- Details
- Kategorie: Thailand 24
Besuch beim Tham Ta Pan Tempel bei Phang Nga
Auf dem Weg von Krabi nach Khao Lak, unserem nächsten Ort, legten wir bei diesem Tempel einen Zwischenstopp ein.
Dieser ist an sich nichts Spezielles. Ausser der Darstellung einer buddhistischen Hölle, die doch eher nur für starke Nerven geeignet ist. Bitte diesen Artikel nur lesen, falls Sie keine Albträume haben. Es gibt einige besondere Aufnahmen aus der Hölle. Ich übernehme keinerlei Haftung für schlaflose Nächte und Schlimmeres.

Beim Eingang werden die Besucher von einem schönen Brunnen empfangen, der eine stilisierte Lotusblüte darstellt. Einige harmlos lächselnde Mönchlein grüssen die Besucher. Damit hatte es sich aber schon mit der Schönheit.

Neben der Anlage wartet die Hölle auf die Besucher. Grausige Gestalten sollen die sündigen Menschen auf die zu erwartenden Erlebnisse vorbereiten.

Ausgemergelte Gestalten mit allerhand Verletzungen und offenen Wunden zeugen von den Gräueln, welche in der Hölle warten.

Das Schicksal meint es nicht gut mit den Sündern. Ihr schweres Los wird zusätzlich noch mit Dornen gespickt, damit ja keine falschen Gedanken aufkommen. Und das bei 30°C.

Viel Fleisch ist hier nicht mehr am Knochen und die Gedärme liegen offen zutage. Untote stelle ich mir so vor.

Zwischen zwei stilisierten Schlangen führt eine Treppe in den Hades, wo allerlei handerlesene Qualen auf die armen Seelen warten. Eine letzte Warnung: Nun werden die Bilder ziemlich explizit und für schwache Nerven heisst es nun wirklich wegklicken. Seid gewarnt, ihr reuigen Sünder!

Dunkelhäutige Folterknechte mit roten Hosen verüben die schlimmsten Gräueltaten an weisshäutigen Gestalten, meistens an Frauen, aber auch an einigen sündigen Männern.

Ein satanisches Grinsen auf den Fratzen macht die Qualen nicht besser.

Ein Topf wird aus Totenköpfen beheizt und die Sünder werden darin weichgekocht. Dies wohl, damit sie die folgenden Behandlungen noch besser geniessen können.

Eine grosse Säge wird hier statt an einem Baumstamm an einem Sünder eingesetzt.

Einem Lügner wird die Zunge aus dem Leib gerissen. Auch das mit einem süffisanten Lächeln auf dem Gesicht des Peinigers.

Wo früher in unseren Haushalten die frisch gewaschene Wäsche in der Mangel ausgewunden wurde, wird dieses Gerät hier für die Quetschung der Sünder eingesetzt. Vier hübsche und straffe Hinterteile warten noch auf ihre Behandlung.

Auf der anderen Seite der Mangel kommen die vier Sünder ziemlich flach mit einem speziellen Muster versehen heraus.

Mit welchen Sünden verdient sich diese Frau wohl ihre Strafe? Zwei Folterknechte durchbohren ihren Bauch mit einer langen Stange.

Auf einer früheren Reise in Thailand besuchte ich mit meinem Freund Thomas eine ähnliche Anlage. Hier traf ich ihn wieder unter einem Baldachin. Meine damalige Reise mit ebenfalls expliziten Bildern gibt es hier. Thomas flog übrigens damals mit mir zusammen zurück in die Schweiz. Seine Höllenqualen holte er sich einige Tage später an einem Strand in der Nähe von Hua Hin, als er von einer Qualle gestreift wurde.

Grausige Qualen auch für diese Frau.

Mit heisser Flüssigkeit wird dieser Sünder übergossen. Auch dies keine angenehme Todesart.

Die Machete wird hier zum finalen Schlag erhoben. Glücklicherweise gab es hier keine Töne, sonst wären wir vermutlich nicht hier runter gestiegen.
Wir waren froh, als wir nach diesem Horrorkabinett wieder in die Oberwelt aufsteigen und unseren Weg nach Khao Lak unbeschadet fortsetzen konnten. Ich war der Ansicht, dass der Buddhismus eine friedliche Religion sei. Hier wurde ich eines Besseren belehrt. Es scheint, dass jede Religion für die Abtrünnigen ihre speziellen Strafen bereit hält.