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- Kategorie: Florida 22
Auf zum westlichsten Punkt dieser Reise
Wir entschlossen uns heute morgen, noch eine Nacht in unserem Hotel anzuhängen, da die Lage und die Meersicht ausserordentlich waren und wir genügend Zeit haben.
Von unserem Hotel aus führt eine Strasse entlang des Meeres zu einer kleinen Ortschaft Seaside, für uns heute der westlichste Punkt auf dieser Reise. Auf dem Weg dorthin trafen wir auf einige sehr farbige Gebäude, welche alle in jüngster Zeit erbaut wurden. Überall an der Küste wird gebaut und ein neues, grosses Entwicklungsprojekt folgt dem nächsten.

Diese farbenfrohen Häuser sind Mietobjekte, welche in der Saison an Touristen vermietet werden. Aktuell standen jedoch die meisten leer.

Dieses Einkaufszentrum mochte mit den Farben nicht hinten anstehen. Schwimmsachen sind aktuell eher nicht gefragt, da das Meer zu kalt ist. Vermutlich hilf da auch der Rabatt von 75% nicht viel, mehr Käufer wären sicher hilfreicher.

Auch der Süssigkeiten-Laden war heute geschlossen, die Kiddies sind aktuell im Norden in der Schule und nicht am Strand.

Auch Teddybären haben gerade noch Ruhepause, diese werden erst in einigen Wochen zu Weihnachten wieder aktuell, spätestens jedoch ab März wenn die Springbreak-Jugend hier einfällt. Die Frühlingsferien der Mittelschüler und Studis aus den Staaten des mittleren Westens sind hier die absolute Hochsaison.

Die kleine Ortschaft Seaside war heute unser Wendepunkt. Auch diese Ortschaft ist ganz neu, keines der Gebäude ist älter als 10 bis 15 Jahre.

Viele Fahrrad-Fahrer sassen in den Restaurants an der Sonne um sich von den Strapazen ihres Sports zu erholen. Da Florida weitestgehend flach ist, kann von Anstrengungen kaum die Rede sein, doch ein Bier nach beendetem Training tut wohl immer gut.

Auch das schmucke Posthäuschen ist trotz des Retro-Aussehens neueren Datums. Und schon für die nahenden Festtage geschmückt. Weihnachtsbäume und entsprechende Dekorationen werden schon überall aufgestellt.

Bei einem Spaziergang am Strand fielen mir die unterschiedlichen Spuren im feinen Sand auf. Vögel unterschiedlicher Arten und Grössen hinterliessen ihre Abdrücke. Auch ein Humanoide ging hier seines Weges.
Am Strand beobachteten wir einen kleinen Sandpiper (Strandläufer), der in der Wasserlinie nach Futter suchte. Mir gefällt die Art und Weise, wie dieser kleine Vogel mit seinen kurzen Beinchen rennt, wenn er von einer Stelle zur anderen weiter zieht.

Weitere Ferienhäuser am Strand waren aktuell leerstehend und warteten auf ihre Gäste.

Eine spannende Einrichtung fiel Ruth auf: Diese blauen Körbe kann man ausleihen, damit am Strand liegenden Abfall aufnehmen und diesen dann in bereitstehenden Mülltonnen deponieren. Eine gute, nachahmenswerte Idee!
Am früheren Nachmittag machten wir uns auf den Rückweg zum Hotel, wo wir vor Sonnenuntergang noch die Wäsche waschen wollten, bereits um 17:25 geht hier die Sonne unter.
