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- Kategorie: Thailand und Burma 16
Auf der Hauptschlagader Bangkoks
Der Flug von Zürich nach Bangkok verlief glücklicherweise völlig ereignislos, nach etwas mehr als 10 Stunden landeten wir in Bangkok, wo wir von schönstem Wetter empfangen wurden. Sobald die Sonne gegen 6 Uhr aufging, wurde auch die Heizung eingeschaltet, die Temperatur stieg umgehend auf mehr als 30 Grad.
Als ich während des Fluges auf die Toilette musste, fiel mir ein Schild bei der Türe des Ruheraumes der Crew auf. Honi soit qui mal y pense …
Der Chao Phraya ist der Fluss, welcher Bangkok von Nord nach Süd durchschneidet. Auf ihm gibt es ein Touristenboot, welches in der Nähe unseres Hotels ablegt und einige Kilometer im Norden der Stadt umdreht. Auf diese Weise lässt sich die quirlige Stadt sehr bequem erleben. Der Fluss ist die Hauptschlagader der Stadt, auf der neben den Personen auch sehr viele Waren transportiert werden. Zudem dient er auch dem Warentransport vom Meer in die nördlich gelegenen Provinzen Thailands.
In der Nähe unseres Hotels bestiegen wir ein Tuktuk, um einen der unzähligen Tempel zu besichtigen. Paul genoss die Fahrt offensichtlich, für ihn war es die erste Fahrt mit einem solchen Gefährt. Wenn es nicht regnet, ist diese Art der Fortbewegung sehr angenehm, am heutigen Sonntag mit wenig Verkehr auch schnell. Im Wochentags-Verkehr kommen auch die Tuktuk kaum voran und man wünscht sich dann eine Klima-Anlage.
Beim Tempel begrüsste uns eine grössere Buddha-Statue, welche ihrerseits von einigen kleineren Statuen umgeben war. Ein Buddha kommt auch in Bangkok selten alleine!
Auch im Innern der Anlage warteten wieder viele Statuen auf uns. Ganz wenige Leute - meist Thais - besuchten heute die Anlage. Wir genossen nach dem langen Flug und der Hektik der Stadt die Ruhe und Kühle. 
Auf dem Fluss herrscht sehr viel Verkehr, grössere Lastkähne und Passagierboote sowie viele Schnellboote für die Einheimischen machen sich den Platz streitig. Die Schnellboote verfügen lediglich über rudimentäre Auspuffe, entsprechen gross ist der Lärm!
Auf den Touristenbooten darf man auf dem Vorderdeck sitzen und so die Aussicht geniessen, etwas, was Paul genoss!
Den Tag schlossen wir heute am Pool unseres Hotels ab, die Müdigkeit holte uns langsam ein, so dass wir die Ruhe schätzten. Nach einem sehr schmackhaften Nachtessen kehrten wir früh ins Hotel zurück. Morgen wollen wir zuerst den Königspalast besichtigen, dafür brauchen wir genügend Erholung!
