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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 8. Etappe Bali
Töff-Tour teilweise im warmen Regen
Einmal mehr mietete ich heute einen Roller, da am Morgen die Sonne vom blauen Himmel lachte. Nach dem Frühstück fuhr ich in Richtung Norden los, ich wollte mir die schönste Tempelanlage Balis, Tanah Lot, ansehen.

Der Grossraum Denpasar ist ein riesiger Moloch, ein Haus stösst ans nächste, Autos stehen Stossdämpfer an Stossdämpfer und zwischen Auto und Trottoir zwängen sich unglaublich viele Motorräder. Heute war ich einer davon und war glücklich, dass ich auf diese Art wenigstens einigermassen schnell durch die Stadt kam. Einmal ausserhalb begannen die ersten Reisfelder auf den wenigen offenen Flächen. Praktisch jeder Quadratmeter der Insel ist bebaut und nur noch wenige Stellen sind dem Reis vorbehalten. Dieses Feld wurde vor kurzem frisch angepflanzt, die Reispflanzen sind noch sehr klein.

Einige km weiter war ein Feld schon erntereif, hier auf Bali werden in 14 Monaten zwischen 3 und 4 Reisernten eingebracht!

Bei der Tempelanlage haben sich viele Verkäufer eingerichtet, welche alles Mögliche anbieten. Hier werden die lokalen Früchte verkauft. Ich stelle diese kurz vor, indem ich in der hinteren Reihe links beginne: Die gelblichen Knollen sind Durian, von denen böse Zungen behaupten, sie stinken wie Sch… . Das Fruchtfleisch schmeckt allerdings nicht unangenehm, wenn man sich nicht vom Geruch ablenken lässt. Daneben sind Salak, braune Früchte mit einer schlangen-ähnlichen Schale, das Fruchtfleisch ist gewöhnungsbedürftig. Mir schmecken diese Früchte gar nicht. Rechts daneben sind Mangosteen, Dunkel-violette Früchte mit einer dicken Schale und einem leicht säuerlichen, weissen Fruchtfleisch. Nicht einfach zu essen, aber sehr schmackhaft. Die gelben Knollen noch weiter rechts sind Passionsfrüchte, die hier eher süss sind und nicht wie in anderen Ländern sehr sauer.
In der vorderen Reihe auch wieder von links: Die roten Bomber heissen Dragonfruit, sie sind Feigen eines Kaktus. Das Fruchfleisch ist entweder ganz weiss mit kleinen schwarzen Samen darin eingebettet, oder dann tiefrot mit ebenfalls kleinen Samen. Die Schale erinnert an Wachs, ähnlich der Rinde eines Edamer-Käses. Daneben kleine Bananen. Anschliessend Rambutan mit ihren roten Schalen. Die Schalen werden nicht gegessen, sie lassen sich sehr einfach aufbrechen. Das Fruchtfleisch, welches einen harten Kern umschliesst, ist weiss und schmeckt mir hervorragend. Dann nochmals Passionsfrüchte und Durian.

Zuvorderst auf dieser Klippe fand heute eine Hochzeit statt. Das wild aufgewühlte Meer sorgte für eine gute Kulisse, der erste grosse Sturm der neuen Lebensgemeinschaft ist damit schon mal vorbei. Es kann nur noch besser werden.

Der berühmte Tempel Tanah Lot war heute nicht sehr eindrucksvoll. Die Regenwolken liessen die Sonne leider gar nicht ihr Licht auf die Anlage werfen. Im Mai 2010 war ich zum letzten Mal hier, ich schrieb damals ebenfalls einen Tagebucheintrag mit einem Bild im Sonnenschein.

Hier zum Vergleich das Bild vom Mai 2010 bei Sonnenschein. Ohne unsere Sonne wäre die Welt ein trauriger Platz!

Heute sorgten einige asiatische Touristen für die Farbtupfer. Viele Japaner und Chinesen bereisen momentan Bali. Glücklicherweise alle mit organisierten Touren in klimatisierten Bussen. Wenn kein Bus bei einer Sehenswürdigkeit steht, sind auch die Asiaten nicht dort.

Auch wenn heute die Farben nicht interessant waren, so sorgte doch das wilde Meer für eine gute Stimmung.

Einige Touristen liessen sich mit dieser Python abbilden, der Besitzer verdient sich so jeden Tag ein nettes Sümmchen. Ich bin immer wieder überrascht, wie zahm diese Schlangen sein können. Wenn sie es sich jedoch anders überlegen würde, hätte der Mann vermutlich keine Chance und würde umgehend erwürgt. Bei diesem Bild fehlt eigentlich nur noch der Selfie-Stick, welcher bei Asiaten hoch im Kurs ist. So eine doofe Erfindung!
Auf der Rückfahrt entleerten sich die Wolken in einem kurzen aber kräftigen Gewitter. Auch ohne Regenschutz war dies jedoch kein grosses Problem, die Luft kühlte sich kaum ab, so dass ich, obwohl bis auf die Knochen nass, nicht fror.

In Kuta war die Strasse schon wieder trocken und auch meine Kleider waren nur noch leicht feucht. Dieses Werbeschild macht keine gute Werbung für das System. Die berüchtigte Tastenkombination Ctrl-Alt-Del startet das Windows-System wieder neu. Ein Boot tut immer gut, nur sollte man diesen bei einer Werbetafel irgendwie automatisieren.

Am Abend verzogen sich die Wolken langsam und sogar einige der balinesischen Vulkane zeigten sich hinter dem Strand in Jimbaran. Ich hoffe, dass das morgige Wetter wieder besser sein wird, ich möchte mir bei Sonnenschein noch einige Reisfelder näher ansehen.

Der Grossraum Denpasar ist ein riesiger Moloch, ein Haus stösst ans nächste, Autos stehen Stossdämpfer an Stossdämpfer und zwischen Auto und Trottoir zwängen sich unglaublich viele Motorräder. Heute war ich einer davon und war glücklich, dass ich auf diese Art wenigstens einigermassen schnell durch die Stadt kam. Einmal ausserhalb begannen die ersten Reisfelder auf den wenigen offenen Flächen. Praktisch jeder Quadratmeter der Insel ist bebaut und nur noch wenige Stellen sind dem Reis vorbehalten. Dieses Feld wurde vor kurzem frisch angepflanzt, die Reispflanzen sind noch sehr klein.

Einige km weiter war ein Feld schon erntereif, hier auf Bali werden in 14 Monaten zwischen 3 und 4 Reisernten eingebracht!

Bei der Tempelanlage haben sich viele Verkäufer eingerichtet, welche alles Mögliche anbieten. Hier werden die lokalen Früchte verkauft. Ich stelle diese kurz vor, indem ich in der hinteren Reihe links beginne: Die gelblichen Knollen sind Durian, von denen böse Zungen behaupten, sie stinken wie Sch… . Das Fruchtfleisch schmeckt allerdings nicht unangenehm, wenn man sich nicht vom Geruch ablenken lässt. Daneben sind Salak, braune Früchte mit einer schlangen-ähnlichen Schale, das Fruchtfleisch ist gewöhnungsbedürftig. Mir schmecken diese Früchte gar nicht. Rechts daneben sind Mangosteen, Dunkel-violette Früchte mit einer dicken Schale und einem leicht säuerlichen, weissen Fruchtfleisch. Nicht einfach zu essen, aber sehr schmackhaft. Die gelben Knollen noch weiter rechts sind Passionsfrüchte, die hier eher süss sind und nicht wie in anderen Ländern sehr sauer.
In der vorderen Reihe auch wieder von links: Die roten Bomber heissen Dragonfruit, sie sind Feigen eines Kaktus. Das Fruchfleisch ist entweder ganz weiss mit kleinen schwarzen Samen darin eingebettet, oder dann tiefrot mit ebenfalls kleinen Samen. Die Schale erinnert an Wachs, ähnlich der Rinde eines Edamer-Käses. Daneben kleine Bananen. Anschliessend Rambutan mit ihren roten Schalen. Die Schalen werden nicht gegessen, sie lassen sich sehr einfach aufbrechen. Das Fruchtfleisch, welches einen harten Kern umschliesst, ist weiss und schmeckt mir hervorragend. Dann nochmals Passionsfrüchte und Durian.

Zuvorderst auf dieser Klippe fand heute eine Hochzeit statt. Das wild aufgewühlte Meer sorgte für eine gute Kulisse, der erste grosse Sturm der neuen Lebensgemeinschaft ist damit schon mal vorbei. Es kann nur noch besser werden.

Der berühmte Tempel Tanah Lot war heute nicht sehr eindrucksvoll. Die Regenwolken liessen die Sonne leider gar nicht ihr Licht auf die Anlage werfen. Im Mai 2010 war ich zum letzten Mal hier, ich schrieb damals ebenfalls einen Tagebucheintrag mit einem Bild im Sonnenschein.

Hier zum Vergleich das Bild vom Mai 2010 bei Sonnenschein. Ohne unsere Sonne wäre die Welt ein trauriger Platz!

Heute sorgten einige asiatische Touristen für die Farbtupfer. Viele Japaner und Chinesen bereisen momentan Bali. Glücklicherweise alle mit organisierten Touren in klimatisierten Bussen. Wenn kein Bus bei einer Sehenswürdigkeit steht, sind auch die Asiaten nicht dort.

Auch wenn heute die Farben nicht interessant waren, so sorgte doch das wilde Meer für eine gute Stimmung.

Einige Touristen liessen sich mit dieser Python abbilden, der Besitzer verdient sich so jeden Tag ein nettes Sümmchen. Ich bin immer wieder überrascht, wie zahm diese Schlangen sein können. Wenn sie es sich jedoch anders überlegen würde, hätte der Mann vermutlich keine Chance und würde umgehend erwürgt. Bei diesem Bild fehlt eigentlich nur noch der Selfie-Stick, welcher bei Asiaten hoch im Kurs ist. So eine doofe Erfindung!
Auf der Rückfahrt entleerten sich die Wolken in einem kurzen aber kräftigen Gewitter. Auch ohne Regenschutz war dies jedoch kein grosses Problem, die Luft kühlte sich kaum ab, so dass ich, obwohl bis auf die Knochen nass, nicht fror.

In Kuta war die Strasse schon wieder trocken und auch meine Kleider waren nur noch leicht feucht. Dieses Werbeschild macht keine gute Werbung für das System. Die berüchtigte Tastenkombination Ctrl-Alt-Del startet das Windows-System wieder neu. Ein Boot tut immer gut, nur sollte man diesen bei einer Werbetafel irgendwie automatisieren.

Am Abend verzogen sich die Wolken langsam und sogar einige der balinesischen Vulkane zeigten sich hinter dem Strand in Jimbaran. Ich hoffe, dass das morgige Wetter wieder besser sein wird, ich möchte mir bei Sonnenschein noch einige Reisfelder näher ansehen.
