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- Kategorie: Thailand und Burma 14 - Teil Thailand
Ruhiges Ausplämperln in Hua Hin
Nach den sechs Wochen in Thailand und Myanmar liessen wir es in den letzten beiden Tagen noch ruhig angehen. Ein schönes Hotel trug zum Wohlbefinden bei. Am ersten Tag besuchten wir einen Outlet-Store, wo Thomas noch einige Einkäufe tätigte, ich fand nichts, was mir gefiel und was ich brauchte.

In meinem Zimmer empfing mich kunstvoll gefaltetes Badetuch, das zusammen mit einigen Blütenblättern ein grosses graues Tier darstellte. In diesem Fall zwar eher ein weisses Tier, die Badetücher werden täglich gewaschen ;-))!

Der Blick aus dem Zimmer ging auf eine kleine Lagune, welche von Seerosen überwachsen und von kleinen Fischen bevölkert war. Ein grosser Waran zeigte sich von Zeit zu Zeit am Wasser. Fotografieren konnte ich ihn leider nie, er war sehr scheu.

Die Hotelanlage ist in kleinere Einheiten aufgeteilt, in welchen die einzelnen Zimmer liegen. Damit hat der Gast nie das Gefühl, in einem riesigen Hotel zu sein. Sehr angenehm ist auch das Frühstücksbuffet, welches nie überlaufen ist, da es über genügend Tische verfügt. Man isst zudem unter einem Dach aber trotzdem in freier Luft ohne Klimaanlage.

Interessierte können an einem Kurs in thailändischer Küche teilnehmen. Vom Besuch eines Frischmarktes bis zur Verarbeitung der Speisen deckt der Kurs sämtliche Phasen des Zubereitens einer schmackhaften thailändischen Mahlzeit ab. Zum Schluss werden die Speisen selbstverständlich noch gegessen! Wir fühlten uns nicht in Stimmung für einen Kochkurs, lieber genossen wir das fertig zubereitete Essen.

Das Hotel liegt direkt am Meer an einem schmalen Strand, der allerdings nur bei Ebbe benützt werden kann.

Der schmale Strand in Richtung Süden gesehen. In der Ferne liegt die Stadt Hua Hin, ein beliebtes Reiseziel vielen Touristen und auch von wohlhabenden Thais. Die Silhouetten der Schiffe am Horizont gehören zu Booten der thailändischen Marine, welche immer vor der Küste patrouillieren, wenn der König in Hua Hin ist. Seit einigen Jahren lebt er ausschliesslich in seiner Residenz in Hua Hin, da er gesundheitlich angeschlagen ist und ihm die Hitze Bangkoks zu schaffen macht.

In Richtung Norden liegt die Stadt Cha-Am, einer weiteren Feriendestination, die aber vor allem von Thais genutzt wird.

Am Strand traf ich auf eine tote Qualle, welche eine beeindruckende Grösse hat. Meine Sandale ist trotz Grösse 46 geradezu klein im Vergleich zu diesem gefährlichen Monster. Ein solches Untier verletzte Thomas vor einigen Tagen etwas südlich von hier am Arm, als er im Meer schwamm. Die Verletzung war äusserst schmerzhaft!

Im feinen Sand fielen mir einmal mehr diese kleinen Bällchen auf, welche immer nahe eines Loches waren. Weite Gebiete des Strandes sind damit übersät.

Kleine Krabben leben im Sand und graben ihre Wohnhöhlen nach jeder Flut erneut aus. Die kleinen Viecher messen etwa 1 cm.

Wie bereits erwähnt wird Hua Hin von vielen Europäern besucht, darunter offensichtlich auch einigen Schweizern. „Mein“ Restaurant besuchten wir allerdings nicht, die Schweizer Küche kann noch warten, bis wir wieder in der Schweiz sind. Das dauert leider nicht mehr allzu lange.

Auch Heidi’s Küche konnte uns nicht begeistern, wir zogen einmal mehr die authentische Thai-Küche vor. Viele Schweizer leben ganzjährig in Wohnanlagen, welche speziell für sie errichtet wurden. Diese besuchen offensichtlich ab und zu diese Lokale. Ob sie in der Hitze und Feuchte wohl Fondue essen? Mir graust schon beim Gedanken daran!
