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- Kategorie: Winterreise 11 / 12 - Australien 12 - Teil1: Sydney to Cairns
Sydney - das Übliche am ersten Tag

Um kurz nach 6 Uhr ging für uns die Sonne über Australien auf. Für uns war dieser Moment kurz nach der Grenze zwischen den Northern Territories und Queensland etwas weniger als zwei Sunden vor der Landung in Sydney. Leider sassen wir auf der falschen Seite des Flieger, da die Sonne natürlich auch auf der Südhalbkugel im Osten aufgeht. Aber so wichtig war dieses Naturschauspiel dann doch nicht. Immerhin ist die aufgehende Sonne auf dem näheren Triebwerk gut sichtbar und auch die Wolken leuchten richtig kitschig.



Nach einer problemlosen Landung brachte uns ein Taxi zu unserem Hotel, wo es uns aber nicht lange hielt. Bald schon waren wir wieder unterwegs. Der Sydney Tower war gerade um die Ecke und wir wollten uns die schöne Aussicht nicht entgehen lassen.

Unser Hotel von oben: Das Swissotel gilt als 5* Hotel in Sydney. Wir erhielten noch einen Upgrade in die nächsthöhere Zimmerkategorie, waren aber trotz allem enttäuscht. So sieht nach unserer Erfahrung ein Etablissement dieser Kategorie nicht aus! Zimmer eher bescheiden, der Eingang von der Strasse macht einem Putzkämmerchen alle Ehre und die Lobby ist auch nicht gerade berauschend. Die sonst üblichen Annehmlichkeiten fehlen gar völlig.

Die beiden weltberühmten Wahrzeichen Sydneys mal aus etwas anderer Sicht. Links des Hochhauses die Harbour-Bridge und rechts davon das Opernhaus. Letzteres ist wirklich fast nicht zu erkennen, nur das weisse Haus weist auf die weltbekannte Architektur hin.

Der Linksverkehr Australiens ist offensichtlich schon einigen Touristen zum Verhängnis geworden, deshalb weisen nun Markierungen vor allen Fussgänger-Streifen darauf hin, dass der gefährliche Verkehr von rechts kommt. Unser „Links gehen, Gefahr sehen“ ist hier schnell einmal fatal, da der Bus dann von hinten kommt. Die Australier waren sich der Kosten der Ausbeul-Arbeiten ihrer Autos wohl leidig, deshalb investieren sie lieber in die Beschriftung der Fussgänger-Streifen. Sowohl Fussgänger, als auch Automobilist haben so für einmal einen Nutzen.

Nach dem Tower machten wir uns auf den Weg nach Manly, wohin eine Fähre ihre Passagiere übersetzt. Vor allem die Rückfahrt ist uns von unserm ersten Besuch hier noch in bester Erinnerung. Nach einer Fahrt entlang einer Klippe öffnet sich plötzlich der Blick in den Hafen von Sydney, wobei beide Wahrzeichen direkt vor den Augen des Reisenden liegen.

Auf der rechten Seite der Fähre öffnet sich der Hafen hin zum offenen Meer. Der Durchlass ist lediglich einige hundert Meter breit, macht aber den Hafen trotzdem sehr sicher und schützt ihn vor allen Wettern.

Dieses Bild braucht wohl keinen Kommentar, ausser dass sich diese Sicht bei der Einfahrt der Fähre auf der linken Seite des Schiffes zeigt. Jedem Besucher ist eine Fahrt mit dieser Fähre wärmstens zu empfehlen. Am besten selbstverständlich zuerst von Manly aus in Richtung der Stadt. Der Wow-Effekt bei der Umrundung der Klippe ist so am grössten.
Auch der Freitag, der 13. konnte den schönen Eindruck von Sydney nicht trüben, wir genossen jeden Moment!
