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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Blue Mountains Nationalpark
Heute traf ich eine Bekannte aus einem MS-Forum, Karen, welche in Katoomba wohnt und arbeitet. Katoomba ist das Zentrum für die Besuche im Blue Mountains Nationalpark, von hier aus sind die meisten Sehenswürdigkeiten einfach zu erreichen. Karen arbeitet in der Buchhaltung bei Scenic World, einem Anbieter von 3 Bahnen, mit welchen sich Teile des Parkes gut besichtigen lassen.

Eine der Attraktionen ist eine Hängekabine, welche über eine 270 m tiefe Schlucht führt. Ein Teil des Kabinenbodens ist aus Glas, welches beim Einsteigen noch milchig ist. Über dem tiefsten Punkt der Schlucht wird das Glas transparent und ein Geschrei beginnt.

Die Katoomba Falls führen im Sommer nicht sehr viel Wasser, die Regen kommen im Herbst und werden die Fälle erst dann so richtig befeuern.

Mit einer anderen Bahn kann man sich einige 100 m ins Tal herunter fahren lassen, dort gibt es einen Rundweg, der auf knapp 2 km im Regenwald immer wieder interessante Ausblicke auf die Natur zeigt. Bis zu 15 m hohe Farnbäume sind hier stark vertreten.

Im Dunkel des Waldes stechen ab und zu die Farbbäume durch auf sie fallendes Licht hervor. Wenn ein Baum fällt, hinterlässt die fehlende Krone eine Lücke, durch welche das Licht bis auf den Boden fällt. Bei intaktem Blätterdach leben die Pflanzen auf der untersten Ebene meist im Halbdunkel.

Die bekannteste Felsformation sind die sogenannten „Three sisters“ oder 3 Schwestern. Eine Legende der Aborigines geht so:
Drei hübsche Schwestern, Meehni, Wimlah und Gunnedoo lebten mit ihren Familien in der Gegend. Sie verliebten sich in drei Jungs einer benachbarten Gemeinschaft, aber die Beziehung war wegen idiotischer Stammesgesetze verboten. Die drei Jungs waren Krieger und beschlossen deshalb, die drei Schwestern gewaltsam zu rauben. Der darauf folgende Stammeskrieg veranlasste den Zauberer des Stammes die drei Schwestern zu ihrem Schutz in Stein zu verwandeln, so dass sie nicht geraubt werden konnten. Nach Ende des Krieges wollte er sie wieder „entsteinen“, doch leider wurde er im Krieg getötet und bis heute konnte niemand die Schwestern befreien. Dies zumindest eine der kursierenden Geschichten.

Eine der bekannteren Ansichten der Blue Mountains mit den Three Sisters am linken Rand und dem Blick in Richtung Osten, hin zum Meer. Heute war der Himmel leider nicht wolkenfrei, doch die Sonne nutzte jede Gelegenheit, die Landschaft fotogener zu machen.

Abends traf ich mich mit Karen und ihrem Partner Phil zum Nachtessen in einem lokalen Pub. Neben einem feinen Essen hatten wir auch sehr interessante Gespräche, eigentlich wollte ich einen Food Porn schreiben, doch die Diskussionen waren so interessant, dass ich erst nach geschlagener Schlacht ans Fotografieren dachte.

Die Überreste dreier T-Bone Steaks, welche für Karens Hunde bereit liegen. Wenn alles rund läuft, kommen die beiden im Frühsommer in die Schweiz, Phil hat als IT-Spezialist ein Projekt bei Novartis in Basel und ich freue mich, den beiden etwas von der Schweiz zeigen zu können!

Eine der Attraktionen ist eine Hängekabine, welche über eine 270 m tiefe Schlucht führt. Ein Teil des Kabinenbodens ist aus Glas, welches beim Einsteigen noch milchig ist. Über dem tiefsten Punkt der Schlucht wird das Glas transparent und ein Geschrei beginnt.

Die Katoomba Falls führen im Sommer nicht sehr viel Wasser, die Regen kommen im Herbst und werden die Fälle erst dann so richtig befeuern.

Mit einer anderen Bahn kann man sich einige 100 m ins Tal herunter fahren lassen, dort gibt es einen Rundweg, der auf knapp 2 km im Regenwald immer wieder interessante Ausblicke auf die Natur zeigt. Bis zu 15 m hohe Farnbäume sind hier stark vertreten.

Im Dunkel des Waldes stechen ab und zu die Farbbäume durch auf sie fallendes Licht hervor. Wenn ein Baum fällt, hinterlässt die fehlende Krone eine Lücke, durch welche das Licht bis auf den Boden fällt. Bei intaktem Blätterdach leben die Pflanzen auf der untersten Ebene meist im Halbdunkel.

Die bekannteste Felsformation sind die sogenannten „Three sisters“ oder 3 Schwestern. Eine Legende der Aborigines geht so:
Drei hübsche Schwestern, Meehni, Wimlah und Gunnedoo lebten mit ihren Familien in der Gegend. Sie verliebten sich in drei Jungs einer benachbarten Gemeinschaft, aber die Beziehung war wegen idiotischer Stammesgesetze verboten. Die drei Jungs waren Krieger und beschlossen deshalb, die drei Schwestern gewaltsam zu rauben. Der darauf folgende Stammeskrieg veranlasste den Zauberer des Stammes die drei Schwestern zu ihrem Schutz in Stein zu verwandeln, so dass sie nicht geraubt werden konnten. Nach Ende des Krieges wollte er sie wieder „entsteinen“, doch leider wurde er im Krieg getötet und bis heute konnte niemand die Schwestern befreien. Dies zumindest eine der kursierenden Geschichten.

Eine der bekannteren Ansichten der Blue Mountains mit den Three Sisters am linken Rand und dem Blick in Richtung Osten, hin zum Meer. Heute war der Himmel leider nicht wolkenfrei, doch die Sonne nutzte jede Gelegenheit, die Landschaft fotogener zu machen.

Abends traf ich mich mit Karen und ihrem Partner Phil zum Nachtessen in einem lokalen Pub. Neben einem feinen Essen hatten wir auch sehr interessante Gespräche, eigentlich wollte ich einen Food Porn schreiben, doch die Diskussionen waren so interessant, dass ich erst nach geschlagener Schlacht ans Fotografieren dachte.

Die Überreste dreier T-Bone Steaks, welche für Karens Hunde bereit liegen. Wenn alles rund läuft, kommen die beiden im Frühsommer in die Schweiz, Phil hat als IT-Spezialist ein Projekt bei Novartis in Basel und ich freue mich, den beiden etwas von der Schweiz zeigen zu können!
