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Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 1. Etappe Südamerika
25. November 2014

Salar de Tara - die grosse Salzpfanne im Hochland und noch ein Rekord (4’817 m.ü.M.)

Nicht ganz so früh wie gestern machte ich mich heute mit einer Gruppe auf den Weg zu einer gigantischen Salzpfanne im Hochland. Etwas mehr als 120 km fuhren wir, bevor wir unser Ziel erreichten. Unterwegs gab es aber schon viel zu sehen, so dass es nie langweilig wurde.

Atacama 14 36

Der Vulkan Licancábur, welcher schon von San Pedro aus sehr prominent ist, war von der Strasse her schön zu sehen. Seine 5’920 m Höhe wirken von etwas mehr als 4’000 m aus nicht mehr ganz so beeindruckend. Der sehr symmetrische Berg ist schon seit langem nicht mehr aktiv. Es wird vermutet, er sei in den letzten 1’000 Jahren nie mehr aktiv gewesen.

Atacama 14 35

In Richtung Westen liegt die Atacama-Wüste mit San Pedro de Atacama etwa in der Bildmitte, wo eine leicht grünliche Oase auszumachen ist. In der Ferne liegt die Hügelkette, welche die Senke vom Pazifik abtrennt und sie so zu einem der trockensten Gebiete der Erde macht.

Atacama 14 37

Ab und zu trifft man entlang der Strecke auf kleine Wasserflächen, welche sofort von Leben strotzen. Gras und Flechten überziehen die Steine. Diese Bild entstand auf etwa 4’300 m, einem Gebiet, wo kaum mehr Vegetation vorkommt. Sobald jedoch Wasser existiert, gibt es auch sofort Pflanzen. Ab 4’800 m ist dann Schluss mit grün, nur noch Stein.

Atacama 14 40

Einzelne Tiere, wie diese Vicuñas, eine wild lebenden Verwandten der Lamas nützen die spärliche Vegetation. Diese Tiere leben in den Anden in Höhen ab 3’200 m und vereinzelt finden sich Exemplare bis gegen 4’800 m. Diese grazilen Tiere wurden seit der Zeit der Kolonialisatoren bis 1974 bis auf etwa 6’000 Exemplare gejagt und dann endlich unter Schutz gestellt. Heute wird ihre Anzahl auf wieder etwa 350’000 geschätzt. Ich kann mir nicht vorstellen, wie ein Tier in dieser Höhe mit der Kälte und dem wenigen Futter auskommen kann. Ihr Fell sieht auch nicht sehr wärmend aus, ganz kleine Haare nur bedecken ihre Körper. Ich las aber, dass diese Haare sehr begehrt sind, daraus lässt sich eine ausgezeichnete Wolle herstellen. Offensichtlich besetzen Vicuñas eine ökologische Nische, welche ihnen die Existenz garantiert. Solange der Mensch sie nicht mutwillig ausrottet.

Atacama 14 49

Eine kleinere Gruppe aus der Nähe, viel näher lassen die Tiere keinen Menschen an sich ran. Sie haben ihre Lektion gelernt! Ich hoffe, dass ich noch das eine oder andere Porträt machen kann, wenn ich etwas mehr Zeit habe.

Atacama 14 38

In einer Gegend, welche recht flach ist, gibt es noch einzelne Zeugen der vulkanischen Vergangenheit. Der Boden der Caldera ist mit eigenartigen Steinbrocken durchsetzt, dies sind ehemalige Lavaschlote, welche nicht wegerodiert wurden. Ein seltsames Bild in der Ebene gibt dieser Schlot, der gut und gerne 20 m hoch ist.

Atacama 14 39

Ganz anders dieses Pflänzchen: Auf über 4’000 m wächst diese Blüte, welche etwa 3 cm misst. Unser Führer meinte, es sei eine Flor de Puna, welche ich im Internet als Chaetanthera sphaeroidalis identifizieren konnte. Ganz sicher bin ich aber nicht. Offenbar werden diese sehr gerne von den Vicuñas gefressen. Auch ein kleines Tier muss davon aber jede Menge essen, bevor ein Sättigungseffekt eintritt.

Atacama 14 48

Die höchste Stelle auf dieser Fahrt und vermutlich auch der ganzen Reise lag bei 4’817 m.ü.M.. Die Teerstrasse führte über diesen kleinen Pass, bevor wir auf der anderen Seite wieder auf bis auf 4’310 m hinab fuhren. Unser Führer konnte es nicht lassen und mass bei allen seinen Gästen die Lebenswerte: Mein Puls lag bei 76 Schlägen / Minute und der Sauerstoffgehalt des Blutes bei 94. Offenbar gute Werte, dies dank meiner zweitägigen Akklimatisation.

Atacama 14 41

Der Salar de Tara ist eine gigantische Salzpfanne, welche auf dieser Höhe liegt. Die Flüsse, welche sie speisen, entwässern ein riesiges Gebiet von 1’814 km2. Aus Chile, Argentinien und Bolivien bringen die Flüsse viel Wasser, welches in dieser Ebene verdunstet. Es gibt keinen Abfluss. Die Wasserfläche variiert zwischen 17.3 bis zu 26.4 km2, je nach Jahreszeit und Niederschlagsmenge. Der Rand des Salzsees wird von bizarren Felsformationen gebildet, welche meist vulkanischen Ursprunges sind. Am Rand des Salzsees leben zur Zeit einige Flamingos, in der Hauptsaison sollen es viele Tausend sein. Auch die Vor- oder Nachhut hat mir sehr gut gefallen.

Atacama 14 42

Noch mehr Flamingos am Rand des Sees. Im Hintergrund weitere vulkanische Formationen und einige kleine Wolken, welche aus Argentinien auf der anderen Seite der Anden hinüber gucken. Der Salar liegt schon auf der östlichen Seite der Anden, von hier aus geht es nur noch bergab.

Atacama 14 43

Als wir uns zum Lunch hinsetzten, erhielten wir Besuch von einer Gruppe Lamas, welche uns neugierig beobachteten. Sie tragen noch ihr dickes Winterfell, welches sie sehr unförmig aussehen lässt. Die Tiere haben wohl lieber ein seltsames Aussehen und frieren im Winter nicht zu Tode. Die Temperatur kann hier auf sehr, sehr tiefe Werte fallen.

Atacama 14 44

Ein Porträt eines dick eingepackten Lamas. das blaue Bändel am Ohr ist wohl der Kennzeichnung des Besitzers. Diese Tiere werden nicht beaufsichtigt und auch nie eingestallt. Trotzdem weiss natürlich jeder Eigentümer gerne über seine Tiere Bescheid.

Atacama 14 45

Unser Mannschaft, der Fahrer sowie unser Führer stellten die Tische für unseren Lunch auf, gleichzeitig zogen sie eine chilenische Flagge auf, um ihren Stolz zu zeigen.

Atacama 14 46

Die Lamas machten sich zum anderen Ufer auf, wo sie ihren Durst stillten. Das können sie nur ab dem Mittag tun, denn vorher ist der See zugefroren. Erst die Sonne schmilzt das Eis auf.

Atacama 14 47

Ein letzter Blick zurück auf den Salar. Die weissen Flecken sind übrigens nicht Schnee sondern eine verdichtete Vulkanasche. 

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