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- Kategorie: Winterreise 16 / 17: Sechste Etappe - Thailand 17 mit Ruth
Chiang Mai, die Stadt der Tempel
Etwas mehr als eine Flugstunde nördlich von Bangkok liegt Chiang Mai, eine der beliebtesten Touristendestinationen Thailands. Auch uns zog es heute hierhin. Unser Hotel liegt in der ursprünglich von einer Mauer umgebenen Innenstadt, so dass wir die meisten Sehenswürdigkeiten bequem zu Fuss erreichen können. Alleine im Stadtzentrum gibt es mindestens 10 grössere Anlagen, dazu noch eine Vielzahl von kleineren.

Um die Ecke unseres Hotels liegt eine der grössten Anlagen, der Wat Chedi Luang, den wir heute als erstes auf unserem Programm hatten.

Im Innern der grossen Anlage gibt es auch hier mehrere riesige, goldene Buddha-Figuren, dazu viele Statuen von verstorbenen Mönchen, die ebenso wie Buddha angebetet werden.

In vielen Tempel-Anlagen in Thailand und auch im sonstigen Asien findet sich der Kanonenkugelbaum, eine Baumart, die ursprünglich aus Südamerika stammt, aber schon seit über 3000 Jahren in Indien zu finden ist. Vielen Buddhisten gilt er als heilig, weil sich Buddhas Mutter nach der Legende während der Geburt ihres Sohnes an einem solchen Baum festhielt. Die Blüten haben etwa 5 cm Durchmesser.

Der Chedi in diesem Wat war ursprünglich 82 m hoch, ein Erdbeben 1545 liess aber die obersten 30 m einbrechen. Er wurde nicht wieder in alter Grösse hergestellt. Die Elefantenfiguren sind jüngeren Datums, diese wurde mit Hilfe Japans restauriert, respektive aus Beton neu gemacht.

Wat Phan Tao, ein aus dem 14. Jhdt. stammender Tempel liegt gerade nebenan. Dieser besteht aus Teakholz und ist für sein Alter in bemerkenswertem Zustand.

Im Innern steht auch hier eine grosse goldene Buddha-Figur.

Der Wat Phra Sing war die letzte Anlage, welche wir heute besuchten. Bereits 1345 begannen hier die Bauarbeiten, sie sollten aber erst viel später fertig gestellt werden.

Die grosse Halle beeindruckt durch die reich verzierten Portale. Viel Gold und schön geschnitztes Holz überziehen beinahe jeden Fleck der Fassade.

Die Chedi im hinteren Teil der Anlage sind mit vergoldetem Blech verziert. Auch die symbolischen Elefanten an der Basis sind vergoldet.

Die Treppengeländer verzieren grosse Fabelschlangen. Hier verschlingt die eine gerade eine andere Schlange.

Zum Nachtessen fuhren wir in ein feines vegetarisches Restaurant mit indischer und thailändischer Küche. Das Restaurant nennt sich Whole Earth und liegt nahe beim Night-Market, welchen wir anschliessend an unser Essen noch besuchten. Diesmal fanden wir ihn eher enttäuschend, die meisten Angebote waren von minderer Qualität und die meisten Geschäfte boten zudem dieselben Waren an.
