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- Kategorie: Florida 22
Zum zweiten Mal dieses Jahr in Panama City, diesmal aber in Florida
Ruth und ich waren im Januar diesen Jahres in Panama City, Panama. Heute nun in Panama City in Florida. 2’100 km nördlich und am Golf von Mexico gelegen. Heute war es auch empfindlich kühler, die Temperatur stieg während des ganzen Tages nicht über 18° C, dies aber unter einem tiefblauen Himmel. Gestern zeigte sich die Sonne gar nicht und dazu regnete es sehr stark.

Der Strand am Golf von Mexico war fantastisch, zuckerweisser und ebenso feiner Sand vor einem türkis-blauen Meer. Dieses leider auch nicht mehr als 18° warm, zu kalt für ein Bad. Aber für einen Strandspaziergang reichte es allemal.

Ein 350 m langer Pier führte hinaus aufs Meer, auch hier vor allem für die Fischer gedacht. Ruth und ich nutzten ihn jedoch für einen Spaziergang trockenen Fusses aufs Meer hinaus.

Viele Fischer waren heute nicht zugange, lediglich am äusseren Ende versuchten einige ihr Glück. Der Wind war recht unangenehm, da er uns schnell auskühlte, auch wenn ich seit langem mal wieder lange Hosen trug.

Ganz am Ende des Piers sah ich dieses seltsame Bündel am Boden sitzen. Die halb-geschlossenen Augen beobachteten mich jedoch genau. In dieser Stellung ist der grosse Vogel nur zu erkennen, wenn man ihn kennt.

Sein Kollege stand derweil auf dem Geländer und ist in dieser Form unschwer zu erkennen. Auch dieser Pelikan beobachtete mich genau, ich konnte ihn jedoch gut fotografieren, solange ich ihm nicht zu nahe kam.

Diese Gegend rund um Panama City heisst etwas despektierlich auch Redneck-Riviera. Rednecks sind die ländlichen Einwohner der Südstaaten, welche vom vielen Arbeiten auf den Feldern eben rot-verbrannte Nacken haben. Sie gelten gemeinhin als nicht sehr aufgeschlossen und wählen selbstverständlich stramm rechts. Im Sommer ist diese Gegend voller Rednecks, welche hier ihre Ferien verbringen, aktuell ist die Gegend jedoch ziemlich menschenleer.

Auch wenn dies wie ein Galgen aussieht, ist es etwas ganz anderes: Eine Waage, mit welcher die grossen Fische gewogen werden können.

Die Brandung hinterliess hübsche Rüschen-Muster im weissen Sand direkt vor unserem Hotel.

Wir wohnen hier direkt am Strand im 12. Stock eines Hotels mit dieser Sicht auf den Strand.

Die Sonne ging heute direkt vor unserem Hotelzimmer unter und zauberte einen langen roten Schweif auf das ruhige Meer. Morgen soll auch die Temperatur wieder steigen.
