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- Kategorie: Winterreise 12 / 13 - Sri Lanka
Fahrt im strömenden Regen
Unser Fahrer wartete heute wie vereinbart um 09:30 bei der Rezeption, um uns zu unserer ersten Destination ausserhalb von Colombo zu bringen. Für die 200 km budgetierten wir etwa 4 Stunden, wir brauchten dann aber eher gut 5 Stunden. Einerseits führt die Strasse meist durch dicht besiedeltes Gebiet, andererseits war das Wetter während des ganzen Tages echt Sch...

Durch die Windschutzscheibe fotografiert zeigte sich die Strasse so ...

Als ich den Fokus änderte blieb das Bild leider fast dasselbe. Auch die beste Fototechnologie und Fotografietechnik können die Sonne leider nicht hervor zaubern.

Oft führt die Strasse durch Gebiete, in denen viele Wildelefanten leben. Vor allem nachts überqueren sie die Strasse, diese Schilder warnen davor. Bei einer letzhin erfolgten „Volks"-Zählung wurde 7'500 Elefanten erfasst. Fast zu viele für die immer kleiner werdenden Naturgebiete. So bleiben denn auch Konflikte mit der lokalen Bevölkerung nicht aus, Elefanten zertrampeln ab und zu die Ernten und auch ganze Dörfer werden plattgemacht.
Ein Spruch in Sri Lanka heisst, dass der Autofahrer 3 Dinge braucht (in dieser Reihenfolge ...):
- Hupe
- Bremse
- Glück
damit sollte eingentlich alles klappen. Glück brauchten wir heute (noch) keines, dafür jede Menge Hupe um die TukTuks von der Strasse zu scheuchen. Von den drei Dingen nützt vermutlich die Nummer 2 bei den Elefanten am meisten, mit der 3 alleine würde ich es nicht versuchen. die 1 hilft auch kaum weiter.

Gegen Abend trafen wir im Palm Garden Village bei Anuradhapura ein, wo wir für die nächsten beiden Tage Station machen werden. Bereits die Eingangshalle des Hotels verspricht viel Schönes! Nun hoffen wir, dass sich das Wetter bis morgen bessert und wir die alte Stadt trockenen Fusses besichtigen können.
