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- Kategorie: Thailand und Burma 14 - Teil Thailand
Schandfahrt für den Trottel
Wie ich gestern schon notierte, mussten wir heute nochmals nach Krabi zurückkehren. Um 7 Uhr stand das Frühstück auf dem Programm, um 8 Uhr waren liessen wir den Gummi quietschen. Thomas übernahm die Fahrerei, ich die Navigation. Die kürzeste Strecke führte weitgehend über die gestrige Route, jedoch fuhren wir teilweise kleinere Schleifen, um die Gegend weiter zu erforschen.

Immerhin war uns das Wetter gnädig. Schönster Sonnenschein schon zum Frühstück und auch während der ganzen Fahrt. Der Besuch im Hotel dauerte nur ganz kurz und bald schon waren wir wieder unterwegs, diesmal versehen mit allem gestern Zurückgelassenen! Neben dem Pass blieb selbstverständlich der ganze Inhalt des Safes zurück: Reisedokumente, Bargeld sowie sämtliche Medikamente. Am Strand in Ao Nang machten sich die Boote für die Ausfahrt zu den vorgelagerten Felseninseln bereit.

Wir machten uns gerade wieder auf den Rückweg und konnten noch einige der imposanten Felsen entlang der Strasse fotografieren. Ein Tag mit und einer ohne Sonne machen einen grossen Unterschied! Leider gehen die allgegenwärtigen Telefondrähte auch bei Sonnenschein nicht weg!

Bei einem Wat machten wir einen kurzen Zwischenhalt, gerade genügend Zeit, um das interessante Hauptgebäude zu erforschen.

Die Aufgänge in den Tempel sind in Thailand oft durch solche mythischen Schlangen eingefasst. Diese Naga-Schlangen gelten als Wächter und Beschützer der Weisheit und der geistigen Schätze.

Vor dem Hintereingang zum Tempel liegt eine Buddha-Figur, diesmal als sogennt „Reclining Buddha“ gearbeitet. Auch hier viel, viel Gold und Glitzer!

Aus ausgedienten Auto- und Lastwagenpneus werden in Thailand oftmals solche Kehrichteimer hergestellt. Die Lauffläche wird mit der Innenseite nach aussen zum Kübel geformt, die Stahl-verstärkten Seiten dienen als Gestell, auch die Halter sowie der Deckel bestehen ausschliesslich aus Pneumaterial. Diese Kehrichtbehälter sind nicht nur ökologische Recycling-Produkte sondern auch noch dekorativ und äusserst langlebig.
Kurz nach halb 2 Uhr waren wir wieder zurück und genossen noch einen Teil des Nachmittages mit Lesen und Musikhören am Strand und auch im warmen Meerwasser! So nahm ein eigentlich überflüssiger Tag doch noch ein gutes Ende! Den Schlusspunkt setzte das Essen im Zentrum von Khao Lak.
PS: Auf das gesuchte Gadget warte ich immer noch! Vielleicht muss ich mich einfach besser organisieren, zB. immer auch das Portemonnaie in den Tresor legen.
