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- Kategorie: Winterreise 12 / 13 - Sri Lanka
Von Kandy ans Meer bei Bentota
Weihnachten 12 verbrachten wir im Hotel The Surf in Bentota, südlich von Colombo. Da sich unsere Reise (in Sri Lanka!) langsam ihrem Ende nähert und wir noch Zeit für die Organisation der nächsten Etappen benötigen, beschlossen wir, die nächsten paar Tage nochmals dorthin zurück zu kehren. In Colombo gibt es ausser dem Galle Face Hotel keines mehr, welches direkt am Meer liegt. Das Galle Face jedoch ist vollständig ausgebucht und im The Surf machten wir gute Erfahrungen.

Unterwegs machten wir kurz Halt, um eine Gewürzfarm zu besichtigen. Wir trafen nur wenig uns nicht schon bekanntes an. Diese Kakaobohne ist leider noch sehr grün, bis die Früchte schön rot und damit erntereif sind, dauert es noch einige Zeit. Die Kakaobohne ist eine Pflanze, welche ihre Früchte direkt aus den dickeren Ästen und Stämmen treibt.

Ab und zu führt die Strasse durch Korridore, bei denen Elefanten und andere Tiere die Strasse überqueren. Das Schild habe ich aber nicht deswegen aufgenommen, das Schild zeigt den selben Text in drei verschiedenen Sprachen. Zuoberst in Singhalese, dann Tamil sowie ganz unten das lateinische Alphabet. Alle drei Schriften sind hier gebräuchlich. Viele Leute können auch alle Schriften zumindest lesen, wenn nicht gar schreiben. Bei Wikipedia wird Singhalese erklärt, ich verstehe allerdings längst nicht alles.

Durian werden im Flachland öfter verkauft. Diese auch als Stinkfrucht bekannte Bombe war heute dank des nicht allzu heissen Wetters gut auszuhalten. Sobald Temperatur und die Luftfeuchtigkeit massiv ansteigen, beginnt die Durian ihrem Namen alle Ehre zu machen.

Eine meiner absoluten Lieblingsfrüchten ist die Jackfruit. Auch sie wächst direkt aus dem Stamm der grossen Bäume heraus. Das Holz des Baumes soll sich übrigens hervorragend zur Möbelherstellung eingnen. Die Früchte können bis zu 30 kg schwer werden! Dass sie mit diesem Gewicht nicht an dünnen Zweiglein hängen können, versteht sich von selber.

Links wieder Durian und rechts ein anderer Langzeit-Favorit: Die Rambutan. Nicht nur sind sie mit ihrer roten Farbe äusserst dekorativ, das Fleisch schmeckt zudem auch hervorragend. Ihr Geschmack erinnert lose an Litchis, mit denen die Rambutan nahe verwandt ist. Unser Zvieri waren denn heute auch einige Rambutan.

Eine Sicht, die sich in Sri Lanka immer wieder bietet, sind diese Flughunde. In Bäumen leben oft mehrere Hundert dieser grossen Fledermäuse. Diese Exemplare hier leben nicht mehr, sie sassen auf einer Stromleitung ab und berührten dabei beide Drähte gleichzeitig. Ein kurzer Lichtblitz war die Folge, als die Tiere elektrokutiert wurden. Die Kadaver halten sich mit ihren Krallen noch lange Zeit an den Drähten, bevor sie schliesslich herunter fallen. Ab und zu hängen auch nur noch die Krallen an den Drähten.
