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Kategorie: Winterreise 16 / 17: Sechste Etappe - Thailand 17 mit Ruth
09. März 2017

Chiang Mai - Money makes the world go round

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Das Wat Chiang Man liegt am Rande der Innenstadt kurz vor der ehemaligen Stadtmauer. Die ersten Teile des Wat wurden 1297 an dieser Stelle errichtet. In einer Nebenanlage stehen zwei kleine Buddha-Figuren, die eine stammt aus dem 8 Jahrhundert und wurde damals aus Sri Lanka nach Thailand gebracht, die andere ist bekannt als Statue aus weissem Kristall. Beide werden hier verehrt.

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Auch im Haupttempel gibt es wie üblich viele Buddha-Statuen in allen Grössen und unterschiedlichen Formen. Gold gehört einfach dazu.

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Eine grössere Gruppe von Helfern war mit zählen der Spenden beschäftigt. Die vielen Opferstöcke, Tresore und sonstigen Geldbehälter müssen ab und zu geleert werden. Das Geld, welches je nach Zweck in einen bestimmten Behälter gelegt wird, kommt hier auf einem grossen Haufen zusammen. Viele grössere Bündel von Noten wurden hier geschnürt.

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Auf diesem Bild rettet eine mythische Gestalt eine Frau von einem sinkenden Schiff, während alle Männer jämmerlich im Meer ersaufen oder von Krokodilen und Fischen gefressen werden. Gemeine Götter!

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Hinter der Haupthalle steht ein Chedi, dessen Spitze vollständig vergoldet ist. Dieser Chedi gilt als das älteste Bauwerk in Chiang Mai.

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Der Chedi heisst sinnvollerweise „von Elefanten gestützter Chedi“, die Spitze wird von 15 lebensgrossen Elefantenfiguren getragen.

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Am Nachmittag fuhren wir zum Wat Phra That Doi Suthep, einer Tempelanlage etwa 15 km westlich von Chiang Mai auf einer Hügelkette mit einer wunderbaren Aussicht auf die Stadt. Die Strasse hinauf windet sich durch einen schönen Wald, sie wird stark befahren, da die kurz Doi Suthep genannte Anlage von Einheimischen und Touristen sehr oft besucht wird. Heute war im vielen Verkehr auch ein Velofahrer mit seinem Rennvelo unterwegs. Eine ziemlich ungesunde Sache bei den vielen Abgasen.

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Die Konstruktion des Tempels begann bereits um das Jahr 1371, im Chedi soll eine Reliquie von Buddha verwahrt sein.

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Eine wunderbare Bougainville schmückt die Anlage. Der Baum ist in voller Blüte.

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Die Statue einer Göttin schmückt die Aussenwand eines weiteren Tempels. Diese Göttin heisst Thorani, um die es eine interessante Geschichte gibt. Sie soll Feinde von Buddha in die Flucht geschlagen haben, indem sie ihre Haare auswand und mit dem Wasser die ganze Armee weggespült haben (Wikipedia). Diese ihre Haare auswindende Frauen-Figur findet sich in vielen Tempeln in Südost-Asien.

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Der Chedi ist vollständig vergoldet oder mindestens mit goldenem Blech überzogen. Die Gläubigen umrunden ihn jeweils dreimal im Uhrzeigersinn und rezitieren dabei irgendwelche Sprüche, welche auf Plastikkarten bereitliegen.

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Auch in diesem Seitentempel geht es wieder um viel Geld: Auf Bambusstäbe gesteckte Banknoten werden in diesen Geldbäumen aufgespiesst und ab und an von den Mönchen abgeräumt. In den grossen Tresoren an der Wand werden die grösseren Spenden verwahrt. Auch diese haben oben einen Schlitz, durch welchen grössere Beträge ihre Bestimmung finden.

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In derselben Anlage fand ich diese Wand mit kleinen Schliessfächern. Hier können die Spenden für einen bestimmten Zweck hinterlegt werden. Diese können zu Handen von Mönchen, Schulen, Tempelgebäuden oder sonstigen auch wohltätigen Zwecken eingelegt werden. Wie in allen Religionen geht es auch im Buddhismus offensichtlich immer wieder um Geld, Geld und noch mehr Geld.

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