- Details
- Kategorie: Teil II: Südafrika von Durban nach Johannesburg mit Ruth
Kurz-Safari rund um Letaba
Von unserem letzten Camp in Olifants waren es heute nur etwas mehr als 40 km zum nächsten Camp in Letaba. Die Strasse war durchgehend geteert und nicht sehr interessant. Die Route entlang des Flusses fuhren wir grösstenteils schon von Olifants aus. Leider verlief die ganze Fahrt im strömenden Regen. Tiere sahen wir auf dieser Fahrt kaum. Die üblichen Verdächtigen wie Giraffen, Impalas und ab und zu einen Elefanten waren selbstverständlich auch hier zu sehen.

Als wir im Camp ankamen und unsere Unterkunft bezogen hatten, wollten wir noch einen Game-Drive in der Umgebung machen. Gerade als wir losfahren wollten, ergoss sich wieder ein grosser Wolkenbruch über dem Camp. Es hiess deshalb erst mal abwarten, wie sich das Wetter entwickeln würde.

Bald hörte der Regen auf und wir fuhren los. Ein erstes Stück auf der Teerstrasse in Richtung eines Aussichtspunkts an einem Damm, wo viele Vögel zu beobachten sind. Ein einige Kilometer langes Stück führte entlang des Letaba-Flusses auf einer ungeteerten Piste. Normalerweise auch für einen normalen PW problemlos zu befahren. Nach etwa 6 km kam ich an eine Stelle, wo vor mir nach dem Regen noch kein Auto durchfuhr und teilweise viel Wasser auf der Piste lag. Das war mir dann doch zu heikel, da ich nicht steckenbleiben wollte. Also umkehren. Hier wäre ein 4x4-Fahrzeug definitiv besser gewesen.

Entlang des Flusses gab es während der Rückfahrt immer wieder Ausfahrten, an denen wir kurz anhielten und die Flusslandschaft beobachteten. Zwei grössere Krokodile lagen an einer Stelle im Gras, eines davon hatte eine ganze Insel von Wasserhyzinthen auf seinem Rücken. Das Reptil liess sich davon aber nicht beeindrucken und schlief tief.
Schliesslich kehrten wir nach etwas mehr als zwei Stunden zurück ins Camp und lasen in Ruhe noch Zeitung. Auch mal gut.