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- Kategorie: Winterreise 11 / 12 - Cambodia 12
Der letzte Tag vor der langen Rückreise

Nach einem ausgiebigen Morgenessen holte uns unser gestriger Tuk Tuk-Pilot auch heute wieder vom Hotel ab und begleitete uns bis nach dem Mittag in Siem Reap. Unser erster Halt galt dem Spital von Beat Richner, wo ich meine Stöcke zur weiteren Verwendung hinterliess. Ich wollte sie nicht mehr in die Schweiz zurücknehmen und hier wurden sie gerne angenommen.

Bei dieser Gelegenheit fiel mir ein Aufruf von Beat Richner auf, mit welchem er für Blutspende wirbt, da zur Zeit in Kambodscha eine grosse Dengue-Fieber Epidemie wütet. Insbesondere die gefürchtete Variante des Hämorrhagischen Denguefieber ist ein grosses Problem. Viele Betroffene sterben, wenn sie keine Bluttransfusionen erhalten. Beat Richner rief auch am Samstag anlässlich seines Konzertes vor allem die jungen Besucher zu einer Blut- statt einer Geldspende auf.

Bei einem Tempelbesuch begegnete mir ein Artifakt, welches in Asien häufig anzutreffen ist. Diese Abfallkübel werden aus Lastwagen-Pneus hergestellt und dienen so noch einem guten Zweck. Eine wirklich innovative Erfindung, die sich weiträumig durchgesetzt hat!

Schliesslich fielen mir noch diese Kakteen auf, die den aufmerksamen Lesern meines Reisetagebuches aus Vietnam bekannt vorkommen sollten. Nicht ganz so aufmerksame Zeitgenossen finden hier Aufklärung über die Verwendung der Pflanze.
Vor der Fahrt zum Flughafen hatten wir noch Zeit, uns am Pool auszuruhen. Das Hotel bietet hier einen einzigartigen Service: Ein Angestellter besucht alle Liegestühle und offeriert das professionelle Reinigen der Brille. Sehr guter Service!
Hauptziel war heute der Besuch einer Seiden Farm 15 km ausserhalb von Siem Reap. Da der Bericht über diese Aktivität den Rahmen des Reisetagebuches sprengen würde, schrieb ich dazu einen separaten Artikel.
Nun wartet noch der lange Rückflug auf uns, der erste Teil von Bangkok nach Copenhagen hat schon mal 1.5 Stunden Verspätung, was aber die Ankunftszeit in der Schweiz nicht beeinflussen sollte, unser Aufenthalt in Copenhagen wird einfach um die entsprechende Zeit kürzer.
