- Details
- Kategorie: Winterreise 12 / 13 - Sri Lanka
Colombo, die friedliche Stadt am Indischen Ozean
Bereits kurz nach 4 Uhr in der Frühe landeten wir heute nach einem weitgehend ereignislosen Flug von etwas mehr als 9 Stunden in Colombo. Bis wir die Zollformalitäten abgeschlossen hatten und unser Gepäck wieder aufgeladen hatten, trafen wir einen Chauffeur unseres Hotels in Colombo. Da um diese Zeit noch nicht allzu viel Verkehr herrschte, ging auch diese Fahrt recht zügig von statten.

Wir waren dann so früh im Hotel (Galle Face Hotel), dass unser Zimmer noch nicht bereit war. Also zuerst mal ein ausgiebiges Frühstück im offenen Restaurant und dann noch eine Stunde am Pool gewartet, bis unser Zimmer schliesslich bereit war.

Direkt vor unserem Hotel liegt der Indische Ozean, hier in der Stadt allerdings weniger zum Baden geeignet. Schön ist er aber allemal. Ein dichter Dunst lag heute früh in der Luft, die Sonne vermochte ihn während des ganzen Tages nicht ganz weg zu brennen. Trotzdem stieg die Temperatur auf 30 Grad, gerade richtig für uns, damit wir uns langsam an die tropische Hitze gewöhnen können. Von der Luftfeuchtigkeit spreche ich mal lieber nicht.
Nach einer Dusche machten wir uns auf in die Stadt, wo wir zuerst mal Geld beziehen mussten. Einmal mehr erstaunte uns, dass die schweizerischen Bankomat-Karten problemlos funktionierten.

Per TukTuk fuhren wir eine Runde durch den südlichen Teil Colombos, wo heute Samstag nicht allzu viel Verkehr herrschte. Verglichen mit anderen Städten Asiens wie Hanoi oder auch Bangkok ist es hier richtig beschaulich. Und einmal mehr erweist sich das TukTuk als das am Besten geeignete Gefährt für die Stadtbesichtigung. Die Hotel-Limousinen sind immer klimatisiert, meist wie Tiefkühlschränke und so besteht bei jedem Aussteigen die Gefahr einer Erkältung. Ein wesentlicher Teil der Bewohner Sri Lankas sind Hindus, ihre Tempel sind immer sehr farbenfroh und problemlos besuchbar.

Eine Detailansicht des Tempel-Portals mit den unterschiedlichsten Figuren, die bei genauerem Hinsehen voller Überraschungen sind. Die damit verbundene Mythologie kenne ich nicht, trotzdem sind diese Anlagen immer wieder faszinierend.

Dickhäuter sind in Sri Lanka sehr verbreitet. Sowohl in der Wildnis als auch als Arbeitstiere in den Wäldern trifft man sie. Ein erstes Exemplar sahen wir heute mitten in der Stadt in einem Tempel. Wir freuen uns auf noch viele weitere Begegnungen mit seinen Kollegen!

Unser TukTuk-er zeigte uns ganz stolz das „White House", welches dem US-Amerikanischen Haus nachgebildet ist. Der Präsident Sri Lankas wohnt aber nicht hier, zur Zeit wird das Gebäude gerade erneuert. Der Buddha steht für die andere grosse Bevölkerungsgruppe, die Buddhisten. Mit dieser Aufnahme beging ich ein Sakrileg, die Buddha Figuren sollten eigentlich nie von hinten fotografiert werden. Aber weil er so andächtig auf das Weisse Haus schaut, war ein anderes Bild leider nicht möglich.

Auf den letzten Kilometern der Heimfahrt erlitt unser TukTuk eine Panne, ein Teil der Schaltung zerbrach. Innerhalb von wenigen Minuten war aber auch dieses Problem behoben und wir konnten unsere Fahrt noch abschliessen.
Insgesamt ein schöner erster Tag auf dieser Insel. Wir freuen uns auf viele interessante Eindrücke in den kommenden Wochen!
