- Details
- Kategorie: Zambia 21
Spannender erster Safari-Tag im South Luangwa
Tagwache heute um 06:00, Frühstück um 07:00 und dann um 07:30 Abfahrt zum Gamedrive im Park.

Mein Häuschen in der Lodge, ein grosses Doppelbett und eine grosszügige Dusche sowie ein WC. Im oberen Geschoss gibt es noch ein weiteres Bett, beide mit Mosiktonetzen.

Um 06:24 ging die Sonne über dem Fluss auf, die Kühle der Nacht sollte bald einer angenehmen Temperatur weichen. Kühl hiess heute nacht etwa 15 Grad, tagsüber liegt die Temperatur zwischen 25 und 30 Grad, sehr angenehm.

Die Ehre des ersten Tieres im Nationalpark gebührt diesmal einem Hypo, welches in Morgenlicht aus dem Wasser auftauchte. Die ganze Nacht waren diese Riesen zu hören, wenn sie ihr Gelächter ertönen liessen. Vor Sonnenaufgang meldeten sich einige Ibis beim Vorüberflog mit ihrem charakteristischen Gekrächze.

Ein Paar von Kronenkranichen posierte auf einem verdorrten Baum.

Ein grosses Warzenschwein war heute ein Teil der Begrüssungsmannschaft im Park.

Ein Puku-Paar (eine hier endemische Art) war schon am frühen Morgen an einer eher unsittlichen Tätigkeit in aller Öffentlichkeit.

Paviane sind überall im Park anzutreffen, mal in kleiner Gruppe, dann auch wieder in grossen Familienverbänden. Das dominante Männchen ist immer auf der Hut und beobachtet die Umgebung wegen Raubtieren.

Hypos lieben offensichtlich die Nähe zu ihren Artgenossen. Im seichten Wasser liegen sie eng beieinander, die Köpfe liegen teilweise auf ihren Kollegen.

Nachdem ich gestern noch ein Holzodil fotografieren musste, waren heute viele echte im Luangwa Fluss auf den Sandbänken am Sonne tanken. Dieses stattliche Exemplar misst gut und gerne 3 m vom Kopf bis Schwanzspitze.Nachdem ich gestern noch ein Holzodil fotografieren musste, waren heute viele echte im Luangwa Fluss auf den Sandbänken am Sonne tanken. Dieses stattliche Exemplar misst gut und gerne 3 m vom Kopf bis Schwanzspitze.

Impalas, auch als Schwarzfersenantilopen bekannt, gibt es im Park sehr viele. Diese Gruppe besteht fast ausschliesslich aus Weibchen mit einem dominanten Männchen. Jeweils ein männliches Tier beherrscht die Gruppe, nach einigen Monaten an der Spitze wird der Chef von einem jüngeren verdrängt und muss die Gruppe verlassen.

Bereits nach knappen 3 Stunden (!) sahen wir unseren ersten Leoparden. Auf vielen anderen Safaris sah ich oft keinen oder dann einen einzigen während der ganzen Reise. Zwar lag er im Schatten grosser Bäume, doch auch so gab es einen guten Eindruck der Grosskatze.

Meine Lieblingsbäume in Afrika sind die Baobab - Adansonia digitata - seltsam aussehende Bäume, welche in jetzigen Herbst keine Blätter aufweisen. Erst im Dezember beginnen die Bäume hier wieder Blätter auszutreiben und dann auch schöne, weisse Blüten zu tragen. Aktuell sind sie blätterlose Gestalten, deren Stamm häufig von Elefanten angeknabbert wird.
Auch Elefanten gibt es viele im Park, hier ein schon älteres Muttertier mit seinem Jungen, welches aber auch schon etliche Monate auf dem Zähler hat.

Ein besonders hübscher Vogel ist diese Wydah mit ihrem imposanten Schwanz. Wie so häufig sitzt der Vogel zuvorderst auf einem Ast, so dass ich ihn problemlos fotografieren kann.

Dieser grosse Waran ist eine eindrückliche Echse, die gut einen Meter lang ist. Für uns Menschen ist dieses Tier harmlos, als kleineres Wesen möchte ich ihm hingegen nicht begegnen.
