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- Kategorie: Winterreise 11 / 12 - Vietnam 11 / 12
Tri-Cyclo in Hanoi und etwas Weihnachten

Vor Jahren waren die Tri-Cyclos in Hanoi (Dreiräder, angetrieben wie ein Fahrrad) das Fortbewegungsmittel der Einheimischen. Seit aber nahezu jederfrau ein Moped oder Auto besitzt, werden diese Tri-Ciclos nur noch von den Touristen in der Altstatt benützt. Unser Strampler war nach der Stunde Rundfahrt noch ganz frisch und war schon wieder bereit für neue Kundschaft! Für uns war die Stadtrundfahrt anstrengungslos und eine neue Art, die Innenstadt zu erkunden, ohne immer auf die Füsse Acht geben zu müssen. Die meisten Trottoirs sind uneben und erfordern eine ständige Aufmerksamkeit.
Die Kolonialzeit der Franzosen ist im Opernhaus von Hanoi noch gut sichtbar. Mitten im ehemals französischen Quartier steht diese Kopie der alten Pariser Oper. Nur die Flagge des kommunistischen Vietnam zeugt von der neuen Zeit nach der Kolonialzeit und des langen Krieges mit den Amis.

Viele Frauen tragen Früchte, Gemüse und auch ganze Garküchen mit den Tragestangen durch die Stadt. Gut ausbalanciert werden die Lasten tragbarer, bleiben aber sicher immer noch sehr schwer.

Diese Lasten sind für die Esser sehr schmackhaft, mindestens für die Käufer! Die Last bleibt für die Trägerin aber trotzdem sehr schwer.

Wir liessen uns von der allgegenwärtigen Weihnachtsdekoration und den vielen Verkäufern von Samichlaus-Kostümen zu einigen Einkäufen verleiten. Eine schöne Uhr (Made in Switzerland?), ein neuer Rucksack (ein Original, da in Vietnam hergestellt, aber direkt ab Fabrik ohne Zwischenhandel) sowie Turnschuhe für Brigitte (Made in China auch ohne Zwischenhandel) zu unglaublichen Preisen begleiten uns für den Rest der Reise und sicher auch darüber hinaus.
