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Teppanyaki Restaurant Yamazzato, Bangkok, Thailand
Hans Steiger, links im Bild, ist ein Computeria-Kollege von mir, seit Jahren sind wir zusammen in dieser Aktivität zusammen für Senioren in Adliswil tätig. Zur Zeit reist er mit seiner Frau in Thailand und besucht immer wieder Kollegen, mit denen er vor vielen Jahren in Thailand als Hotelmanager und Koch tätig war.

Heute war ich zusammen mit Manfred, einem seiner Köche vor vielen Jahren in Bangkok eingeladen. Seine Frau war heute in Chiang Mai, wo sie ihren Pass verlängern musste und konnte uns deshalb nicht begleiten.
Das Yamazzato Restaurant ist bekannt für seine japanische Küche und als besondere Spezialität gilt hier das Teppanyaki, ein Grill-Erlebnis der besonderen Art.

Es begann schon mit einems ausserordentlich schön aufgedeckten Tisch. Alle Sachen waren genauestens ausgerichtet und lagen in perfekten Abständen zueinander.

Wir entschieden uns für ein zusammengestelltes Menu, zumal es für mich erst das zweite Mal war, dass ich so ass. Meinen beiden Begleitern war diese Art der Küche schon geläufiger. Die Speisekarte war für mich Greenhorn teilweise unleserlich, …

… glücklicherweise gab es jedoch eine Englische Übersetzung. Hier verstand ich schon mehr als lediglich die beiden Zahlen. So konnte ich mich auf die einzelnen Speisen freuen.

Wir begannen mit einem kleinen Salat und etwas Krabbenfleisch. Leider viel zu schnell gegessen!

Nun kam der Koch in Aktion: Auf der heissen Grillplatte direkt vor unseren Augen bereitete er die einzelnen Speisen zu. Da Hans und ich dasselbe assen, gab es immer eine gerade Zahl von einzelnen Zutaten. Bei den weissen Pilzen auf der linken Seite habe ich jedoch die einzelnen Pilze nicht nachgezählt. Das gebratene Gemüse assen wir mit etwas Sauce, welche vor jedem Essplatz auf dem Tisch bereit stand.

Das Gemüse wurde vom Koch ganz akkurat auf den Tellern ausgerichtet und serviert. Er zeigt immer, welche Sauce für welchen Gang gedacht war. Hier war es die gelbliche ganz links.

Die Zutaten für die nächsten Gänge lagen schon bereit, Mise-en-place ist offenbar auch in der japanischen Küche ein und alles.

Je zwei Scallops sowie je eine grosse Crevette waren für Hans und mich der nächste Gang.

Die mittlere Sauce sollte zu diesem Gang gegessen werden: die Scallops wurden in der Mitte halbiert und wunderbar gebraten, die Crevette war ebenfalls gerade richtig.

Eine Show-Einlage gehört selbstverständlich auch dazu: Das fertig gebratene Fleisch wurde abschliessend noch mit Reiswein flambiert.

Schliesslich kam das Fleisch genau wie bestellt auf den Teller: Für mich medium-rare in absoluter Perfektion, Hans bestellte sein Fleisch medium und war ebenfalls sehr zufrieden. Das Gemüse passte ebenfalls gut zum Fleisch. Die rechte Sauce erhielt einen Schubs vom Koch um uns zu zeigen, dass sie zum Fleisch passte. Für mich war es das erste Mal, dass ich das japanische Wagyu-Filet geniessen konnte und ich muss sagen, ich könnte mich daran gewöhnen. Ungemein zart und sehr schmackhaft, dazu genau auf den Punkt gebraten.

Als Beilage erhielten wir etwas Fried Rice mit Knoblauch und einem aus drei aufgeschlagenen Eiern hergestellten Rührei. Die Portion war uns dann etwas zu gross, wir mussten leider einen Teil davon stehen lassen.

Als Abschluss und daher für uns eher ungewohnt, gab es eine Suppe, welche hier Miso genannt wird. Darin gibt es etwas Tofu sowie das kleine Gemüse, welches separat dazu serviert wird und nach Belieben der Suppe beigefügt werden kann.
Ein rundum gelungener Abend mit einer interessanten Unterhaltung dazu, was will man mehr! Auch hier nochmals vielen Dank für die grosszügige Einladung und die Gelegenheit, zusammen mit Experten eine für mich neue Ess-Erfahrung machen zu können.
