- Details
- Kategorie: Winterreise 16 / 17 - Zweite Etappe: Namibia
Nochmals auf meinen Entscheid zurückgekommen - noch etwas weiter östlich
Als ich beim Frühstück sass, regnete es leicht und der starke Wind sorgte für eine kühle Temperatur. Ich entschloss, den Caprivi-Streifen zu verlassen und in Richtung Westen zu fahren. Während des Essens klarte es aber auf und die Sonne brach durch die Wolken. Ich hatte schon eine Lodge etwas weiter südlich direkt am Zambesi im Visier und fuhr dorthin. Die Kalizo-Lodge kann ich allen empfehlen.

Die Zufahrt zur Lodge ist in sehr schlechtem Zustand. Insgesamt 25 km geht eine Piste von der Hauptstrasse hin zum Fluss. Die ersten 20 davon waren noch einigermassen fahrbar, auch wenn ein anderer Automobilist weniger erfolgreich war. Die Lodge-Managerin hat mir erzählt, dass die Strasse schon lange Zeit in diesem Zustand sei, da das verantwortliche Bauunternehmen in Konkurs gegangen sei und wegen der herrschenden Korruption einfach nicht mehr weiter gebaut werde. Die letzten 5 km waren dann sehr schwierig zu fahren: Tiefer, schwarzer Schlamm und grosse Pfützen verlangten Schritttempo. Für die 25 km brauchte ich nahezu 90 Minuten.
Eine ältere Australierin, welche schon gut 25 Jahre in dieser Gegend lebt, hatte weniger Glück. Ihr 4x4 kam etwas von der Piste ab und soff im schwarzen Schlamm bis über die Räder ab. Die Piste war mit Wasser bedeckt und sie meinte, sie könne die Stelle etwa einen Meter weiter rechts auf trockenem Grund umfahren. Genau dann geschah es. Ich hielt selbstverständlich an und bot ihr meine Hilfe an. Sie hatte aber schon lokale Leute aufgeboten, welche bald kamen und sie aus ihrer misslichen Lage befreiten.

Im Zambesi gibt es viele Krokodile, dieses hier ist quasi das Hauskrokodil der Lodge. Es heisst Bruno, so hiess der Hund der Besitzer, welcher vor einige Zeit im Magen der Echse landete. Auf dem linken dürren Ast sitzt übrigens ein Pied Kingfischer, ein etwa 15 cm grosser schwarz-weisser Eisvogel.

Der Zambesi ist an dieser Stelle gut 150 m breit, zur Zeit führt er relativ wenig Wasser, in zwei Monaten wird der Pegel um mehr als 5 m höher sein und weite Gebiete der Umgebung überfluten. Der Zugang zur Lodge ist dann nur mehr über das Wasser möglich. Die Gäste werden mit dem Schiff von einer weiter flussaufwärts gelegenen Lodge abgeholt. Das Bild zeigt den Fluss in Richtung Norden, also flussaufwärts. Auf der linken Seite ist Namibia, auf der rechten liegt Zambia.

Die fruchtbaren Böden in dieser Gegend werden landwirtschaftlich genutzt. Neben wenig Ackerbau ist vor allem die Viehzucht ein grosses Thema. Dieser Stier liess mich passieren, doch war ich froh, dass ich ohne grössere Probleme weiter kam.

Der Hauptgrund für meinen Besuch in dieser Lodge war eine Kolonie von Carmine Beeeaters. grossen Bienenfressern, die in der Nähe nisten. Im September / Oktober sollen es hier bis zu 3’000 Vögel sein, heute waren noch einige Hundert in der Gegend.

Die Vögel graben ihre Nester im sandigen Boden, die Jungvögel bleiben in den Höhlen und werden von den Eltern dort auch gefüttert. Dieser Vogel hat zwar keine Biene gefunden, aber die grosse Heuschrecke wird dem Jungtier sicher auch schmecken.

Der ganze Sandboden war mit Nest-Löchern überzogen. beim Gang über das Feld musste ich immer vorsichtig sein, kein Nest zu zertrampeln.

Ein Yellow-Billed Kite (eine Milan-Art) zog seine Kreise über den Beeeaters, er wollte sich eine Mahlzeit holen. Während meines Besuches blieb er allerdings erfolglos.

Diesmal hat es mit einem geflügelten Insekt geklappt, stolz wird die Beute präsentiert.

Die Vögel sind so schön, dass ich gerade noch ein Bild zeigen muss!

Auch im Flug mit Beute sind die Vögel fotogen.

Die Zufahrt zur Lodge ist in sehr schlechtem Zustand. Insgesamt 25 km geht eine Piste von der Hauptstrasse hin zum Fluss. Die ersten 20 davon waren noch einigermassen fahrbar, auch wenn ein anderer Automobilist weniger erfolgreich war. Die Lodge-Managerin hat mir erzählt, dass die Strasse schon lange Zeit in diesem Zustand sei, da das verantwortliche Bauunternehmen in Konkurs gegangen sei und wegen der herrschenden Korruption einfach nicht mehr weiter gebaut werde. Die letzten 5 km waren dann sehr schwierig zu fahren: Tiefer, schwarzer Schlamm und grosse Pfützen verlangten Schritttempo. Für die 25 km brauchte ich nahezu 90 Minuten.
Eine ältere Australierin, welche schon gut 25 Jahre in dieser Gegend lebt, hatte weniger Glück. Ihr 4x4 kam etwas von der Piste ab und soff im schwarzen Schlamm bis über die Räder ab. Die Piste war mit Wasser bedeckt und sie meinte, sie könne die Stelle etwa einen Meter weiter rechts auf trockenem Grund umfahren. Genau dann geschah es. Ich hielt selbstverständlich an und bot ihr meine Hilfe an. Sie hatte aber schon lokale Leute aufgeboten, welche bald kamen und sie aus ihrer misslichen Lage befreiten.

Im Zambesi gibt es viele Krokodile, dieses hier ist quasi das Hauskrokodil der Lodge. Es heisst Bruno, so hiess der Hund der Besitzer, welcher vor einige Zeit im Magen der Echse landete. Auf dem linken dürren Ast sitzt übrigens ein Pied Kingfischer, ein etwa 15 cm grosser schwarz-weisser Eisvogel.

Der Zambesi ist an dieser Stelle gut 150 m breit, zur Zeit führt er relativ wenig Wasser, in zwei Monaten wird der Pegel um mehr als 5 m höher sein und weite Gebiete der Umgebung überfluten. Der Zugang zur Lodge ist dann nur mehr über das Wasser möglich. Die Gäste werden mit dem Schiff von einer weiter flussaufwärts gelegenen Lodge abgeholt. Das Bild zeigt den Fluss in Richtung Norden, also flussaufwärts. Auf der linken Seite ist Namibia, auf der rechten liegt Zambia.

Die fruchtbaren Böden in dieser Gegend werden landwirtschaftlich genutzt. Neben wenig Ackerbau ist vor allem die Viehzucht ein grosses Thema. Dieser Stier liess mich passieren, doch war ich froh, dass ich ohne grössere Probleme weiter kam.

Der Hauptgrund für meinen Besuch in dieser Lodge war eine Kolonie von Carmine Beeeaters. grossen Bienenfressern, die in der Nähe nisten. Im September / Oktober sollen es hier bis zu 3’000 Vögel sein, heute waren noch einige Hundert in der Gegend.

Die Vögel graben ihre Nester im sandigen Boden, die Jungvögel bleiben in den Höhlen und werden von den Eltern dort auch gefüttert. Dieser Vogel hat zwar keine Biene gefunden, aber die grosse Heuschrecke wird dem Jungtier sicher auch schmecken.

Der ganze Sandboden war mit Nest-Löchern überzogen. beim Gang über das Feld musste ich immer vorsichtig sein, kein Nest zu zertrampeln.

Ein Yellow-Billed Kite (eine Milan-Art) zog seine Kreise über den Beeeaters, er wollte sich eine Mahlzeit holen. Während meines Besuches blieb er allerdings erfolglos.

Diesmal hat es mit einem geflügelten Insekt geklappt, stolz wird die Beute präsentiert.

Die Vögel sind so schön, dass ich gerade noch ein Bild zeigen muss!

Auch im Flug mit Beute sind die Vögel fotogen.
