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- Kategorie: Thailand und Burma 16
Der grosse Mocken zum Schluss der Flussfahrt
Was sind 72x72x50 m? 259’200 m3! Soviel Volumen hat die Pagode, welche ein König in Mingun vor seinem Tod 1819 bei Mandalay bauen wollte. Ursprünglich sollte sie 152 m hoch werden, doch mit dem Tod des Spinners endeten die Bauarbeiten. 1839 beendete ein Erdbeben schliesslich die Pläne definitiv. Nun ist diese Struktur immerhin noch der weltweit grösste Ziegelhaufen und ein steingewordener Zeuge der Spinneridee. Wegen des Baus verlor der König schliesslich sogar sein Reich und die Engländer hatten leichtes Spiel bei der Eroberung des Landes.

Bereits bei der Anfahrt über den Irrawaddy zeigt sich der Haufen in seiner ganzen Glorie. Auf der linken Seite ist einer der Spalten zu sehen, welche das Erdbeben hinterliess. Vor der Pagode und direkt am Fluss standen ursprünglich noch zwei imposante Löwenfiguren. Diese sind ebenfalls stark beschädigt.

Nach den letzten Tagen im Hinterland ohne Touristen hatte uns die moderne Welt heute wieder. Souvenir-Händlerinnen versuchten ihre Ware an die Frau und den Mann zu bringen. Einige unserer Reisegruppe liessen sich erweichen und deckten sich ein.

Aus der Nähe gesehen ist der Haufen noch beeindruckender. Auf beiden Seiten zeigen sich die Erdbeben-Spuren in den geschichteten Ziegeln. In der Mitte gibt es heute lediglich eine kleine Nische, in der hinter schmutzigem Glas ein Buddha sitzt.

Zum Abschluss unserer Flussfahrt fotografierte ich heute noch den Teil unserer Reisegruppe, welche unserem Reiseleiter zuhören, als er ihnen die Geschichte der Pagode erzählt.

Auf der Seite der Pagode gibt es eine Treppe, über die das Dach erschlossen wird. Bei meinem letzten Besuch war der Aufstieg nicht erlaubt, diesmal war das anders. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und machte mich an den Aufstieg. Das Geländer auf der Seite half sowohl beim Auf-, als auch beim Abstieg. Oben leisteten Reisekollegen Hilfe, wo dies notwendig war.

Die Pagode sollte auch eine Glocke erhalten, auch sie musste selbstverständlich die grösste sein. Mit 90 Tonnen ist sie schon mal auf gutem Weg dazu. Es gibt in Moskau noch eine grössere Glocke, doch ist jene gesprungen und tönt deshalb nicht mehr schön. Unser Reiseleiter erklärte die Details mit der Unterstützung von vielen Gesten.

Nicht nur die wenigen Touristen kraxelten auf die Pagodenreste, auch Einheimische sowie einige Nonnen wagten sich hinauf. Ich kann mich nicht an den Anblick der kahl geschorenen jungen Frauen gewöhnen, dies soll Buddha gefallen? Offensichtlich hat Gott einen so schlechten Job mit uns Menschen gemacht, dass sich alle Religionen aufs Schnippseln an den Menschen spezialisiert haben. Oder sind vielleicht einfach die lokalen Vertreter auf Erden das Problem?

Von oben gab es einen schönen Rundblick, darunter auch die erste Sicht auf unser Ziel, Mandalay. Hochhäuser haben wir seit langem nicht mehr gesehen. Die letzte Nacht an Bord wird wohl lärmig werden, am Quai ist immer viel Verkehr.

In der Nähe des grossen Haufens wurde eine weitere Pagode fertiggestellt. Deren Anblick ist vollkommen anders, sowohl was Farbe als auch was die Form betrifft.

Bereits bei der Anfahrt über den Irrawaddy zeigt sich der Haufen in seiner ganzen Glorie. Auf der linken Seite ist einer der Spalten zu sehen, welche das Erdbeben hinterliess. Vor der Pagode und direkt am Fluss standen ursprünglich noch zwei imposante Löwenfiguren. Diese sind ebenfalls stark beschädigt.

Nach den letzten Tagen im Hinterland ohne Touristen hatte uns die moderne Welt heute wieder. Souvenir-Händlerinnen versuchten ihre Ware an die Frau und den Mann zu bringen. Einige unserer Reisegruppe liessen sich erweichen und deckten sich ein.

Aus der Nähe gesehen ist der Haufen noch beeindruckender. Auf beiden Seiten zeigen sich die Erdbeben-Spuren in den geschichteten Ziegeln. In der Mitte gibt es heute lediglich eine kleine Nische, in der hinter schmutzigem Glas ein Buddha sitzt.

Zum Abschluss unserer Flussfahrt fotografierte ich heute noch den Teil unserer Reisegruppe, welche unserem Reiseleiter zuhören, als er ihnen die Geschichte der Pagode erzählt.

Auf der Seite der Pagode gibt es eine Treppe, über die das Dach erschlossen wird. Bei meinem letzten Besuch war der Aufstieg nicht erlaubt, diesmal war das anders. Da konnte ich natürlich nicht widerstehen und machte mich an den Aufstieg. Das Geländer auf der Seite half sowohl beim Auf-, als auch beim Abstieg. Oben leisteten Reisekollegen Hilfe, wo dies notwendig war.

Die Pagode sollte auch eine Glocke erhalten, auch sie musste selbstverständlich die grösste sein. Mit 90 Tonnen ist sie schon mal auf gutem Weg dazu. Es gibt in Moskau noch eine grössere Glocke, doch ist jene gesprungen und tönt deshalb nicht mehr schön. Unser Reiseleiter erklärte die Details mit der Unterstützung von vielen Gesten.

Nicht nur die wenigen Touristen kraxelten auf die Pagodenreste, auch Einheimische sowie einige Nonnen wagten sich hinauf. Ich kann mich nicht an den Anblick der kahl geschorenen jungen Frauen gewöhnen, dies soll Buddha gefallen? Offensichtlich hat Gott einen so schlechten Job mit uns Menschen gemacht, dass sich alle Religionen aufs Schnippseln an den Menschen spezialisiert haben. Oder sind vielleicht einfach die lokalen Vertreter auf Erden das Problem?

Von oben gab es einen schönen Rundblick, darunter auch die erste Sicht auf unser Ziel, Mandalay. Hochhäuser haben wir seit langem nicht mehr gesehen. Die letzte Nacht an Bord wird wohl lärmig werden, am Quai ist immer viel Verkehr.

In der Nähe des grossen Haufens wurde eine weitere Pagode fertiggestellt. Deren Anblick ist vollkommen anders, sowohl was Farbe als auch was die Form betrifft.
