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- Kategorie: Winterreise 12 / 13 - Laos 13
Seltsame Karstberge prägen die Gegend rund um Vang Vieng
Am frühen Morgen herrschte heute stockdicker Nebel, fast wie in der Schweiz im November. Dazu eher kühle Temperaturen von nur 14 Grad. Nach etwa 2 Stunden Fahrt tauchten wir aus dem Nebel auf und der Himmel war für kurze Zeit wolkenlos blau.
Von Phonsavan sind es 150 km kurvenreiche Strasse zurück an die Hauptstrasse von Luang Prabang nach Vientiane. Anschliessend noch 120 km bis nach Vang Vieng. Da die Strassen teilweise eher schlecht waren, brauchten wir beinahe den ganzen Tag für die Reise. Die ersten 150 km benötigten schon mal 4 Stunden, nach weiteren 3 Stunden kamen wir am Etappenort an. Nun werden wir einen ganzen Tag hier stationiert bleiben, bevor wir dann nach der Hauptstadt Vientiane weiter fahren. Den Transport müssen wir noch organisieren, was ein Zeil des morgigen Tages ist.

Unterwegs sahen wir in einigen Ortschaften die typischen Vorratsspeicher der Einheimischen. Hier werden Reis und andere Vorräte aufbewahrt. Die Pfosten der Hütten sind mit Blech umwickelt, damit die Ratten nicht eindringen können und die Vorräte fressen.

Vom Rand der Hochebene aus zeigten sich die ersten Karstgebirge im Dunst. Eindrückliche Formationen prägen die ganze Gegend rund um Vang Vieng, unserem aktuellen Standort.

Von einer Brücke über einen kleinen Fluss sind weitere Formationen zu sehen. Leider war die Luft heute recht dunstig, die Sicht deshalb nicht sehr gut. Die Temperatur stieg mit jedem Meter, den wir von der Höhe abstiegen. Am Morgen auf 1300 m.ü.M. waren es gerade mal 14 Grad, nun auf 250 m.ü.M. sind es um 22:00 noch 25 Grad. Ein Klima, das uns wesentlich besser gefällt.
Einmal mehr fanden wir ein ausgesprochen schönes Hotel direkt am Fluss in Vang Vieng.
