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- Kategorie: Thailand und Burma 16
Welch unglaubliche Zerstörungswut!
Ayutthaya war ab 1351 für gute 400 Jahre die Königsstadt Thailands. Es muss hier einen unermesslichen Reichtum gegeben haben, die Paläste und Klöster sowie die Tempel müssen ähnlich wie jene im heutigen Bangkok ausgesehen haben. Viele Europäer besuchten die Stadt und lebten auch hier, ihre Berichte zeugen von einer extrem wohlhabenden Stadt mit einer hochstehenden Kultur. 3 Köngispaläste, 375 Tempel, sowie 94 Stadttore waren in der Stadt zu finden, insgesamt lebten über 1 Million Menschen in der Gegend. Am 7. April 1767 änderte sich dies schlagartig; die Birmesen fielen in die Stadt ein und zerstörten sie. Alle Holzstrukturen wurden niedergebrannt, die Tempel verwüstet und weigehend dem Erdboden gleich gemacht.

Heute stehen nur noch wenige Mauern, an einzelnen ist noch etwas Verputz zu sehen. Selbst die Buddha-Statuen wurden zerstört, die meisten wurden geköpft und die Beine und Arme wurden abgeschlagen. Auch die Burmesen waren Anhänger derselben Religion, umso mehr erstaunt die unermessliche Wut, mit der die Stadt zerstört wurde.

Ein weiteres Ruinenfeld, in welchem nur noch wenige Ziegelhaufen stehen geblieben sind. Einige der Chedis wurden aus den Trümmern wieder so weit wie möglich hergerichtet, viele sind aber nur mehr Steinhaufen.

Wie sah diese Struktur wohl vor der Zerstörung aus? Wieviel Gold und sonstige Wertsachen waren hier wohl vorhanden?

Ein Chedi, auch er ohne jegliche Verzierung. Etwas Verputz lässt noch eine Ahnung der einstigen Pracht aufkommen.

Zwei Chedis stehen völlig krumm in der Landschaft, der Untergrund, auf dem sie einst errichtet wurde, war wohl nicht allzu stabil. In der Folge sank der Boden ein und die Chedis neigten sich zur Seite. Dies kann für einmal nicht den Burmesen angelastet werden.

Eine weitere Buddha-Statue ohne Kopf. Sie wurde von den Burmesen geköpft. Viele Buddha-Statuen wurden ins Feuer geworfen, um das sie bedeckende Gold abzuschmelzen. Zurück blieben schwarze Figuren ohne jeglichen Schmuck und auch in den meisten Fällen ohne Köpfe und weitere Gliedmassen.

Ein solches Schild sucht man in der Schweiz wohl vergebens. Hier sind Elefanten unterwegs, vor ihnen wird hier gewarnt.

Viele Touristen lassen sich auf den Dickhäutern durch die Ruinenlandschaft schaukeln. Je ein bis maximal zwei Touristen und ein Elefanten-Dompteur, der Mahut, reiten auf einem Tier. Umfangmässig herausgeforderte Zeitgenossen müssen auch mal alleine auf einem Tier sitzen. Der Mahut ist aber immer dabei, allerdings ist er in der Regel ein kleines Männchen.

Anschliessend an unseren morgendlichen Besuch in der Ruinenzone von Ayutthaya fuhren wir in den Westen nach Kanchanaburi. Hier gibt es eine Brücke, welche durch einen Film von 1957 weltberühmt wurde. Der Film „Die Brücke am Kwai“ erhielt viele Oscars, den Titelsong aus dem Film kennt jeder. Auf Youtube gibt es davon eine Kostprobe (Klick mich!).

Im Zweiten Weltkrieg bauten die Japaner die Brücke als Teil einer Bahnlinie von Thailand nach Burma, weil sie ihren Nachschub für ihre Besetzung in Burma transportieren wollten. Beim Bau der gesamten Bahnstrecke kamen geschätzte 100’000 asiatische Zwangsarbeiter sowie unzählige Kriegsgefangene ums Leben.

Heute ist die Brücke die grösste Touristenattraktion in diesem Winkel von Thailand. Nicht nur Touristen gingen heute über die Brücke, viele Schulklassen machten eine Schulreise zu diesem Mahnmal des Zweiten Weltkrieges.

Als wir wieder auf dem Rückweg über die Brücke waren, kam gerade ein Zug von Westen über die Brücke in die Stadt. Bevor der Zug durchfuhr, ging ein Beamter über die Brücke und wies alle Wanderer an, sich in die Buchten zurück zu ziehen. Diese sind etwa alle 10 m verfügbar.

Wenn der Zug durchfährt, bleibt für Passagiere kaum mehr Platz. Der Zug fährt im Schneckentempo über die Brücke, so dass allen Fussgängern genügend Zeit für ihren geordneten Rückzug bleibt. Trotzdem muss der Zug alle paar Meter laut hupen, um noch die letzten Lebensmüden zum Rückzug zu bewegen.

Heute stehen nur noch wenige Mauern, an einzelnen ist noch etwas Verputz zu sehen. Selbst die Buddha-Statuen wurden zerstört, die meisten wurden geköpft und die Beine und Arme wurden abgeschlagen. Auch die Burmesen waren Anhänger derselben Religion, umso mehr erstaunt die unermessliche Wut, mit der die Stadt zerstört wurde.

Ein weiteres Ruinenfeld, in welchem nur noch wenige Ziegelhaufen stehen geblieben sind. Einige der Chedis wurden aus den Trümmern wieder so weit wie möglich hergerichtet, viele sind aber nur mehr Steinhaufen.

Wie sah diese Struktur wohl vor der Zerstörung aus? Wieviel Gold und sonstige Wertsachen waren hier wohl vorhanden?

Ein Chedi, auch er ohne jegliche Verzierung. Etwas Verputz lässt noch eine Ahnung der einstigen Pracht aufkommen.

Zwei Chedis stehen völlig krumm in der Landschaft, der Untergrund, auf dem sie einst errichtet wurde, war wohl nicht allzu stabil. In der Folge sank der Boden ein und die Chedis neigten sich zur Seite. Dies kann für einmal nicht den Burmesen angelastet werden.

Eine weitere Buddha-Statue ohne Kopf. Sie wurde von den Burmesen geköpft. Viele Buddha-Statuen wurden ins Feuer geworfen, um das sie bedeckende Gold abzuschmelzen. Zurück blieben schwarze Figuren ohne jeglichen Schmuck und auch in den meisten Fällen ohne Köpfe und weitere Gliedmassen.

Ein solches Schild sucht man in der Schweiz wohl vergebens. Hier sind Elefanten unterwegs, vor ihnen wird hier gewarnt.

Viele Touristen lassen sich auf den Dickhäutern durch die Ruinenlandschaft schaukeln. Je ein bis maximal zwei Touristen und ein Elefanten-Dompteur, der Mahut, reiten auf einem Tier. Umfangmässig herausgeforderte Zeitgenossen müssen auch mal alleine auf einem Tier sitzen. Der Mahut ist aber immer dabei, allerdings ist er in der Regel ein kleines Männchen.

Anschliessend an unseren morgendlichen Besuch in der Ruinenzone von Ayutthaya fuhren wir in den Westen nach Kanchanaburi. Hier gibt es eine Brücke, welche durch einen Film von 1957 weltberühmt wurde. Der Film „Die Brücke am Kwai“ erhielt viele Oscars, den Titelsong aus dem Film kennt jeder. Auf Youtube gibt es davon eine Kostprobe (Klick mich!).

Im Zweiten Weltkrieg bauten die Japaner die Brücke als Teil einer Bahnlinie von Thailand nach Burma, weil sie ihren Nachschub für ihre Besetzung in Burma transportieren wollten. Beim Bau der gesamten Bahnstrecke kamen geschätzte 100’000 asiatische Zwangsarbeiter sowie unzählige Kriegsgefangene ums Leben.

Heute ist die Brücke die grösste Touristenattraktion in diesem Winkel von Thailand. Nicht nur Touristen gingen heute über die Brücke, viele Schulklassen machten eine Schulreise zu diesem Mahnmal des Zweiten Weltkrieges.

Als wir wieder auf dem Rückweg über die Brücke waren, kam gerade ein Zug von Westen über die Brücke in die Stadt. Bevor der Zug durchfuhr, ging ein Beamter über die Brücke und wies alle Wanderer an, sich in die Buchten zurück zu ziehen. Diese sind etwa alle 10 m verfügbar.

Wenn der Zug durchfährt, bleibt für Passagiere kaum mehr Platz. Der Zug fährt im Schneckentempo über die Brücke, so dass allen Fussgängern genügend Zeit für ihren geordneten Rückzug bleibt. Trotzdem muss der Zug alle paar Meter laut hupen, um noch die letzten Lebensmüden zum Rückzug zu bewegen.
