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- Kategorie: Winterreise 12 / 13 - Thailand 13
Vom Goldenen Dreieck zum höchsten Punkt und weiter zum Tiefpunkt
Unsere Route führte uns heute vom Goldenen Dreieck zuerst entlang des Mekong bis zum höchsten Punkt unserer Reise und dann weiter nach Phayao. Über weite Strecken folgten wir dabei der Grenze zwischen Thailand und Laos.

Während der Mekong beim Goldenen Dreieck sehr breit und gut schiffbar ist, verengt er sich einige Kilometer flussabwärts und zudem machen einige Stromschnellen den grossen Schiffen die Durchfahrt in der Trockenzeit nahezu unmöglich. An den Ufern des Flusses wird überall Gemüse angebaut. Das klappt auch in der Trockenzeit.

Hier sind die Stromschnellen noch dichter, selbst kleinere Boote bekunden hier Mühe mit Durchkommen.

Auf diesem Bild liegt am rechten Flussufer (links gesehen) Thailand und auf der anderen Seite Laos. In Laos sind viele Strassen nicht geteert, was sich in der roten Färbung der Vegetation rund um die roten Pisten zeigt. Die Infrastruktur in Laos ist viel einfacher als hier in Thailand. Das Land liegt in der Entwicklung um viele Jahre wenn nicht Jahrzehnte hinter Thailand zurück.

Wir besuchten den Phu Chi Fa Nationalpark, von dessen Parkplatz wir 760 m und gute 250 Höhenmeter bis zu einem Aussichtspunkt hochkraxelten. Von 1'628 m Höhe - dem höchsten Punkt unserer Reise - sieht man weit nach Laos hinein. Leider war die Luft heute sehr dunstig. so dass wenige brauchbare Bilder entstanden.

Eine laotische Ortschaft direkt unterhalb des Aussichtspunktes. Auch hier sind die Strassen nicht geteert.

Wieder im Tal auf dem Weg nach Phayao fuhren wir durch eine sehr fruchtbare Gegend. Viel Gemüse und auch Mais wird auf den Felder angebaut.

Ein kleiner Wasserfall lag ebenfalls am Weg. Das Wasser sei 35 Grad warm, was wir allerdings nicht testeten. Wir wollten zu unserem Hotel fahren, welches wir heute nicht schon im Voraus buchten. Nachts in einer fremden Stadt ein Hotel zu suchen ist alles andere als einfach. Obwohl wir wussten, welches Hotel wir suchten, fanden wir es nicht auf Anhieb. Ein nettes Thai-Paar zeigte uns den Weg, indem sie uns mit ihrem Motorrad voraus fuhren. Vielen Dank!
Das Hotel, angeblich das beste am Platz, entpuppte sich leider als ein völliger Reinfall: Grässlicher Zustand, laute Karaoke-Bar die ganze Nacht und ein ungeniessbares Frühstück. Der absolute Tiefpunkt meiner Reise!
