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- Kategorie: Thailand und Burma 16
Ausfahrt entlang dem Kwai
Wir entschieden uns heute morgen, noch eine Nacht in unserem Hotel zu bleiben und während des Tages einen Ausflug entlang dem Kwai in Richtung Westen zu machen. Bei Nam Tok gibt es eine Stelle, wo die Eisenbahn der Japaner entlang einer Felswand führt. Diese wird in allen Reiseführern als sehr spektakulär empfohlen.
Für den Hinweg wählten wir eine Strecke auf kleinen Nebenstrassen, um etwas vom einfacheren Landleben zu erfahren. Eine erste Station auf der Fahrt war Mueang Sing, eine weitere Ruinenstadt. Sie gilt als die westlichste der Siedlungen, welche die Khmer in Thailand erbauten. Im späten 12 Jhdt. erbaut, stehen heute noch zwei grössere Strukturen, die ganz aus Laterit (Klick mich!) erbaut wurden.

Die Reisebusse, welche Thais für ihre Ausflüge gerne benutzen, sind immer sehr farbig. Dieses Exemplar ist mit Comics-Figuren bemalt und zweistöckig. Diese Monster brausen mit grosser Geschwindigkeit über die Landstrassen, besser, man weicht ihnen aus. Wer will schon mit Batman kollidieren?

Die Hauptstruktur der Anlage, ein Tempel, steht in einem makellos gepflegten Park. Der Rasen wird laufend mit Mähern kurz getrimmt und die Wege werden sauber gewischt. Als Tourist bezahlt man hier 100 Baht Eintritt, etwa CHF 3, die Einheimischen können die Anlagen kostenlos besuchen. Das Geld wird zum Unterhalt der Ruinen sowie der touristischen Einrichtungen wie Toiletten und Beschilderungen eingesetzt.

Die Hauptsache für die Girls war auch in dieser Anlage das Selfie. Jede setzt sich vor dem Auslösen noch entsprechend in Pose. Hauptsache, das Bild stimmt und es kann sofort in Facebook gepostet werden!

Die einzelnen Steinblöcke des Tempels sind ohne Zement zusammen gefügt. Auch von nahem betrachtet, ist die Mauer sehr kompakt und sie sieht stabil aus. Das Rohmaterial kann gut in Blöcke gehauen werden und widersteht zudem gut der Witterung.

Im zentralen Innenhof des Tempels steht selbstverständlich auch hier eine Buddha-Figur. Diese ist allerdings nicht original, doch auch sie ist stellenweise mit Gold beklebt. Ähnlich der Selfie-Kultur ist auch die Bekleberei eine Eigenheit der Thais, der ausgiebig gefrönt wird.

An einer Stelle einer Nebenstrasse im Wald waren viele kleine Affen auf und neben der Strasse. Gar nicht scheu, liessen sie sich gut fotografieren. Die Fenster schlossen wir aber sofort nach dem Knipsen wieder, wir wollten keinen Affen im Auto!

Kurz vor unserem Ziel bei Nam Tok fanden wir schliesslich die Stelle, wo die Schienen zwischen Fluss und Berg eingezwängt sind. Die Strecke mag für Thailand spektakulär sein, für Schweizer ist sie nicht so beeindruckend. Bei uns gibt es wildere Bahnstrecken. Als die Strecke im Zweiten Weltkrieg von den Japanern gebaut wurde, gab es auf diesem Abschnitt viele Tote, da die Zwangsarbeiter kaum über gute Werkzeuge verfügten und viele auch wegen an sich leichter Verletzungen an den Wundinfektionen und auch an Hunger starben. Malaria war ein weiteres grosses Problem.

Der Kwai mäandert in diesem Gebiet durch die Landschaft, da kaum Gefälle besteht. Die Ufer sind mit grossen Bambuswäldern bis hin zum Wasser bestanden. Einige Flächen werden auch landwirtschaftlich genutzt.

Kurz bevor wir wieder losfahren wollten, kündigte sich ein Zug an, den wir selbstverständlich noch abwarten wollten. Es lohnte sich! In Schritttempo befuhr er die Brücke, erst später nahm er wieder Fahrt auf. Für die Strecke bis zur berühmten Brücke am Kwai bei unserem Hotel brauchte er nahezu vier Stunden. Unsere Fahrt mit dem Auto dauerte nur gerade eine knappe Stunde.
Für den Hinweg wählten wir eine Strecke auf kleinen Nebenstrassen, um etwas vom einfacheren Landleben zu erfahren. Eine erste Station auf der Fahrt war Mueang Sing, eine weitere Ruinenstadt. Sie gilt als die westlichste der Siedlungen, welche die Khmer in Thailand erbauten. Im späten 12 Jhdt. erbaut, stehen heute noch zwei grössere Strukturen, die ganz aus Laterit (Klick mich!) erbaut wurden.

Die Reisebusse, welche Thais für ihre Ausflüge gerne benutzen, sind immer sehr farbig. Dieses Exemplar ist mit Comics-Figuren bemalt und zweistöckig. Diese Monster brausen mit grosser Geschwindigkeit über die Landstrassen, besser, man weicht ihnen aus. Wer will schon mit Batman kollidieren?

Die Hauptstruktur der Anlage, ein Tempel, steht in einem makellos gepflegten Park. Der Rasen wird laufend mit Mähern kurz getrimmt und die Wege werden sauber gewischt. Als Tourist bezahlt man hier 100 Baht Eintritt, etwa CHF 3, die Einheimischen können die Anlagen kostenlos besuchen. Das Geld wird zum Unterhalt der Ruinen sowie der touristischen Einrichtungen wie Toiletten und Beschilderungen eingesetzt.

Die Hauptsache für die Girls war auch in dieser Anlage das Selfie. Jede setzt sich vor dem Auslösen noch entsprechend in Pose. Hauptsache, das Bild stimmt und es kann sofort in Facebook gepostet werden!

Die einzelnen Steinblöcke des Tempels sind ohne Zement zusammen gefügt. Auch von nahem betrachtet, ist die Mauer sehr kompakt und sie sieht stabil aus. Das Rohmaterial kann gut in Blöcke gehauen werden und widersteht zudem gut der Witterung.

Im zentralen Innenhof des Tempels steht selbstverständlich auch hier eine Buddha-Figur. Diese ist allerdings nicht original, doch auch sie ist stellenweise mit Gold beklebt. Ähnlich der Selfie-Kultur ist auch die Bekleberei eine Eigenheit der Thais, der ausgiebig gefrönt wird.

An einer Stelle einer Nebenstrasse im Wald waren viele kleine Affen auf und neben der Strasse. Gar nicht scheu, liessen sie sich gut fotografieren. Die Fenster schlossen wir aber sofort nach dem Knipsen wieder, wir wollten keinen Affen im Auto!

Kurz vor unserem Ziel bei Nam Tok fanden wir schliesslich die Stelle, wo die Schienen zwischen Fluss und Berg eingezwängt sind. Die Strecke mag für Thailand spektakulär sein, für Schweizer ist sie nicht so beeindruckend. Bei uns gibt es wildere Bahnstrecken. Als die Strecke im Zweiten Weltkrieg von den Japanern gebaut wurde, gab es auf diesem Abschnitt viele Tote, da die Zwangsarbeiter kaum über gute Werkzeuge verfügten und viele auch wegen an sich leichter Verletzungen an den Wundinfektionen und auch an Hunger starben. Malaria war ein weiteres grosses Problem.

Der Kwai mäandert in diesem Gebiet durch die Landschaft, da kaum Gefälle besteht. Die Ufer sind mit grossen Bambuswäldern bis hin zum Wasser bestanden. Einige Flächen werden auch landwirtschaftlich genutzt.

Kurz bevor wir wieder losfahren wollten, kündigte sich ein Zug an, den wir selbstverständlich noch abwarten wollten. Es lohnte sich! In Schritttempo befuhr er die Brücke, erst später nahm er wieder Fahrt auf. Für die Strecke bis zur berühmten Brücke am Kwai bei unserem Hotel brauchte er nahezu vier Stunden. Unsere Fahrt mit dem Auto dauerte nur gerade eine knappe Stunde.
