- Details
- Kategorie: Food Porn
Villa Maly, Luang Prabang, Laos
Am ersten Abend in Luang Prabang assen wir heute in unserem Hotel. Hier wurde ein Spezial-Menu angeboten, welches aus lauter laotischen Spezialitäten bestand. Das wollten wir uns selbstredend nicht entgehen lassen.

Die Menukarte war schon vielversprechend. Mit Ausnahme des Desserts wurde sämtliche Gänge entsprechend der Karte serviert.

Zu asiatischem Essen mundet uns Bier am Besten, wenn das Bier dann noch im Land selber gebraut wird, umso besser! Das Beerlao ist ein helles Lager-Bier, welches sehr gut schmeckt. Der Alkoholgehalt ist mit 5% allerdings eher hoch. Aber auf einer Reise liegt auch das drin, zumal wenn keine Autofahrt mehr notwendig ist.

Die Bestandteile des ersten Ganges waren uns nicht ganz klar. Aus der Menukarte wurde wir auch nicht schlauer und das Personal spricht nur schlecht Englisch, also war auch hier keine Hilfe zu erwarten. Geschmeckt hat es auf jeden Fall, wobei die Chili-Sauce ganz schön scharf war! Identifizieren konnten wir die Sesam-Samen auf dem schwarzen Blatt (Seegras?).

Die Wasserkresse-Suppe mit fein gehacktem Schweinefleisch schmeckte wunderbar, die Wasserkresse verlieh der Suppe einen erdigen Geschmack.

Ein Salat mit traditioneller Sauce (französisch) war frisch und knackig, die wenigen Koriander-Blätter störten den Gesamteindruck kaum.

Die vier Hauptgänge wurden zusammen serviert: Huhn in einem grünen Curry und Gemüse, zwei grillierte Luang-Prabang-Würstchen, Rindfleisch mit Ginger und Zwiebeln sowie verschiedene Gemüse an einer Muschel-Sauce. All dies begleitet vom üblichen weissen Reis. Ich hätte mir die einzelnen Speisen etwas schärfer gewürzt gewünscht, für Brigitte war es gerade ausreichend.

Anstelle von in Kokosmilch gekochten Bananen gab es zum Dessert frische Früchte: Von unten nach oben Dragonfruit (mehr zu Dragenfruit auf unserer Reise in Vietnam ), Papaya, Bananen, Mango und Apfel. Alles frisch und gerade richtig gereift. Die tropischen Früchte schmecken einfach am Besten im Herkunftsgebiet, da sie nicht unreif geerntet werden müssen, damit sie den weiten Transport überstehen.
Leider waren wir die einzigen Gäste im Restaurant, die wenigen übrigen Hotelgäste gingen ins Zentrum in eines der vielen Touristenrestaurants. So hatten wir die ungeteilte Aufmerksamkeit der ganzen Brigade für uns, es lohnte sich!
Ein gelungener Einstieg in die laotische Küche, wir sind gespannt, was da noch auf uns wartet!
