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- Kategorie: Food Porn
Big Texan Steakhouse, Amarillo, TX
Der heutige Eintrag passt für einmal sehr gut zur Kategorie dieser Einträge: Food Porn. 
Schon weit vor Amarillo wird eine Attraktion der Route 66 auf riesigen Reklametafeln angezeigt: Ein Steakhouse, in welchem das Steak gratis ist. Leider nur, wenn der Esser die 72 Unzen innerhalb einer Stunde essen kann. 72 Unzen sind 2.0411 kg Fleisch! 50’000 Personen haben seit Beginn dieser Challenge versucht, dieses Stück zu verschlingen, nur etwa 8’000 sollen es geschafft haben. Die beiden heutigen Bewerber schafften „nur“ gerade 50 Unzen, immerhin noch 1.417 kg.
Die Fassade des Restaurants von der Strasse aus, der Bulle auf dem Parkplatz zeigt, was hier serviert wird. Die Riesenautos der meisten Gäste passen gut zu den Fleischstücken, die hier serviert werden.
So sieht das Stück Fleisch aus, hier noch im ungekochten Zustand. Die Beilagen müssen nicht fertig gegessen werden ;-))
Die Bewerber, welche den Wettbewerb mitmachen wollen, werden mit einer Limousine gratis vom Hotel abgeholt und wieder zurück gebracht. Die Kuhhörner auf der Motorhaube sollen vermutlich für den richtigen Appetit sorgen.
Gegessen wird auf einem Podest, an einem Tisch mit 6 Sitzplätzen. Heute waren nur zwei besetzt. Im Hintergrund läuft eine Uhr mit, welche den „Fortfrass“ laufend dokumentiert. Die Bewerber haben die noch verbleibende Zeit so jederzeit im Griff. Der rechts sitzende Esser darf noch 18 Minuten weiter würgen, der linke hat noch nahezu eine ganze Stunde.
Das gekochte Fleischstück auf dem Teller. Dazu noch frittierte Crevetten und das Alibi-Salatblatt. Bleibt meist unangetastet liegen.

In einer lokalen Zeitung sah ich schon heute morgen einen Artikel, dass gestern eine Frau 2 solcher Steaks in 15 Minuten hinunter würgte. Gruuuusig!
Nun zu mir: Ich bin mit dem eigenen Auto hingefahren, da ich nicht am Wettbewerb teilnehmen wollte. Selbst wenn ich ab und zu ein gutes Stück Fleisch schätze, hätte ich diese Menge niemals essen wollen.
Ich begann mit einem kleinen Cesar-Salad, der wie immer sehr frisch und knackig zubereitet war. Ein guter Einstieg!
Mein Hauptgang war dann ein Rindsfilet von „lediglich“ 12 Unzen (340 g), in hervorragender Qualität. Wunderbar zart und medium-rare gebraten. Dazu etwas Cole-Slaw.
Ein lokales Bier, welches im Lokal selber gebraut wird, schmeckte gut. Wein war nicht erhältlich, das Bier passte aber ganz gut zum Fleisch. Auf ein Dessert verzichtete ich angesichts des grossen Fleischstückes.
