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- Kategorie: Winterreise 12 / 13 - Sri Lanka
Noch viel mehr Wasser!
Als wir uns heute auf den Weg zum Frühstück machten, fiel nur noch leichter Regen, nachdem gestern Abend die Welt noch zu ertrinken drohte.

Auf dem Weg sahen wir, dass das Personal Schwimmgurte trug. Sofort beschlossen wir, so bald als möglich abzureisen. Das nächste Hotel ist etwas nördlich von Colombo am Meer gebucht, wo natürlich noch viel mehr Wasser auf uns wartet. Diesmal aber Wasser von der angenehmeren Sorte.
Unserem Fahrer gaben wir für heute am späteren Nachmittag frei, damit er seine Familie in der Gegend besuchen kann. Auf dem Weg in Dambulla hielten wir noch bei einigen Frucht- und Gemüsehändlern, damit er für seine Familie einkaufen konnte. Dambulla ist das Zentrum des Gemüseanbaus in dieser Gegend und dementsprechend sind die Preise hier viel tiefer als in der Hauptstadt.

Für uns war dies eine gute Gelegenheit, die angebotenen Gemüse mit einem Fachmann besichtigen zu können. Andrew (unser Fahrer) erklärte uns die meisten der Sachen. Hier sind sogenannte Wingbeans (Flügelbohnen).

Links oben sind die Früchte des Bread-Fuit-Trees, darunter Stringbeans. Rechts davon die sri-lankische Variante der Auberginen. Letztere sind im Gegensatz zu unseren weiss und violett gestreift und zudem länglich. Oben rechts sind Karotten, die sogar uns bekannt waren. Darunter hellgrüne Chilis.

Brigitte hält hier eine Snake Gourd, eine Kürbisart, die bis gegen zwei Meter lang wird und nicht am Boden wächst, sondern die Frucht einer Kletterpflanze ist. Im grünen Plastiksack (hier noch nicht verboten) ist unser Mittagessen für zwei Tage: Ein knappes Kilogramm schmackhafter kleiner Bananen mit ganz dünner Schale.
Meine Frage nach dem Verwendungszweck der verschiedenen Gemüse wurde immer mit „We use it in Curries" beantwortet. Tatsächlich sind diese Speisen hier sehr verbreitet, gerade die Variante mit unterschiedlichen Gemüsen sind äusserst schmackhaft. Und nicht allzu scharf.

Die Vielzahl an Bananen ist riesig. Dieser Stand handelt nur mit Essbananen, daneben gibt es eine grosse Menge an Kochbananen, die von grün über gelb bis hin zu rot in allen Farben daherkommen. Einige Ananas werden hier auch verkauft. Diese schmecken im Gegensatz zu den bei uns angebotenen Früchten ausgezeichnet, richtig vollreif und damit sehr süss. Die ideale Nachspeise. Auf der rechten Seite direkt neben dem Durchgang finden sich noch Papaya. Auch sie haben mit den bei uns verkauften Früchten überhaupt nichts zu tun. Die orangen Früchte sind Tangerines, ein Gemisch aus Orangen und Mandarinen.

Nun sind wir zurück am Indischen Ozean, einige Kilometer nördlich von Colombo. Zwar scheint auch hier die Sonne höchstens ab und zu zwischen den Wolken hindurch, aber das einzige Wasser ist jenes des Ozeans. Immerhin schon etwas!
