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- Kategorie: Thailand und Burma 16
Die letzte Pagode auf dieser Reise - ich verspreche es. Dafür die grösste.

Als ich heute morgen zum Frühstück ging, musste ich unbedingt noch schnell den Kwai fotografieren. Ein blauer Himmel wölbte sich über dem glatten Fluss, kein Windchen trübte die Oberfläche. Wenn ich das Bild spiegeln würde, wäre das kaum sichtbar. Eine fast perfekte Spiegelung.

Flussabwärts in Richtung der Brücke am Kwai war die Spiegelung nicht mehr so perfekt, doch die Brücke im Sonnenlicht faszinierte mich auch so.

So, hier ist sie, die letzte der Pagoden und Chedis auf dieser Reise. in Nakhom Pathom auf unserem Weg zurück nach Bangkok besuchten wir den Phra Pathom Chedi (Heiliger Chedi des Anfangs), der mit 127 m höchste Chedi weltweit. Zur Erinnerung, in Mingun bei Mandalay (Klick mich!) wollte ein Herrscher noch höher hinaus, 159 m sollte sein Werk hoch werden. Bei knapp 50 m war dann aber Schluss, der Sensenmann setzte die Obergrenze. Hier wurde vermutlich schon im 4. Jhdt. ein erster Chedi errichtet, er zerfiel in der Folge jedoch und wurde vom Dschungel überwachsen. 1853 wurde die Ruine wieder entdeckt und von einem König wurde der Wiederaufbau in Auftrag gegeben. Die Stadt wurde erst mit dem Bau des Chedi errichtet.

Aus der Nähe sieht das Ding beeindruckend aus, die Verkleidung ist nicht aus Gold, sondern aus chinesischen Keramik-Platten. Goldfarben müssen aber auch sie sein.

Auf der ersten Stufe der Chedi gibt es einen Rundweg, auf dem die Anlage begangen werden kann. Dies glücklicherweise mit Schuhen! In jeder Himmelsrichtung gibt es ein Tor, durch dieses das Rund betreten wird. Diese sind je mit einem anderen Dach versehen.

In einer Seitenhalle des Rundbaues liegt ein sogenannt „Reclining Buddha“, ein ruhender Buddha. Die grosse Statue ist selbstverständlich blattvergoldet, doch dürfen auch hier die Pilger keine eigenen Plättchen hinkleben.

Dafür steht eine eigene Figur zur Verfügung, welche ihrem Zweck schon gut gedient hat. Das Gesicht ist kaum mehr zu erkennen.

Am Abend zog ein Gewitter über die Stadt, welches sich mit Blitz und Donner bemerkbar machte. Gerade als wir an den Pool wollten, setzte der Regen ein. Ein Bild mit einer schönen Stimmung entschädigte für das ausgefallene Plantschen.
Den Abend beschlossen wir in einem etwas speziellen Restaurant (Klick mich!), eine ausgezeichnete Erfahrung.
