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- Kategorie: Zambia 21
Wunderbare Fahrt vom South Luangwa NP zum North Luangwa NP
Heute verliessen wir den South Luangwa Nationalpark um in den North Luangwa Nationalpark zu fahren. Es gibt verschiedene mögliche Routen, unser Fahrer entschied sich für die Route, welche nur wenige Fahrer kennen. Als Nicht-Einheimischer würde ich diese Strecke niemals fahren, es gibt keinerlei Hinweisschilder und ebensowenig befestigte Strassenabschnitte. Dafür jede Menge interessante Einblicke in die lokale Lebensweise und schöne Landschaften.

Der Tag begann mit einer interessanten Feststellung. Als wir das Fahrzeug packten, fiel mir ein Karton mit einer seltsamen Beschriftung auf. Glücklicherweise enthielt er lediglich Küchengeräte und nicht unsere Lebensmittel. Wie sehr viele Produkte in Zambia kamen auch diese Hundebiscuits aus Südafrika.

Einige Frauen trugen grosse Bündel aus Gras auf ihren Köpfen, dieses wird zum Decken der Rundhütten der Einheimischen verwendet.

Dulani stieg hier aus, um dieses Überquerung zu besichtigen, bevor er mit dem Auto und Anhänger übersetzte. Alles sicher.

Baumwolle wird von vielen lokalen Bauern angebaut, damit verdienen sie sich ihr Auskommen. Zur Zeit sind die weissen Bällchen gerade erntereif.
Nun folgen einige Bilder der Siedlungen und Häuser auf dem Weg, welche ich aus dem fahrenden Auto aufnahm. Wir hielten in den Dörfern nicht an, weil wir noch eine längere Fahrstrecke vor uns hatten.







Bei diesem Haus sind die Baumwollballen bereit für den Abtransport. Sie werden von lokalen Händlern den Bauern abgekauft und dann in ein erstes Lager gebracht, von wo sie dann zur Weiterverarbeitung transportiert werden. Jeder Zwischenhändler verdient seinen Teil an der Ernte, der Anbauer verdient vermutlich am wenigsten.

Dieser Fluss ist gerade ausgetrocknet, Dulani stieg aber trotzdem aus, um die Sicherheit der „Brücke“ zu überprüfen. Die auf den Sand gelegten Äste verhindern das tiefe Einsinken in den Sand, was uns dann zum Ausschaufeln des Autos gezwungen hätte. So war die Fahrt kein Problem.

Ab und zu sah die „Strasse“ auch so aus, offenbar waren wir seit langem das erste Fahrzeug, welches hier durchfuhr. Obwohl der Weg auf dem Navi eingezeichnet war, hätte ich mich nicht getraut, alleine ohne Ortskenntnisse hier durch zu fahren.
Nun wieder einige Bilder aus den Siedlungen ohne weiteren Kommentar.













Ab und zu gab es unterwegs solche Wegweiser, die zwar nicht auf eine Ortschaft hinwiesen, sondern lokale Schulen anzeigten. Die Schüler müssen hier sehr lange Wege in kauf nehmen, um in die Schule zu kommen.

Kurz vor unserem nächsten Zeltplatz trafen wir auf einen weiteren Fluss, diesmal einen mit Wasser. Brigitta ging zusammen mit Mitto zu Fuss über den Fluss und filmte für mich unsere Überfahrt.
