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Kategorie: Panama 21 / 22
30. Dezember 2021

Panama City, Casco Viejo - Die Altstadt

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Als wir heute früh aus dem Hotel auf die Strasse gingen, empfing uns ein blauer Himmel mit angenehmen 27 Grad und ziemlich viel Feuchtigkeit in der Luft. Unser Hotel liegt im modernen Teil der Stadt, hier dominieren Stahlbeton und Glas die Szene.

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Panama ist bekannt für seine Banken, die wie ihre Schweizer Kollegen mit Flucht- und Schwarzgeld gross geworden sind und immer noch gut davon leben. Ob der Name dieser Bank wohl etwas mit dem Geschäftsgebaren auf sich hat? Arbeiten hier auch fiese Bankster?

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Dieses Bild musste ich für Ruth machen. Die Empresas Bern ist ein lokaler Immobilien-Entwickler, der in Panama offenbar erfolgreich unterwegs ist. Er hat einige der Glastürme im neuen Teil der Stadt gebaut und ebenfalls grosse Hotelanlagen im Land.

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Im Zentrum des Casco Viejo steht die ehrwürdige Kathedrale. Von 1688 bis 1796 wurde daran herumgewerkelt, bis das heutige Bauwerk stand. Ein seltsamer Kontrast zwischen den weissen Türmen und dem braunen Hautptteil. ging hier die Farbe aus oder wollten die Baumeister das so? Das Innere ist relativ karg, weisse Wände und nur ein goldeneer Altar prägen das Bild.

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Teile der Altstadt sind bereits renoviert, viele andere Häuser sind noch im „Rohzustand“ und warten auf das viele Geld, welches für die Arbeiten notwendig ist. Das feuchtwarme Klima setzt den Häusern extrem zu und wenn nicht laufend investiert wird, zerfallen die Häuser.

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Ein Beispiel eines noch zu bearbeitenden Hauses. Dach und Wände sind eingestürzt, die restlichen Mauern werden von Ficus-Bäumen bereits durchwachsen. Hier braucht es wohl sehr, sehr viel Geld oder dann einen guten, starken  Trax, der das Problem löst.

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So sollte es einmal aussehen. Viele der alten Häuser sind, wenn sie denn mal renoviert sind, sehr schöne Schmuckstücke. Meist sind es Hotels oder Guesthouses, für die Einheimischen sind die Wohnmöglichkeiten in diesen Häusern nicht bezahlbar.

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Simon Bolivar, der archetypische Freiheitsheld der Südamerikaner, darf natürlich auch in Panama nicht fehlen. Bolivar starb 1830 im heutigen Kolumbien, nachdem er viele Länder von den Spaniern befreit hat. In jedem Land in Mittel- und Südamerika gibt es mindestens eine Strasse, einen Platz oder gar einen Stadtteil, der nach ihm benannt ist.

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Einige der Kirchen in der Altstadt fielen in der Vergangenheit den verschiedenen Piratenangriffen zum Opfer, noch heute stehen die Ruinen.

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Am früheren Nachmittag verdunkelte sich der Himmel und bald schon entleerten sich die Wolken und setzten die Strassen unter Wasser. Wir zogen uns für eine halbe Stunde in ein Kaffee zurück um anschliessend zu Fuss zum Hotel zurück zu kehren.

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Ruth’s Lieblingshaus, natürlich in Blau.

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Auf dem Rückweg lag noch ein wichtiges Einkaufserlebnis, der Mercado de Moriscos,  der Fisch-und Meeresfrüchte-Markt. Morgens bilden sich vor dem Markt offenbar immer grosse Staus, da alle Panameños hier einkaufen wollen. Am Nachmittag war der Andrang nicht mehr ganz so gross.

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Die Auslagen der Fischhändler quollen mit ihrem Angebot über. Die wenigsten der angebotenen Fische kenne ich beim Namen. Sämtliche angebotenen Waren waren sehr frisch und hätten wohl auch sehr gut geschmeckt. Wir wollten aber nicht essen, sondern ledigllich mit den Augen geniessen.

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Fischer’s Fritz war hier sehr aktiv. Die Namen der angebotenen Ware kenne ich leider nicht, die meisten der Fische waren wohl lokale Spezies. Selbst wenn wir einen der Fische gekauft hätten, hätten wir ihn im Hilton nicht zubereiten können. Wir geniessen unsere Fische lieber im Restaurant.

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Dieses Exemplar hingegen kenne ich sehr gut, es ist ein Mahi-Mahi, auch als Goldmakrele bekannt. Ich ass ihn zum ersten Mal auf Maui und seither immer mal wieder, wenn ich ihn auf der Karte finde. Ein ausgezeichneter Speisefisch. Der Händler war so begeistert, dass ich den Fisch fotografieren wollten, dass er ihn noch hochhob. Ein Super-Service, vielen Dank!

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Diese Buchstaben brauche keine weiteren Erklärungen.

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Die Neustadt, wo auch unser Hotel lag, zeigte sich unter dem dunklen Himmel im schönen Spätnachmittag-Licht. Die bedrohlich aussehenden Wolken hielten dicht, es regnete nicht mehr. Trotzdem waren wir ziemlich nass, als wir im Hotel ankamen. Die hohe Luftfeuchtigkeit zusammen mit der Temperatur von knapp 30 Grad sorgten für stark aktive Schweissdrüsen. Für mich ist auch das Gehen noch zusätzlich anstrengend, so dass ich schon bald ziemlich nass war. Eine erfrischende Dusche wirkte aber Wunder und für das Nachtessen waren wir wieder ausreichend frisch.

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