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Kategorie: Winterreise 12 / 13 - Laos 13
16. Januar 2013

Plain of Jars bei Phonsavan

Die Plain of Jars ist eigentlich eine Hochebene, auf der viele steinerne Gefässe gefunden wurden. In der Deutschen Reiseliteratur wird dies als die Ebene der Tönkrüge übersetzt. Ich frage mich, ob einer der Autoren der Reiseführer je hier war oder dann Tomaten auf den Augen hatte. Erstens ist dies keine Ebene, höchstens eine Hochebene. Zweitens sind diese Gefässe ganz sicher keine Krüge und schon gar nicht sind sie aus Ton gefertigt, sondern aus massivem Fels herausgeschlagen. Aber eben, wenn man ohne Ortskenntnisse den Inhalt des Reiseführers einfach aus einer anderen Sprache abschreibt, kommt eben solcher Mist dabei heraus.

Laos 13 039

Die grossen Steingefässe haben eine beachtliche Grösse. Sie datieren gemäss den Archäologen aus der Zeit von 550 v.Chr. bis um 1000 n.Chr. Der Verwendungszweck liegt voll im Dunkeln. Entweder ein Friedhofsgelände oder Vorratsspeicher sind die gängigen Spekulationen. Sicherheit gibt es keine, die Kultur hinterliess keinerlei schriftliche Aufzeichnungen.

Laos 13 040

Am ehesten noch ginge diese Gegend als Ebene durch. Immerhin flach, während die meisten der Gefässe auf kleinen Hügeln stehen, was wiederum für eine Begräbnisstätte sprechen würde. Während des Vietnam Krieges zerstörten die Amerikaner hier mehr als die Hälfte der Töpfe, davon später leider noch mehr.

Laos 13 041

Der einzig verzierte Topf stellt auf der Aussenseite eine menschliche Figur dar.

Laos 13 042

Auf der gegenüberliegende Seite der Ebene liegt eine kleine Hügelkette. Diese liegt etwa 10 km Luftlinie entfernt. Am linken Rand des Gebirges fand sich der Steinbruch, aus dem die Töpfe stammen. Wie die schweren Steine transportiert wurden, liegt ebenfalls im Dunkeln. Von Däniken hätte vermutlich eine Erklärung dafür: Es könnte ja auch Lagerbehälter für Treibstoff für die Raumschiffe sein ...

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Diese Feige hat sich im Innern eines Topfes verankert, sie gedeiht in diesem harschen Klima sehr gut.

Laos 13 044

Brigitte muss einmal mehr für einen Grössenvergleich hinhalten. Einer der grossen Töpfe überragt sie doch noch um einige Zentimeter. Ein Teil des Topfes ist zudem in der Erde vergraben. Die grösste der Töpfe soll mehr als 3 m gross sein!

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Eine Ansicht von Töpfen in einer Gegend, wo sehr viel Bäume stehen.

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Diese Treppe mit den weissen Markierungen rechts und links weisst auf ein sehr betrübliches Kapitel der jüngeren Geschichte hin. Laos war im Vietnam Krieg eines der Länder, welches am heftigsten bombardiert wurde. Noch heute liegen viele Blindgänger in der Landschaft, erst langsam werden diese entfernt. Internationale Organisationen unterstützen die Laoten dabei, die Amerikaner tragen jedoch praktisch nichts zu dieser Riesenaufgabe bei. Die weissen Markierungen weisen auf den sicheren Weg hin, den die Touristen nicht verlassen sollten. Innerhalb der Markierungen wurden Blindgänger und Landminen entfernt, ausserhalb dieses Gebietes können immer noch solche verborgen sein. Von den ursprünglich mehreren Hundert Gefässen wurden durch die Bombardements sehr viele zerstört.

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In einer Ortschaft etwa 10 km östlich unseres Standortes besuchten wir diesen Tempel, oder was noch davon übrig blieb. Von insgesamt 32 Tempeln steht hier noch dieser kümmerliche Rest. Die Amerikaner zerbombten diese Gegend so intensiv, dass alle anderen Anlagen dem Erdboden gleichgemacht wurden. Im Ort steht noch eine Ruine eines Spitals, welches ebenfalls bombardiert wurde, wobei sämtliche Patienten und das gesamte Personal ums Leben kamen.

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Beim Fremdenverkehrsbüro sind einige der gefundenen Blindgänger ausgestellt. In vielen Vorgärten der Einheimischen stehen ebenfalls solche Stücke herum.

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Unser Führer zeigte uns beim Lunch ein urtümliches Feuerzeug, welches von den Einheimischen teilweise noch heute verwendet wird. Ein Büffelhorn ganz rechts aussen ist mit einem runden Loch ausgebohrt, welches ganz glatte Wände haben muss. Dies wird dank viel Fleissarbeit erreicht.

In der Mitte ist ein Bambusstab abgebildet, welcher am vorderen Ende eine kleine Öffnung aufweist und dessen Ende mit einem Bambusfaden ganz dicht umwickelt ist. In die Öffnung kommt etwa der hellen Masse im Plastik-Sack. Eine Faser aus den Stämmen der Bananenstauden, welche gut getrocknet wird. Der Bamgusstab wird nun ins Loch des Hornes eingeführt und dann sehr schnell hineingepresst. Durch den Staudruck entzündet sich die Masse und die entstehende Glut reicht aus, um eine Zigarette anzuzünden!

{m4v}FeuerzeugLaos{/m4v}

Wie dieses Feuerzeug funktioniert, zeigt das kurze Video, das ich drehte.

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