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- Kategorie: Winter 19 / 20: Australien
Nambung National Park, besser bekannt als Pinnacles
Heute hielt sich das Wetter nicht an die Vorgaben, bereits am frühen Morgen fiel zeitweise ein leichter Regen, ab und zu schien aber doch die Sonne zwischen den Wolken hindurch.

Einige dutzend Kilometer von unserem gestrigen Campground entfernt gibt es bei der kleinen Ortschaft Lancelin grosse Dünen, welche für diverse Sportarten hinhalten müssen. Neben Sandboarding gibt es hier auch 4X4 Strecken, wo die Autos auf die Düne fahren dürfen. Offenbar sind nicht alle Möchte-Gerne-Sandpiloten ihren Ansprüchen gewachsen. Sie werden hier schon mal aufgefordert, sich die Telefonnummer eines lokalen Abschleppdienstes zu fotografieren, sie könnte ihnen hilfreich sein!

Die Dünen unter dem dramatischen Himmel sind durchaus eindrücklich, auch wenn sie nicht sehr hoch sind. Für einen Spaziergang war uns der Anmarschweg dann doch zu lange und mit dem Camper wäre eine Fahrt nicht möglich gewesen.

Der nächste Stopp galt dann dem Zentrum des Nambung-Nationalparks, der besser als Pinnacles bekannt ist. Diese Kalkstein-Felsen sind Überreste eines früheren Meeresgrundes, es sollen auch Muschelresten und Korallenreste zu finden sein. Uns blieben sie verborgen.

Die Steine sind über eine grosse Fläche verteilt, zu Fuss sind einige gut erreichbar, für andere ist eine grosse Wanderung angesagt. Mit dem Auto, nicht mit unserem Camper, gibt es eine 4 km lange Rundfahrt, vorbei an vielen solchen Formationen.

Der Sand ist auch unter bedecktem Himmel sehr gelb. Ich musste bei dieser Farbe gar nicht nachhelfen. Mit Sonne gäbe es noch Schattenwürfe, doch wirkt der Park auch so sehr schön. Falls das Wetter morgen früh besser sein sollte, fahren wir nochmals zurück, es sind nur gerade 12 km von unserem Campground aus. Und für gutes Licht, scheut der Willy auch die kurze Fahrt nicht!
