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- Kategorie: Thailand 22
Ausflug zum Wat Thom Sua, dem Tempel der Tiger-Höhle
Etwas im Landesinnern von Krabi liegt der Tiger-Cave Tempel, in Thai วัดถ้ำเสือ. Offenbar meditierte hier 1975 ein Mönch in einer Höhle und wurde dabei von einem Tiger begleitet. Für uns heute unter anderem ein Ziel für einen Ausflug.

Tiger sind bei vielen Gebäuden und Strukturen in diesem Tempel ein gängiges Motiv. So wird auch dieser Eingang von zweien bewacht.

Hier zwei ebenso furchterregende Schlangen, zwischen welchem man zum Gebäude durchgehen muss.

In der Höhle selber liegt ein grosser Tiger in einer Nische. Er wird von vielen kleinen Tierchen begleitet. Gläubige Buddhisten bringen an den Figuren oftmals kleine Goldplättchen an, diese sollen ihnen Glück bringen.

Hier soll der Mönch meditiert haben. Sehr bequem scheint er es nicht gehabt zu haben. Viele Thais werden kleine Münzen in die Nische. Viel weicher machen diese sein Bett aber sicher nicht.

Eine weitere Attraktion ist der Hügel selber, in welchem die Höhle liegt. Dieser kann bestiegen werden. Eine Treppe mit 1’260 Stufen endet auf dem 278 m höher liegenden Gipfel. Paul machte sich auf den Weg nach oben, ich traute mir den Auf- und Abstieg nicht zu. Viele Stufen waren offenbar unterschiedlich hoch, einzelne sollen bis 30 cm hoch sein.
Die folgenden Bilder verdanke ich Paul, der sie mir dankenswerterweist zur Verfügung stellte.

Auch ganz oben gab es eine Buddha-Figur, welche aus dieser Höhe natürlich einen ausgezeichneten Überblick hatte. Eine grosse Mobilfunk-Antenne leistete ihm Gesellschaft. Ober wohl darüber seine guten Ratschläge erhält oder gar mit seiner Gefolgschaft chattet?

Die Aussicht von oben ist grandios. Die ganz spezielle Landschaft rund um Krabi ist von hier aus gut zu sehen. Diese Kalkfelsten prägen die ganze Gegend und machen Krabi zu einer der speziellsten Landschaften Thailands.

Die grosse Pagode sieht von oben recht beschaulich aus. Auch an ihr wird immer noch gearbeitet. In dieser Gegend wird intensive Landwirtschaft betrieben. Auf der rechten Seite der Pagode liegt eine grosse Palmöl-Plantage, sonst gibt es hier viele Gummiplantagen. Auch Bananen und Ananas werden angebaut.

Ein weiterer Tiger liegt zu Füssen der Treppe. Seine Geste forderte mich zum Hinsetzen auf, was ich gerne machte. Zumal meine Füsse eine kleine Erholung gut gebrauchen konnten.

Das war wohl keine sehr gute Idee. Seine grosses Gebiss kam mir bedrohlich nahe auch die Pfote auf der rechten Seite wollte mich umarmen.

Eine Nonne betrieb auf dem Weg zum Tempel einen Verkaufsstand, welcher Särge zum Kauf anbot. Diese werden dann an Bedürftige gespendet, damit auch diese ein würdiges Begräbnis erhalten können. Eine gute Idee! In Thailand gibt es anscheinend keinen Gratis-Sarg der Wohngemeinde.

Von dieser Stelle aus ist der Hügel mit der Buddha-Statue gut zu sehen. Davor die Pagode, welche Paul von ganz oben fotografiert hat. Von hier unten sieht der Aufstieg noch beeindruckender aus, als wenn man unten steht und der ganze Hügel von dichtem Wald bedeckt ist.
Im Anschluss an den Tempel fuhren wir nach Krabi-Stadt, wo ich ein Restaurant suchen wollte, welches ich von einem früheren Besuch mit Thomas kannte. Trotz aller Bemühungen blieb ich leider erfolglos. Beim Hauptort erinnerte ich mich nur an wenige Einzelheiten, sehr viel Berichtenswertes gibt es davon auch nicht.
Zurück bei unserem Hotel liessen wir das Auto stehen und gingen zu Fuss ans Meer. Dort fiel es mir wie Schuppen von den Augen: Das Restaurant lag an der Strandpromenade und wir gingen dorthin.

Kaum sassen wir an unserem Tisch und erhielten die Menu-Karten, begann es einmal mehr sehr stark zu regnen. Einige Minuten später hätten uns gratis geduscht. So konnten wir unser Essen trocken geniessen.
