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Wieder einmal ein Tag in Bangkok
Den ersten Tag auf unserer Reise verbrachten Paul und ich heute in Bangkok. Nach einer erholsamen Nacht und einem leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg vom Hotel zum Fluss, wo wir mit einem Boot bis zum nördlichen Wendepunkt der Bootsstrecke fahren wollten. Das Wetter war tagsüber schön, zwar leicht bewölkt, aber immer wieder viel Sonne und mit knapp 30 Grad auch nicht zu heiss.

Unser Boot war im Familienbesitz: Der Vater war der Kapitän, die Mutter zog den Fahrpreis (42 Rappen für 90 Minuten Fahrzeit) ein und die beiden Kinder spielten im vorderen Teil des Schiffes. Praktisch, denn so braucht es keine Kinderkrippe während beide Eltern arbeiten!

Bald schon kam auf der rechten Flussseite das Wat Arun, der Tempel der Morgenröte, in den Blick. Dieser musste allerdings noch bis zum Nachmittag auf uns warten.

Auf der gegenüberliegenden Flussseite lag der Königspalast, den wir heute nicht besuchen wollten, da wir ihn beide schon kennen.

Ein ganz modernes Gebäude verfügt über einen traditionellen Aufbau in Form einer Stupa. Mit Religion hat das Gebäude aber wohl kaum etwas zu tun.

Als wir am Wendepunkt ausstiegen, um dort in einem kleinen Coffeeshop einen Kaffee zu trinken, sahen wir grosse Schwärme von Welsen, welche sich im trüben Wasser offensichtlich wohl fühlten.

Thailand ist voller Buddha-Figuren. Diese grosse Statue steht auf der rechten Flussseite. Sie ist Teil einer grossen Tempelanlage.

Unterschiedliche, moderne Gebäude säumen das Flussufer. Meistens Luxuswohnungen mit Flusssicht, welche sich nur Ausländer und wohlhabende Thais leisten können. Bei jedem meiner Besuche in dieser Stadt entdecke ich neue Gebäude. Und seit meinem letzten Besuch sind wegen Corona doch einige Jahre ins Land gegangen. Umsomehr neue Bauren wurden in der Zwischenzeit errichtet.

Die Taksin-Brücke ist eine beeindruckende, elegante Konstruktion, welche hier den sehr schnell fliessenden Chao Phraya überspannt. In Thailands Norden gab es in den vergangenen Wochen sehr intensive Regenfälle, welche sich langsam hier bemerkbar machen.

Die traditionelle Bauweise dieses Tempels vor einer modernen Glas-Stahl-Konstruktion ist ganz typische für Bangkok.

Auf dem Rückweg hielten wir am Wat Arun an und besuchten die Tempelanlage. Aktuell hat es in Bangkok nicht allzu viele Touristen, so dass sich der Tempel gut besichtigen und ohne grosse Menschenmassen fotografieren lässt. Zu „normalen“ Zeiten ist dies fast unmöglich, da sich die Touristen gegenseitig auf den Füssen herumtrampeln.

Im Innern eines der vielen Tempeln dominiert Gold. Unterschiedliche Buddha-Figuren strahlen in dieser Farbe um die Wette.

Chinesisch anmutende Figuren stehen in einer Seitenanlage des grossen Tempels.

Die Wände des Wat Arun sind mit allerlei Figuren übersät. Bei meinen beiden letzten Besuchen war das Wat Arun jeweils eingerüstet und die Figuren entsprechend nicht gut zu sehen. So schön restauriert erstrahlen sie nun in vollem Glanz.

Wir entschieden uns, dass wir vor der Rückfahrt in unser Hotel direkt zum Essen fuhren. Wir wollten in einem Lokal speisen, welches wir noch von unserem gemeinsamen Aufenthalt 2016 kannten. Dieses lag auf dem Weg zum Hotel. Neben der Rolltreppe von der Verkehrsebene hinauf zum Tageslicht wirbt die Treppe mit dem Verbrauch von Kalorien, wenn man sie statt der Rolltreppe nimmt. Ein kluges Werbemittel!

Als wir dann wieder am Tageslicht waren, stand die Sukhumvit-Strasse unter Wasser, da in der Zwischenzeit ein gröberes Gewitter grosse Mengen von Wasser über der Stadt fallen liess. Wir mussten leider die Strasse überqueren, was selbstverständlich nicht sehr angenehm war, siehe hier.

Im Restaurant angekommen genossen wir ein erstes, feines Thai-Essen. Der Charme des Lokals ist nicht überwältigend, das Essen jedoch sehr schmackhaft. Mein Curry bestellte ich in einer sogenannt smilden Variante, die sich dann aber als viel schärfer herausstellte als die scharfe Variante, welche ich jeweils in Zürich esse.
Morgen nehemn wir schon wieder Abschied von Bangkok, wir fliegen für einige Tage nach Siem Reap in Kabodscha für einen Besuch in Angkor Wat. Ich kenne die Anlage von einigen früheren Besuchen, für Paul ist es das erste Mal.
