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- Kategorie: Winterreise 12 / 13 - Laos 13
Ein Spaziergang ins Dorf bei der Kingfisher-Lodge
Ein kleineres Dorf liegt nahe beim Ausgang der Lodge. Heute statteten wir ihm einen Besuch ab, um zu sehen, wie die Einheimischen leben.

Zuerst aber schossen wir noch ein Bild der Lodge, welche an einem kleinen Tümpel liegt. Letzte Nacht besuchten Elefanten die Anlage und zerstörten einige Bananenstauden, um sich zu verpflegen. Der Besitzer sagte uns, seine Hunde hätten die Elefanten vertrieben aber leider war es schon zu spät.

Von unsere Terrasse aus zeigt sich ein Bild, wie wir es von unseren Safaris in Afrika kennen. Ein ausgewachsener Elefant spritze sich mit Sand und Wasser ein, dazwischen pustete er auch aus einfacher Lust das Wasser aus seinem Rüssel. Schon beim Zusehen wurde klar, dass er sein Spiel genoss.

Kaum waren wir aus dem Gelände der Lodge auf dem Weg ins Dorf, begegnete uns der erste Elefant. Der Mahut hielt ihn gut in Schach, so dass er zu keiner Zeit eine Gefahr darstellte. Trotz allem immer eindrücklich, wie diese riesigen Tiere sich lautlos fortbewegen.

Der Mahut ging mit dem Elefanten baden und schrubbte das grosse Tier von Kopf bis Fuss ausgiebig. Genügend Zeit für mich, einige Bilder zu machen. Der Elefant genoss sein Bad offensichtlich.
Ein kurzer Film zeigt das Grautier beim Bade und den Spass, den er dabei hatte. Auch für den Mahut ist diese Aktivität nicht ausschliesslich Arbeit.

Frisch gewaschen geht es weiter, nun werden die Touristen ausgeführt. Während der Nacht werden die Elefanten dann auf der grossen Ebene freigelassen, wo sie sich ihre Nahrung selber suchen. 350 kg pro Tag!

Viele Laoten halten sich ein Schwein beim Haus. Diese eher unansehnliche Muttersau hatte viele Ferkel, eines davon war hier am Schmusen. Lieber die kleine Sau als ich!

Wegen der vielen Schweine, Hühner und anderen Haustieren werden die frischen Gemüse oft in kleinen Behältern angebaut, hier in einem Topf junge Zwiebeln. Ausser Reichweite von tierischen Gelüsten und doch gut erreichbar für die eigentlichen Eigentümer. Bei vielen einfacheren Häusern werden die Kochtöpfe an den Hauswänden zum Trocknen aufgehängt.

Diese beiden Elefanten warten noch auf Kundschaft, die Mahuts vertreiben sich die Zeit mit Schwatzen. Zu beachten die hellen Zehennägel der Elefanten!

In einer kleinen Seitenstrasse stehen die Vorratsspeicher der Dorfbewohner in einer Reihe.

Selbstverständlich braucht jedes noch so kleine Fahrzeug wie ein Motorrad ab und zu Benzin. So hat es in jeder Ortschaft ganz kleine Tankstellen, damit sich die Lokalen auch richtig versorgen können.
