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- Kategorie: Zambia 21
Ein voller Tag Gamedrive mit abschliessender Panne
Meine Freunde machten sich am Morgen auf eine Fusswanderung mit einem bewaffneten Ranger, ich liess mich von unserem Fahrer mit dem Auto chauffieren. Mir wäre die Wanderung zu weit gewesen.
Ich werde von nun an nicht mehr viel zu den einzelnen Bildern schreiben, sondern nur noch spezielle Vorkommnisse kommentieren und die Tiere benennen, wenn ich deren Name kenne. Zudem weiss ich noch nicht, wie das Internet bei den nächsten Stationen sein wird, es kann sein, dass für längere Zeit kein Beitrag erscheinen wird.

Auch Elefanten müssen sich ab und zu strecken, um an ihr bevorzugtes Fressen zu gelangen.

Jüngere, männliche Elipsen-Wasserböcke stehen etwas verloren in der Landschaft. Zu den Ringen am Hintern gibt es eine lustige Geschichte: Noah lud ein Paar auf seine Arche ein und sagte ihnen aber, dass die Toiletten frisch gestrichen seien. Ein Bock sass trotzdem ab und muss seither den weissen Ring an seinem Hintern tragen. Die Geschichte geht noch weiter: Noah meinte, auch der Deckel sei frisch gestrichen und ein anderer Wasserbock sass trotzdem auf ihn ab, nun trägt er deshalb einen weissen Fleck an besagter Stelle. Ich kenne die Exemplare mit dem weissen Fleck als Defassa Waterbock.

Endemisch in Zambia: Puku. Etwa gleich gross wie ein Impala doch etwas stärker gefärbt und ein etwas gröberes Fell. Hübsche Tiere.

Gerade noch ein Paar …

Ein Pavian sucht im Elefantenmist nach Samen. Elefanten fressen viele Früchte und die darin enthaltenen Samen werden im Verdauungstrakt „gekocht“ und sind anschliessend offenbar eine Delikatesse. Ich meinerseits bin froh, dass meine Vorfahren einst aus den Bäumen herunter gestiegen sind und die Landwirtschaft erfunden haben.

Ein Einzelgänger, der aus seiner Herde vertrieben wurde. Nun wird er vielleicht bald Opfer eines Löwen, wenn der Schutz der Gruppe wegfällt.

Ein Snake Eagle löscht seinen Durst an einer Pfütze. Sich selber erkennt er wohl nicht im Spiegelbild.

Wieso mühsam fliegen, wenn ein Graureiher auch auf einem Hippo reiten kann?

Nachdem der Reiher auf und davon war, muss auch ein Hippo gähnen.

Ein Hammerkopf mit seinem namensgebenden Feder-Schmuck am Hinterkopf.

Eine Gemüsesuppe mit Beilagen: Crocodile, Hippos, Hammerkopf und African Jacana in trauter Gemeinschaft.

Die ganze Ebene war voller Grassfresser, sobald jedoch dieser African Wilddog auftauchte, entleerte sich die Ebene sehr schnell.

Noch ein Porträt aus der Nähe.

Zweiter Tag auf Safari und den zweiten Leoparden gesehen. Dies ein kleineres Exemplar.

Der Woolynecked Stork kann problemlos auf einem Bein stehen.

Spuren der nächtlichen Kämpfe mit Geschlechtsgenossen um Frauen zeichnen diesen Bullen so, dass er ausserhalb des Wassers liegt, bis die tiefen Wunden mindestens teilweise zugeheilt sind. Und wenn dann die Wut seines Konkurrenten abgeklungen ist, umso besser.

Banded Mangoose leben in grösseren Gruppen, ihre Wohnhöhlen errichten sie gerne in Termitenhügeln. Ich kenne diese Tiere noch als Zebra Mangoose, der Name wurde in der Zwischenzeit wohl geändert.

Am Nachmittag machten wir einen Nightdrive, während dessen ein Sundowner angesagt war. Gin Tonic und Sonnenuntergang - so kann man es sich gefallen lassen. Die Lodge stellte uns für den Nightdrive ein Fahrzeug mit einem Spotter zur Verfügung, da unser Fahrzeug dafür nicht zugelassen ist. Die Aufgabe des Spotters war es, mit einer starken Lampe nach Tieren Ausschau zu halten. Einige kleine Viecher sahen wir auch, diese waren aber unmöglich zu fotografieren. Elefant Shrew, eine Art Maus, diverse Hasen und auch ein weiter Leopard waren im Angebot. Ein Aardvark sahen wir leider auch diesmal keines. Mit Ausnahme des Sundowners bringt ein Nightdrive wirklich nicht viel. Tiere sind eher wenige zu sehen und jene, die man sieht, werden durch die starke Lampe geblendet.

Die Sonne machte sich um 17:30 Uhr aus dem Staub und sofort fiel die Temperatur markant. Für die Rückfahrt hatten wir ausreichend wärmende Kleider dabei. Um 18 Uhr ist es stockfinster.
Etwa eine halbe Stunde vor der Lodge fiel unser Fahrzeug aus, an der Vorderachse war offenbar etwas gebrochen. Unser Fahrer rief die Lodge an, welche umgehend ein Ersatzfahrzeug schickte, welches uns gerade noch rechtzeitig zum feinen Nachtessen zurück brachte. Mit einer Stunde Verspätung auf den ursprünglichen Plan waren wir zurück. Das Fahrzeug blieb im Busch und sollte am kommenden Morgen abtransportiert werden.
