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- Kategorie: Winter 19 / 20: Australien
Ein erster Eindruck von Perth
3.5 Stunden Flug brachten uns heute von Denpasar nach Perth, gute 2’600 km beinahe direkt südlich. Der Breitengrad blieb mehr oder weniger derselbe. Kaum waren wir im Hotel angekommen, machten wir uns schon wieder auf den Weg, um die Stadt zu erkunden und im Zentrum noch eine SIM-Karte für meinen mobilen Hotspot zu besorgen. Wir werden in den kommenden Wochen ausserhalb der Städte wieder Internet benötigen und hier liess sich eine SIM-Karte problemlos beschaffen.

Wie viele australische Städte ist auch Perth eine gelungene Mischung aus Alt und Neu. Häuser aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stehen neben jüngeren Neubauten. Die meisten neuen Bauten schiessen in die Höhe, wohl ein Zeichen stark gestiegener Landpreise.

Ein anderes Beispiel eines Gebäudes aus dem letzten Jahrhundert, welches noch stehen blieb.

Ein Stützpunkt der Touristen-Information im Zentrum der Stadt ist in diesem Gebäude angesiedelt. Am heutigen späteren Nachmittag war das Gebäude allerdings unbesetzt.

Häuser, welche in den australischen Innenstädten mit *Hotel“ angeschrieben sind, beherbergen nicht immer nur Hotelzimmer, sondern meist eine Bar, einen Spielsalon sowie ein Restaurant. An diesem älteren Hotel direkt beim Hauptbahnhof gefiel mir der gusseiserne Balkon besonders.

Auch in der Umgebung von Perth wüten grössere Waldbrände. In der Stadt manifestieren sie sich einerseits durch die hohen Rauchwolken sowie durch einen leichten Brandgeruch in der ganzen Gegend. Auch im Hotelzimmer sind die Augen wegen des leichten Feuergeruchs in der Luft gereizt. Auf fast allen Bildern des heutigen Tages sind die Rauchwolken auszumachen.

Die Stadt hat eine öffentliche Bibliothek, welche in diesem futuristischen Haus beheimatet ist. Bereits kurz nach 18 Uhr sind die meisten Geschäfte in der Innenstadt geschlossen und es gibt kaum mehr Verkehr in den Strassen. Unser Hotel liegt im Zentrum der Stadt mitten in einem Geschäfts- und Gerichtsviertel.

Ein komplettes Durcheinander an unterschiedlichen Baustilen prägt dieses Strassenbild. Offenbar gibt es keinen Stadtplaner, welcher ein einheitliches Stadtbild erzwingen will.
Ich wählte ein Hotel im Stadtzentrum, damit wir uns morgen die Stadt zu Fuss und mit den öffentlichen Bussen ansehen können. Am übernächsten Tag werden wir ein Mietauto übernehmen und zuerst die Gebiete im Süden der Stadt erkunden, wo unter anderem in der Region rund um Margareth River hervorragende Weine angebaut werden.
