nun noch zur Sache mit dem UBER. Bei unserer Rückkehr von Gran Canaria vor einigen Tagen buchte ich am Flughafen einen UBER für die Fahrt nach Lieli. Unser Fahrer war mit einem Auto mit ausserkantonalen Schildern unterwegs. Als ich ihn fragte, wie er als Ausserkantonaler dazu komme, in Zürich UBER zu fahren erklärte er seine Geschichte. Er ist gebürtiger Marokkaner, der seit 21 Jahren in der Schweiz wohnt und über eine Flotte von Fahrzeugen verfügt, mit denen er und einige Angestellte UBER Dienstleistungen erbringen. Sein Geschäftsmodell ist sehr clever: Man kann bei ihm ein Auto auf eine bestimmte Zeit an einem bestimmten Ort bestellen und ein Fahrer steht dann zur vereinbarten Zeit am vereinbarten Ort. Bei uns war das heute unser Haus in Lieli. Als ich zum Treffpunkt kam, bestellte ich bei UBER über die App die Fahrt nach dem Flughafen und er akzeptierte diese natürlich sofort. Ich bezahlte die Fahrt normal bei UBER. So lässt sich ein Nachteil von UBER ganz praktisch beseitigen: UBER Fahrer können in der Schweiz nicht vorbestellt werden. Und wenn man ein Auto um 04:30 braucht, ist die Anspannung schon gross, ob dann auch ein Fahrzeug kommt. So hingegen klappt das hervorragend und nimmt den Stress des Reisens. Eine Super-Idee!
