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- Kategorie: Winterreise 14 / 15 - 7. Etappe Australien
Im Nirgendwo
Schon auf meiner letzten Reise in Australien wollte ich von Cairns aus in Richtung Norden zum Golf von Carpenteria reisen. Damals war dies wegen massiver Regenfälle in dieser Gegend unmöglich. Heute war dies aber kein Problem.

Mount Isa, mein gestriger Etappenort, ist eine der wichtigsten Minenstädte Australiens. Von einem Aussichtspunkt aus liegt die Stadt zu Füssen des Betrachters. Die Schlote der Mine ragen in den Himmel, heute waren sie gerade nicht am rauchen. Mount Isa baut in einer der grössten Untertagsmine der Welt neben Kupfer auch Blei, Zink und Silber ab. Mehr Silber und Blei werden nirgendwo auf der Welt abgebaut. Leider kann die Mine nicht besucht werden, vor einigen Jahren stürzte eine Amerikanerin bei der Besichtigung und brach sich einen Fuss. Eine riesige Klage folgte und die Minenbetreiber beschlossen, das möchten sie nicht nochmals erleben. Schade, ein Ar…ch und alle anderen leiden. Ein alter Stollen kann besichtigt werden, diese Tour machte ich bei meinem Letzten Besuch mit. Interessant, aber einmal reicht.

Die Strasse von Mount Isa nach Normanton führt durch eine der Gegenden Australiens, die weit ab von jeglicher Zivilisation sind. Immer wieder machen solche Schilder auf die Gefahren aufmerksam. Die riesigen Ländereien sind nicht eingezäunt, das Vieh weidet unbehindert.

Himmel, Himmel, Himmel und noch mehr Himmel. Der Horizont ist endlos, kaum je unterbricht ein Hügel die endlose Weite.

Über weite Strecken ist die Strasse sehr schmal, zwei Autos können nicht auf dem Teer kreuzen, die Seiten sind jedoch gut befahrbar und absolut eben.

Ab und zu kreuzt ein Viehtransporter, ein Sattelschlepper mit 3 Anhängern, in Queensland bis zu 53 m lang. Auf einer einspurigen Strasse bin ich immer ausgewichen, mit einem solchen Ungetüm möchte ich es nicht aufnehmen. Die Trucker sind aber immer sehr freundlich, auch sie fahren auf ihrer Seite immer runter vom Teer. Diese Viehtransporter sind doppelstöckig, einzelne kamen mit Rindern beladen, andere waren leer.

Auch in dieser Gegend gibt es Unmengen von Termitenhügeln, ganze Landstriche werden von ihnen überwachsen.

Zum ersten Mal überschritt heute das Termometer die 40-Grad-Marke, um 15:22 wurden sogar kurzfristig 44 Grad erreicht. Meine Aufnahme war leider etwas zu spät, die Temperatur lag schon wieder ein halbes Grad tiefer bei 43.5 Grad. Auch nicht schlecht. Auf jeden Fall gerade richtig für ein kurzes Bad im Pool meines Campgroundes, 25 m sauberes, warmes Wasser. Göttlich!
Morgen werde ich einen Ausflug in Richtung Norden an den Golf von Carpentaria machen, die kleine Ortschaft Karumba liegt 70 km von hier entfernt.

Mount Isa, mein gestriger Etappenort, ist eine der wichtigsten Minenstädte Australiens. Von einem Aussichtspunkt aus liegt die Stadt zu Füssen des Betrachters. Die Schlote der Mine ragen in den Himmel, heute waren sie gerade nicht am rauchen. Mount Isa baut in einer der grössten Untertagsmine der Welt neben Kupfer auch Blei, Zink und Silber ab. Mehr Silber und Blei werden nirgendwo auf der Welt abgebaut. Leider kann die Mine nicht besucht werden, vor einigen Jahren stürzte eine Amerikanerin bei der Besichtigung und brach sich einen Fuss. Eine riesige Klage folgte und die Minenbetreiber beschlossen, das möchten sie nicht nochmals erleben. Schade, ein Ar…ch und alle anderen leiden. Ein alter Stollen kann besichtigt werden, diese Tour machte ich bei meinem Letzten Besuch mit. Interessant, aber einmal reicht.

Die Strasse von Mount Isa nach Normanton führt durch eine der Gegenden Australiens, die weit ab von jeglicher Zivilisation sind. Immer wieder machen solche Schilder auf die Gefahren aufmerksam. Die riesigen Ländereien sind nicht eingezäunt, das Vieh weidet unbehindert.

Himmel, Himmel, Himmel und noch mehr Himmel. Der Horizont ist endlos, kaum je unterbricht ein Hügel die endlose Weite.

Über weite Strecken ist die Strasse sehr schmal, zwei Autos können nicht auf dem Teer kreuzen, die Seiten sind jedoch gut befahrbar und absolut eben.

Ab und zu kreuzt ein Viehtransporter, ein Sattelschlepper mit 3 Anhängern, in Queensland bis zu 53 m lang. Auf einer einspurigen Strasse bin ich immer ausgewichen, mit einem solchen Ungetüm möchte ich es nicht aufnehmen. Die Trucker sind aber immer sehr freundlich, auch sie fahren auf ihrer Seite immer runter vom Teer. Diese Viehtransporter sind doppelstöckig, einzelne kamen mit Rindern beladen, andere waren leer.

Auch in dieser Gegend gibt es Unmengen von Termitenhügeln, ganze Landstriche werden von ihnen überwachsen.

Zum ersten Mal überschritt heute das Termometer die 40-Grad-Marke, um 15:22 wurden sogar kurzfristig 44 Grad erreicht. Meine Aufnahme war leider etwas zu spät, die Temperatur lag schon wieder ein halbes Grad tiefer bei 43.5 Grad. Auch nicht schlecht. Auf jeden Fall gerade richtig für ein kurzes Bad im Pool meines Campgroundes, 25 m sauberes, warmes Wasser. Göttlich!
Morgen werde ich einen Ausflug in Richtung Norden an den Golf von Carpentaria machen, die kleine Ortschaft Karumba liegt 70 km von hier entfernt.
