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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Von den Blue Mountains ans Meer
Nachdem der Himmel gestern während fast des ganzen Tages leicht überzogen war, wachte ich heute morgen unter einem tiefblauen Himmel auf. Nur noch letzte Reste von Nebel hingen über der Landschaft.

Der Canyon ist von dichten Wäldern überwachsen, die Landschaft sieht aus, als ob sie von einem Teppich überzogen wäre. Die ersten Engländer, welche die Gegend besiedeln wollten, scheiterten in dieser Gegend, da sie den Flüssen folgten und dann immer wieder an den steilen Felswänden stecken blieben. Erst als sie sich auf der Höhe des Plateaus bewegten, erreichten sie die riesigen Gebiete im Westen von New South Wales.

Die berühmten Three Sisters von einem speziellen Standpunkt aus, dem Sublime Point ausserhalb von Leura. Die meisten Touristen besuchen diese Felsenformation vom Echo Point bei Katoomba aus. Beim Sublime Point sind nur wenige Besucher, während sie sich beim Echo Point beinahe auf die Füsse treten.

Nachdem ich die Blue Mountains verliess, machte ich mich auf den Weg in Richtung Küste, in eine Gegend südlich von Wollongong, einer Industriestadt, welche nicht viel für sich hat. Südlich davon liegt jedoch die hübsche Ortschaft Kiama, wo ich heute Station machte. Dieser Pelikan machte es sich auf einer Lampe gemütlich, von wo aus er die Übersicht über die Gegend verschaffte. Faszinierende Vögel, mir gefallen sie immer!

Im Meer konnte ich hier viele Jellyfish, bei uns Quallen genannt, fotografieren. Ich bin mir nicht sicher, ob es sich bei diesen Viechern um die gefährlichen Box-Jellyfish handelt, welche weiter nördlich an dieser Küste sehr häufig vorkommen. In weiten Gebieten ist das Baden im Meer unmöglich, ausser in durch spezielle Netze abgesperrten Gebieten. Auch wenn diese Vertreter der Gattung nicht sehr gefährlich sind, wäre eine Begegnung mit ihnen doch sehr unangenehm.

Jede der Lampen an der Strandpromenade wird von Pelikanen besetzt. Interessant wäre es, sie während der Nacht beobachten zu können. Wenn die Lampen leuchten, wird das Gehäuse vermutlich warm, zu warm für ihre Füsse?

Bei Kiama steht ein hübscher Leuchtturm aus der Mitte des 18. Jhdt. Heute ist er nur mehr ein Denkmal, die Leuchttürme sind heute nicht mehr notwendig, moderne Navigationssysteme haben sie abgelöst. Die neuen Geräte sind jedoch bei Weitem nicht so hübsch und werden vermutlich auch nie als Wahrzeichen erhalten bleiben.

Eine grosse Attraktion in Kiama ist sodann das sogenannte Blowhole, ein Loch im Fels durch das die auf die Küste aufprallenden Wellen ihre Gischt aufsteigen lassen. Je nach Wellengang im Pazifik steigt die Fontäne bis zu 60 m auf. Heute war das Meer nicht sehr bewegt, die Gischt erreichte „nur“ etwa 15 m. Immer noch beeindruckend.

Mein Campground liegt an einem schönen Strand etwas südlich der Stadt. Bei einem Spaziergang am Strand bedeckte sich der Himmel stark, jedoch regnete es nicht. Das Wasser ist 23 Grad warm, die Luft war heute bei knapp 30 Grad. Die dunklen Wolken liessen den Strand zusammen mit dem Meer in den schönsten Farben leuchten.

Dramatische Farben auch in Richtung Süden. Die Häuser auf den Klippen verfügen über einen wunderbaren Blick auf den Sonnenuntergang.

Der Canyon ist von dichten Wäldern überwachsen, die Landschaft sieht aus, als ob sie von einem Teppich überzogen wäre. Die ersten Engländer, welche die Gegend besiedeln wollten, scheiterten in dieser Gegend, da sie den Flüssen folgten und dann immer wieder an den steilen Felswänden stecken blieben. Erst als sie sich auf der Höhe des Plateaus bewegten, erreichten sie die riesigen Gebiete im Westen von New South Wales.

Die berühmten Three Sisters von einem speziellen Standpunkt aus, dem Sublime Point ausserhalb von Leura. Die meisten Touristen besuchen diese Felsenformation vom Echo Point bei Katoomba aus. Beim Sublime Point sind nur wenige Besucher, während sie sich beim Echo Point beinahe auf die Füsse treten.

Nachdem ich die Blue Mountains verliess, machte ich mich auf den Weg in Richtung Küste, in eine Gegend südlich von Wollongong, einer Industriestadt, welche nicht viel für sich hat. Südlich davon liegt jedoch die hübsche Ortschaft Kiama, wo ich heute Station machte. Dieser Pelikan machte es sich auf einer Lampe gemütlich, von wo aus er die Übersicht über die Gegend verschaffte. Faszinierende Vögel, mir gefallen sie immer!

Im Meer konnte ich hier viele Jellyfish, bei uns Quallen genannt, fotografieren. Ich bin mir nicht sicher, ob es sich bei diesen Viechern um die gefährlichen Box-Jellyfish handelt, welche weiter nördlich an dieser Küste sehr häufig vorkommen. In weiten Gebieten ist das Baden im Meer unmöglich, ausser in durch spezielle Netze abgesperrten Gebieten. Auch wenn diese Vertreter der Gattung nicht sehr gefährlich sind, wäre eine Begegnung mit ihnen doch sehr unangenehm.

Jede der Lampen an der Strandpromenade wird von Pelikanen besetzt. Interessant wäre es, sie während der Nacht beobachten zu können. Wenn die Lampen leuchten, wird das Gehäuse vermutlich warm, zu warm für ihre Füsse?

Bei Kiama steht ein hübscher Leuchtturm aus der Mitte des 18. Jhdt. Heute ist er nur mehr ein Denkmal, die Leuchttürme sind heute nicht mehr notwendig, moderne Navigationssysteme haben sie abgelöst. Die neuen Geräte sind jedoch bei Weitem nicht so hübsch und werden vermutlich auch nie als Wahrzeichen erhalten bleiben.

Eine grosse Attraktion in Kiama ist sodann das sogenannte Blowhole, ein Loch im Fels durch das die auf die Küste aufprallenden Wellen ihre Gischt aufsteigen lassen. Je nach Wellengang im Pazifik steigt die Fontäne bis zu 60 m auf. Heute war das Meer nicht sehr bewegt, die Gischt erreichte „nur“ etwa 15 m. Immer noch beeindruckend.

Mein Campground liegt an einem schönen Strand etwas südlich der Stadt. Bei einem Spaziergang am Strand bedeckte sich der Himmel stark, jedoch regnete es nicht. Das Wasser ist 23 Grad warm, die Luft war heute bei knapp 30 Grad. Die dunklen Wolken liessen den Strand zusammen mit dem Meer in den schönsten Farben leuchten.

Dramatische Farben auch in Richtung Süden. Die Häuser auf den Klippen verfügen über einen wunderbaren Blick auf den Sonnenuntergang.
