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- Kategorie: Winter 19 / 20: Australien
Unser letzter Tag in Queensland - Cunnamulla
Auf dem Weg zu unserem letzten Campground in Queensland wollten wir unterwegs einen sogenannten Strand besuchten. Wollten wir, denn …

… die Strasse war überflutet. Vor nicht allzu langer Zeit waren in dieser Gegend sämtliche Strassen während einiger Tage gesperrt, da alle Flüsse über die Ufer traten. Die Hauptstrasse ist mittlerweile wieder befahrbar, doch viele Seitenstrassen sind nach wie vor unpassierbar.

Auf dem Weg von der Hauptstrasse hin zum Strand mussten wir eine Eisenbahn-Linie überqueren. Es heisst grossspurig, die Autofahrer müssten dem Zug den Vortritt lassen, doch auf diesem Geleise fuhr schon seit vielen Jahren keine Eisenbahn mehr. Zwischen den Geleisen wachsen bereits Bäume. Etwa 30 km weiter nördlich wurde eine Brücke über einen Fluss zerstört und diese wurde seither noch nicht wieder aufgebaut.

Zum ersten Mal sahen wir heute grössere Mengen von Schafen, meist Merino-Schafe, deren Wolle einen höheren Verkaufswert hat, als jene der gewöhnlichen Tiere. Sobald Schafe auf den Weiden waren, gab es kaum mehr Gras. Alles abgefressen.

Vier Emus frassen im grünen Gras neben einem Strassengraben, der voller Wasser war. Sie hoben kaum ihre Köpfe, als ich sie fotografierte.

Eine stolze Emu-Mutter war mit 4 Sprösslingen auf der Schiene unterwegs. Sie musste für ihre Kiddies nichts befürchten, da der Zugverkehr auch hier eingestellt ist.

Nun sind wir in Cunnamulla, einer kleinen Stadt nicht allzu weit von der Grenze zum Bundesstaat New South Wales entfern, den wir morgen erreichen werden. Im Stadtpark bemerkte ich dieses eher seltsame Schild. Den Teil mit den Rosen begreife ich, diese kann man für seine Liebste auch im Blumengeschäft kaufen. Mitten in der Stadt einen Park umzugraben, um Würmer für die Fischerei zu finden, mutet schon etwas seltsam an.

Ein australischer Sänger schreib offenbar ein Lied „The Cunnamulla Fella“ zu dessen Ehren diese Skulptur im Stadtzentrum steht.

Auf unserem Campground wurden wir bei der Ankunft von kleinen Känguru begrüsst, welche für einmal nicht sehr scheu waren.
